Dem Strom≡Strom≡
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers. aus der Steckdose sehen Sie seine Herkunft nicht an. Atomstrom hat die gleichen physikalischen Eigenschaften wie der Strom aus dem Wasserkraftwerk oder von einer Photovoltaikanlage. Elektronen≡Elektron≡
Ein Elektron ist ein negativ geladenes Teilchen, ein Ladungsträger. Bewegen sich Elektronen in einem Leiter, Halbleiter oder Elektrolyt, fließt elektrischer Strom. Ein Überschuss an Elektronen führt zu einer negativen Aufladung (Minuspol einer Batterie)., also die Träger des Stroms sind überall gleich und nicht zu unterscheiden. Allerdings sind die Belastungen der Umwelt bei der Stromerzeugung sehr unterschiedlich. In Deutschland kommen nur etwa 35 % der eingesetzten Energie≡Energie≡
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule. der Ausgangsprodukte als Strom in der Steckdose des Verbrauchers an. Luftschadstoffe≡Luftschadstoffe≡
Luftschadstoffe sind Stoffe, die entweder durch menschliche Tätigkeit (z.B. gezielte Verbrennung zur Wärmeerzeugung) in die Umgebungsluft abgegeben werden oder durch natürliche Vorgänge entstehen und dabei zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit des Menschen bzw. der Umwelt führen., ein hoher Kohlendioxidausstoß, Atommülltransporte usw. sind mit der Stromerzeugung verbunden. Natürlich ist das Strom Sparen die beste Lösung die Belastungen zu verringern. Doch Strom ist - auch bei einem ausgewiesenen Stromsparer - aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Deshalb sind Alternativen wünschenswert.
Der Begriff "Öko-" oder "Grüner" Strom sagt aber leider nur wenig über seine direkte Herkunft aus. Meist wird darunter ein Mix aus regenerativen Quellen (also Wasserkraft, Wind, Photovoltaik≡Photovoltaik≡
andere Schreibweise für Fotovoltaik; Mit Fotovoltaik bezeichnet man die Technik zur Umwandlung von Solarstrahlung in elektrischen Strom. Genutzt wird das fotovoltaisches Prinzip.) und einem Anteil aus Wärme-Kraft-Kopplung, sogenannten Blockheizkraftwerken≡Blockheizkraftwerk≡
Ein Blockheizkraftwerk, kurz BHKW, bestehen aus einem Verbrennungsmotor (Otto- oder Dieselmotor wie im Auto), der einen Generator (Dynamo) zur Stromerzeugung treibt. Beim Betrieb des BHKW entstehen also immer Wärme (zu Heizzwecken) und Strom gleichzeitig in einem Verhältnis von etwa 60/40%., verstanden. Letztere haben einen recht hohen Wirkungsgrad≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt., da die Wärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, z. B. in Nahwärmenetze eingespeist wird.
Tritt plötzlich der bisherige Stromversorger mit einem grünen Stromangebot auf, ist Misstrauen wohl schon angebracht. Woher kommt plötzlich der reichlich angebotene ökologische Strom?
Auskunft über die Herkunft sollen Gütesiegel geben. Aber dies ist bestenfalls eine Orientierungshilfe im unübersichtlichen Markt.
- Grüner-Strom-Label; entwickelt von Natur- und Umweltschutzverbänden (BUND, NABU, Eurosolar u.a.), bewertet werden das Produkt und der Anbieter; Label in Gold: Regenerativstrom Pur, Label in Silber: 50% aus Kraft-Wärme-Kopplung≡Kraft-Wärme-Kopplung≡
Mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die kombinierte (gekoppelte) Erzeugung von Strom und Wärme in einem Prozess mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) gemeint. Eine Verbrennungskraftmaschine erzeugt die Drehbewegung für einen Stromgenerator. Auf diese Weise kann Strom und Wärme im Prinzip aus allen Brennstoffen erzeugt werden. Bei Klein-BHKW kommen vorwiegend flüssige und gasförmige Brennstoffe zum Einsatz.; mindestens 1% Solarstrom ist in beiden Stufen Bedingung; mindestens drei Viertel des Aufpreises müssen in den Bau neuer Anlagen gehen - TÜV-Siegel; 100 % erneuerbare Quellen; das Siegel fordert allerdings nicht, das die Mehrkosten in den Bau neuer Anlagen fließen
- Blauer Engel; mindestens zur Hälfte regenerativ, die andere Hälfte aus Kraft-Wärme-Kopplung
- Öko-Institut; Zwei Kategorien; bewertet wird ausschließlich das Produkt, nicht der Anbieter, mindestens 1% Solarstrom ist Bedingung; Kategorie Grünstrom regenerativ, zu 100 % aus regenerativen Quellen; Kategorie Grünstrom effektiv, mindestens die Hälfte ist regenerativ erzeugt, andere Hälfte aus Kraft-Wärme-Kopplung.
Am konsequentesten ist es einen durchweg ökologischen Anbieter zu wählen.













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