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Warmwasserbereitung (Gas-Kessel)

Die zentrale Warmwasserbereitung mit einem indirekt erwärmten Warmwasserspeicher ist bei der Wärmeerzeugung mit Niedertemperaturheizkesseln die richtige Wahl. Der im Vergleich zu den veralteten Standardkesseln auch im Sommerbetrieb erzielbare hohe Wirkungsgrad macht diese Art der Warmwasserbereitung ökonomisch und ökologisch günstiger als die dezentrale Warmwasserbereitung mit Elektroenergie.  
...das passt zum Thema  
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Warmwasserbereitung m. Durchlauferhitzer, Ist eine zentrale Warmwasserbereitung mit Durchlauferhitzer machbar?
 Service:
-Beratung per eMail

 

Warmwasserbereitung in Anlagen mit Gas-Niedertemperatur-Heizkesseln

Nur bei sehr weit entfernten und nur gelegentlich genutzten Zapfstellen in größeren GebäudenGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
ist die Warmwasserbereitung mit Durchlauferhitzern oder Kleinspeichern in Erwägung zu ziehen. Systeme mit einem eigenen Brenner - also direkt erwärmte Warmwasserspeicher (z. B. Gas-Vorratswasserheizer bzw. Öl-Badeöfen) oder Gas-Durchlauferhitzer - sollten in einer Neuanlage wegen der unbefriedigenden WirkungsgradeWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
und der zusätzlichen NebenkostenNebenkosten
Als Betriebs- oder Nebenkosten dürfen in der Nebenkostenabrechnung einer gemieteten Wohnung nur folgende Positionen aufgelistet sein: Abwasser, Allgemeinstrom, Antenne/Kabelanschluß, Fahrstuhl, Grundsteuer (öffentliche Lasten), Heizungs- und Warmwasserkosten, Wasser, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Hausmeister, Gartenpflege, Gebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung, Schornsteinreinigung, Ungezieferbekämfung, Gemeinschaftswascheinrichtungen, sonstige Kosten (regelmäßig wiederkehrende Betriebskosten)
(Schornsteinfeger, WartungWartung
Eine Wartung umfasst die Überprüfung und ggf. Wiederherstellung der Betriebbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Regelung und anderen Werten einer technischen Anlage, wie z.B. einer Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlage. Neben allgemeinen Wartungstätigkeiten, wie die Überprüfung von Betriebsdrücken, oder der Funktionsfähigkeit von Sicherheitseinrichtungen gibt es für jede Anlage spezielle Wartungsaufgaben. Die für die Wartung entstehenden Wartungskosten dürfen im Rahmen der Heizkostenabrechnung keine Reparaturkosten, z.B. für das Auswechseln von Teilen oder Baugruppen, enthalten.
) nicht geplant werden.

Abb.: Initiativkreis ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
und Umwelt

Der Niedertemperatur-HeizkesselNiedertemperatur-Heizkessel
Mit Niedertemperatur-Heizkessel bezeichnet man einen Heizkessel, der auch im Dauerbetrieb mit einer geringen Eintrittstemperatur des Heizungsrücklaufwassers von 35 bis 40 Grad Celsius betrieben werden kann und in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation des in den Abgasen enthaltenen Wasserdampfes kommen kann und darf. Der Kessel, der oft auch kurz als NT-Kessel bezeichnet wird, ist für den Betrieb mit sehr niedrigen bzw. für variable Kesselwassertemperaturen in gleitender Betriebsweise geeignet. Der Normnutzungsgrad eines Niedertemperatur-Heizkessel erreicht heute über 90 %. Einen noch besseren Normnuntzungsgrad um 100 % erreichen Brennwertheizgeräte.
(NT-KesselNT-Kessel
Abkürzung für Niedertemperatur-Heizkessel
) sorgt dafür, dass der Warmwasserspeicher in der Regel fortwährend warmes Wasser mit der gewünschten Temperatur zur Verfügung stellen kann. Dazu nutzt man in solchen Anlagen die Warmwasser-VorrangschaltungWarmwasser-Vorrangschaltung
Die Warmwasser-Vorrangschaltung ist eine spezielle Komponente in der Regelungstechnik von Heizungsanlagen. Sie sorgt dafür, dass der Warmwasserspeicher Vorrang vor der Versorgung der Heizkörper mit Wärme bekommt. Ziel ist die ständige Verfügbarkeit von Warmwasser.
. Anders als bei den Standard-Kesseln früherer Jahre wird der Brenner des Kessels aber nur dann und solange eingeschaltet, bis das Wasser im Speicher auf die voreingestellte Wunschtemperatur erwärmt ist. So erreichen die Heizkessel auch im Sommer NutzungsgradeNutzungsgrad
Mit dem Nutzungsgrad bezeichnet man das Verhältnis zwischen tatsächlich genutzter Wärme (Netto) und dafür eingesetzter Energie, Wärme oder Arbeit (Brutto) . Im Gegensatz zur Bezeichnung Wirkungsgrad ist der Nutzungsgrad um alle auftretenden Verluste bereinigt, wie z.B. den Abgasverlust, Abstrahlungsverlust, Betriebsbereitschaftsverlust. Der Nutzungsgrad bezieht sich auf einen Nutzungszeitraum (z.B. Jahresnutzungsgrad).
um 60 % (Standard-HeizkesselStandard-Heizkessel
Mit Standard-Heizkessel sind Konstanttemperatur-Heizkessel gemeint, die über das Jahr mit einer konstanten Kesselwassertemperatur betrieben werden (müssen). Sie sind in Europa zugelassen (CE-Zeichen), aber für den Neubau wegen ihres schlechten Nutzungsgrades nicht geeignet. Besser geeignet sind Niedertemperatur-Heizkessel, noch besser Brennwert-Heizkessel.
maximal 40 %).

Für die Zeit der Warmwasserbereitung verlässt der Heizkessel seinen geregelten Niedertemperaturbetrieb. Mit voller LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
wird dann im Heizkessel das Heizungswasser erhitzt und mit Hilfe der UmwälzpumpeUmwälzpumpe
Die Umwälzpumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe zum Transport von Heizungswasser, Sole- oder Solarflüssigkeit. Der Elektroenergieverbrauch einer Umwälzpumpe ist vor allem deshalb nicht zu unterschätzen, weil sie oft zu groß (Anschlussleistung) dimensioniert wird. Bei modernen Umwälzpumpen (Hocheffizienzpumpen) passt sich das Fördervolumen und damit die elektrische Leistung dem Wärmebedarf an. Voraussetzung für den Einsatz solcher optimierterPumpen ist ein hydraulischer Abgleich.
durch den WärmetauscherWärmetauscher
Ein Wärmetauscher (auch Wärmeübertrager) ist ein Gerät, das Wärme eines Mediums an ein anderes oder das gleiche Medium übertragen kann, ohne dass sich die Medien dabei vermischen. Wärmetauscher findet man u. a. in Warmwasserspeichern in Form von gewickelten Rohren oder Rohrbündeln zur Übertragung der Heizwasserwärme an das Trinkwasser. In Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden z. B. Kanalwärmetauscher zur Entwärmung der Abluft und Übertragung der Wärme an die kältere Zuluft eingesetzt.
des Warmwasser-Speichers geschickt. Durch diesen "Tauchsieder-Betrieb" mit Temperaturen bis zu 80 °C erwärmt sich das Trinkwasser im Warmwasserspeicher rasch auf Werte zwischen 50 °C und 60 °C.

Zu den einzelnen Zapfstellen gelangt das warme Wasser durch Rohrleitungen. In den Zapfpausen wird es durch ein weiteres Rohr - der ZirkulationsleitungZirkulationsleitung
Zirkulationseinlauf in einen WarmwassserspeicherDie Zirkulationsleitung ist eine wärmegedämmte Rohrleitung mit geringem Durchmesser, die das sich abkühlende Wasser einer Warmwasserleitung mit Hilfe der Zirkulationspumpe zum Speicher zurückführt. Kann eine Zirkulationsleitung nicht nachgerüstet werden, besteht eine Alternative in einem elektrischen Heizband, was jedoch hohe Betriebskosten verursacht.
- wieder zum Speicher zurückgeführt. Ohne eine solche Einrichtung ließe sich die Abkühlung des warmen Wassers im Rohr nicht vermeiden. Wie eine ZirkulationseinrichtungZirkulationseinrichtung
Die Zirkulationseinrichtung sorgt in einer zentralen Warmwasserversorgung dafür, dass an den Zapfstellen auch wirklich warmes Wasser austritt, wenn der Zapfhahn geöffnet wird. Dazu führt die Zirkulationseinrichtung dass sich in der Warmwasserleitung abgekühlte Wasser über die separate Zirkulationsleitung wieder dem Speicher zu. Mittels einer Zirkulationspumpe wird so ausreichend temperiertes Speicherwasser zu den Zapfstellen transportiert. Die Zirkulation des Wassers muss temperatur-, zeit- oder anforderungsabhängig gesteuert werden, damit in Zeiten mit geringem Warmwasserbedarf die Zirkulation nicht zu unnötigen Wärmeverlusten und entsprechendem Stromverbrauch führt.
beschaffen sein sollte und welche Möglichkeiten des energiesparenden Betriebes gegeben ist, erfahren Sie im Abschnitt

»› Warmes Wasser sofort - Zirkulationseinrichtung oder Begleitheizung...?.

Die Größe des Warmwasserspeichers richtet sich nach dem Warmwasserverbrauch, der Heizkesselleistung und einer eventuell gewünschten solaren Unterstützung. Dimensionierungshinweise erhalten Sie in

»› Wie groß muss der Speicher sein?

Versorgt die Heizungsanlage mit Warmwasserbereitung mehrere Wohneinheiten, sollten Sie die Hinweise zum »› Legionellen-Infektionsrisiko beachten.

Einen umfassenden Überblick zum Thema Warmwasserbereitung bieten Ihnen die heiz-tipp.de-Abschnitte

»› Warmwasserbereitung, Grundlagen... und »› Warmwasserbereitung mit Warmwasserspeicher - Vorteile, Arten, Kosten, Technik, Material, Kriterien...

Dort erhalten Sie auch umfangreiche Hinweise zur Auswahl und Dimensionierung sowie zum sparsamen Betrieb von Warmwasserspeichern.

»› Auswahlkriterien, Dimensionierung von Warmwasserspeichern...
»› Sparsame Betriebsweise von Warmwasserspeichern...

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 10.05.2005 | 21494 x gelesen


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