Kühl- und Gefrierschrank
- Stellen Sie Ihren Kühlschrank auf 7 °C und ihren Gefrierschrank auf -18 °C ein; geringere Temperaturen bringen keinen Vorteil und fressen nur Strom≡Strom≡
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.. - Kühlschrank und Gefrierschrank nicht neben die Heizung oder den Herd stellen, auch die Sonne sollte nicht unbedingt auf den Kühlschrank scheinen.
- Kühlgeräte möglichst in kühle Räume, z.B. Keller, Diele, stellen; so werden die Kühlgeräte ihre Abwärme≡Abwärme≡
Abwärme entsteht bei der Umwandlung von Energie, z.B. durch den Stoffwechsel im Menschen, bei elektrischen Geräten oder bei der Stromerzeugung (Kühltürme). Um den Wirkungsgrad zu verbessern und Wärme nicht ungenutzt in die Umwelt abzugeben ist es möglich und ratsam Abwärme zu nutzen bzw. zurückzugewinnen (Wärmerückgewinnung). In sehr gut gedämmten Häusern spielt die Abwärme, z.B. von elektrischen Geräten, eine so große Rolle, dass sie einen erheblichen Beitrag zur Deckung der Heizlast leistet. besser los und die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen ist kleiner - die Folge: weniger Stromverbrauch. - Kühl- und Gefriergeräte nicht neben oder vor Heizkörpern bzw. Heizungsrohren aufstellen.
- Kühl- bzw. Gefriergerät so aufstellen, dass die Luftzirkulation am rückseitigen Wärmetauscher≡Wärmetauscher≡
Ein Wärmetauscher (auch Wärmeübertrager) ist ein Gerät, das Wärme eines Mediums an ein anderes oder das gleiche Medium übertragen kann, ohne dass sich die Medien dabei vermischen. Wärmetauscher findet man u. a. in Warmwasserspeichern in Form von gewickelten Rohren oder Rohrbündeln zur Übertragung der Heizwasserwärme an das Trinkwasser. In Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden z. B. Kanalwärmetauscher zur Entwärmung der Abluft und Übertragung der Wärme an die kältere Zuluft eingesetzt. nicht behindert wird; bei eingebauten Geräten darauf achten, dass die vorderen Lüftungsschlitze nicht verstellt oder verbaut sind. - Den rückseitigen Wärmetauscher (Drahtgitter) einmal im Jahr zu entstauben bzw. zu reinigen verbessert die Wärmeabgabe; vorher Netzstecker ziehen.
- Dichtungen von Kühl- und Gefrierschränken regelmäßig überprüfen; rundherum mehrmals einen dünnen Streifen Papier beim Schließen einklemmen und versuchen ihn wieder heraus zu ziehen; eine andere Methode: bei Dunkelheit eine leuchtende Taschenlampe in das Kühlgerät legen und bei geschlossenem Zustand nachsehen, ob Licht≡Licht≡
Licht ist der sichtbare Teil der Sonnenstrahlung und der künstlichen Beleuchtung. Weißes Licht setzt sich aus einem Gemisch von Strahlen verschiedener Wellenlängen zwischen 380 bis 780 nm (Nanometer) zusammen. Eine Lampe, die nicht alle Wellenlängen aussendet, gibt farbige Dinge verzerrt wieder. So fehlt dem Licht einer Leuchtstoffröhre bzw. einer Energiesparlampe häufig der gelb-rote Anteil. durchschimmert; ggf. Dichtungen, Magnetgummis erneuern lassen. - Frisch eingekaufte, vorgekühlte Waren möglichst in einer Thermostasche oder Beutel transportieren, Kühlwaren zu Kühlwaren und Frostwaren zu Frostwaren beieinander legen und zu Hause rasch in den Kühlschrank, im Winter bei niedrigen Temperaturen vorkühlen, bei Frost vorfrieren, ehe die Sachen in den Gefrierschrank kommen.
- Die meiste Energie≡Energie≡
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule. wird verbraucht, um die Waren von normaler Raumtemperatur abzukühlen; dies dauert auch recht lange: um 1,5 kg Fleisch einzufrieren, dauert es im Fleischkern immerhin 20 h bis 24 h, um auf minus 18 °C zu kommen; also immer flache und möglichst kleine Portionen einsetzen und vorkühlen, bereits Kaltes nicht neben Zimmertemperaturwarmes legen. - Legen Sie Speisen, wie Käse, Wurst, Marmelade oder Getränke wieder rasch nach dem Gebrauch wieder zurück in den Kühlschrank. Die meiste Energie wird für das wieder erforderliche Abkühlen auf unter 10 °C benötigt
- Verhalten bei Stromausfall: Tiefkühlschränke guter Qualität (Effizienzklasse A) überstehen einen Stromausfall bis zu knapp zwei Tagen; in Tiefkühlfächern von normalen Kühlschränken wird der kritische Bereich von weniger als minus 8 °C aber schon nach 10 bis 15 Stunden erreicht (abhängig von der Beladung des Kühlschrankes); Kühlakkus, die ständig mit im Kühlschrank liegen, verlängern die Aufwärmzeit und beschleunigen die Abkühlzeit bei frischer Beladung mit Speisen.
- Kaufempfehlungen: siehe Euro-Label, Kombinationen mit zwei getrennten Kühlaggregaten bzw. Reglerkreisen, damit sich die Temperatur im Kühlteil und im Gefrierteil getrennt einstellen lässt; Kühlschränke mit Warneinrichtungen, die optisch und akustisch auf einen unnormalen Temperaturanstieg aufmerksam machen
- Kühlschränke tauen heute im Normalfall selbst ab, Gefrierschränke nicht. Eine immer wieder gegebene Empfehlung lautet eine mit heißem Wasser gefüllte Schüssel in den Gefrierschrank zu stellen. Dies ist aber nur bei geringen Eisansätzen sinnvoll, stärkere Eispanzer lassen sich mit vertretbarem Zeitaufwand sicher nur mit einem Fön oder Heizlüfter entfernen. Aber so weit sollte es ja nicht kommen.
Geschirrspüler
- Den Geschirrspüler sollte man immer voll machen.
- Nutzen Sie Sparprogramme mit 50 °C bis 55 °C Warmwassertemperatur; die Strom-Einsparung gegenüber 65 °C-Programmen beträgt etwa 25 %.
- Vermeiden Sie das vorherige Abspülen unter fließendem Wasser.
- Die meisten Geschirrspüler vertragen auch warmes Wasser aus der Hausversorgung. Voraussetzung ist, dass der Zulaufschlauch temperaturbeständig bis 90 °C ist, sonst wird er brüchig. Warmes Wasser aus der zentralen Warmwasserversorgung ihres Hauses ist immer preiswerter und CO2 freundlicher, wenn mit Öl, Gas, Pellets≡Pellets≡
Pellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Holz (Sägemehl, Hobelspäne, Restholz). Mit Pellets lassen sich automatische Feuerungsanlagen für die Holzverbrennung realisieren. Der Heizwert liegt in der Praxis bei etwa 5 kWh/kg. Die Pelletsfeuerung erfordert in jedem Falle einen speziellen Pelletbrenner (z.B. gelochte Brennersschale) um eine optimale Verbrennung und die Regelbarkeit zu gewährleisten. Die Pelletsheizung als Heizung mit nachwachsenden Rohstoffen (Holzheizung) wurde und wird gefördert. oder der Wärmepumpe≡Wärmepumpe≡
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt. geheizt wird. Besonders vorteilhaft ist diese Methode beim Vorhandensein einer Solaranlage. - Nach dem Waschgang die Spülmaschine öffnen und das Geschirr an der Luft trocknen lassen. Das spart die elektrische Energie für die Warmluftbereitstellung.
- siehe »› Warmes Wasser für Geschirrspüler und Waschmaschine?.
Waschmaschine
- Der anteilige Stromverbrauch normal genutzter Waschmaschinen am Haushaltstromverbrauch macht etwa 10 % aus.
- Grundsätzlich bestehen die größten Einsparmöglichkeiten durch die Wahl von Waschprogrammen niedriger Temperaturen und den Verzicht auf den Vorwaschgang.
- Waschen sie mit 60 °C statt mit 90 °C und verzichten Sie auf den Vorwaschgang. Das reduziert reduziert den Stromverbrauch jeweils um mindestens 30 % pro Waschgang. Großmutters 90 °C-Wäsche ist bei den modernen Waschmitteln ohnehin nicht mehr erforderlich.
- Trennen Sie stark und leicht verschmutzte Wäsche und dosieren Sie die Waschmittel entsprechend.
- Problematische Flecken behandelt man vorher. So kommt man nicht in die Not die Wäsche noch mal waschen zu müssen. Außerdem kann die Waschtemperatur reduziert werden.
- Waschmaschinen sollten Sie immer voll machen. Die Waschmaschine ist voll, wenn zwischen oberer Trommelwand und der Trockenwäsche noch eine Handbreit Platz ist. Eine eventuell vorhandene Mengenautomatik bzw. 1/2-Taste verbraucht pro kg Wäsche trotzdem mehr Wasser und Strom als eine vergleichsweise volle Maschine.
- Verwenden Sie Energiesparprogramme. Dabei wird bei relativ niedriger Temperatur die Waschzeit und damit die Einweichdauer verlängert.
- Schonwaschgänge verbrauchen sehr viel Wasser und Strom. Deshalb nur bei entsprechend empfindlichen Textilien benutzen.
- Schließen Sie Ihre Waschmaschine, wenn möglich, an die Warmwasserleitung an. Warmes Wasser aus der zentralen Warmwasserversorgung ihres Hauses ist immer preiswerter und CO2 freundlicher, wenn mit Öl, Gas, Pellets oder der Wärmepumpe geheizt wird. Besonders vorteilhaft ist diese Methode beim Vorhandensein einer Solaranlage.
Wäschetrockner
- Trocken Sie die Wäsche, auch wenn Sie einen Wäschetrockener haben, so oft es geht auf der Leine draußen, im Trockenraum oder auf dem Boden.
- Wäsche vor der Benutzung des Trockners mit möglichst hoher Drehzahl (mindestens 1200, besser 1500 Umdrehungen) gut schleudern. Weniger Wasser in der Wäsche verringert die Trocknungszeit und damit den Stromverbrauch. Schleudern verursacht einen vergleichsweise sehr niedrigen Stromverbrauch gegenüber dem elektrischen Trocknungsvorgang.
- Wäschetrockner möglichst voll beladen.
- Wäsche nach Restwassermenge, also nach Material und Dicke, sortieren
- Vermeiden Sie die Übertrocknung bei Geräten mit reiner Zeitsteuerung.
- Flusensiebe regelmäßig (nach jedem Trocknungsvorgang) reinigen, um eine Verlängerung der Trocknungszeit zu vermeiden.
Kochen
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Mikrowelle
- Nutzen Sie die Mikrowelle nur zum Erwärmen kleiner Mengen bis maximal 500 g; nur in diesem Fall ist sie sparsamer als der Herd.
Beleuchtung
- Verwenden Sie Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren. Sie besitzen im Allgemeinen eine längere Lebensdauer und verbrauchen nur ein Fünftel des Stromes gegenüber Normalglühlampen.
- Beleuchten Sie möglichst direkt - Halogen-Deckenfluter machen zwar schönes, indirektes Licht, aber sie verbrauchen auch sehr viel Strom.
- Nutzen Sie für Halogen-Deckenfluter Dimmer, sie helfen Strom zu sparen.
Stand-by-Betrieb
- Schalten Sie, wenn möglich, alle stillen Verbraucher aus.
- Einfach geht es, wenn Sie z.B. Fernseher, Videorecorder und Sat-Empfänger (Receiver) mit einer schaltbaren Steckerleiste mit einem Mal ausschalten.
siehe auch »› Verringerung von Stand-by-Verbrauch, Tipps












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