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Stromsparen im Haushalt - Tipps

Kühl- und Gefriergeräte sind dauernd im Betrieb,  gekocht wird, auch wenn es nur Wasser ist regelmäßig. Wäsche will gewaschen und getrocknet werden. Haushaltgeräte sind viele Jahre im Betrieb. Da spielen die Energieverbrauchseigenschaften der Geräte aber auch die Gewohnheiten eine wichtige Rolle, ob nun mehr oder weniger Geld für Strom ausgegeben wird. Werden die folgenden Hinweise und Erfahrungswerte genutzt, können leicht 30, 40 oder mehr % der Energiekosten eingespart werden.   
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Verbrauchswerte, Verbrauch kennen - Elektroenergie sparen
Verschied. Geräte, Stromverbrauch verschiedener elektrischer Geräte und Vorgänge
 Service:
-Beratung per eMail

 

Tipps zum Strom sparen beim Wäschewaschen, Kühlen, Gefrieren, Trocknen

Kühl- und Gefrierschrank

Geschirrspüler

Waschmaschine

  • Der anteilige Stromverbrauch normal genutzter Waschmaschinen am Haushaltstromverbrauch macht etwa 10 % aus.
  • Grundsätzlich bestehen die größten Einsparmöglichkeiten durch die Wahl von Waschprogrammen niedriger Temperaturen und den Verzicht auf den Vorwaschgang.
  • Waschen sie mit 60 °C statt mit 90 °C und verzichten Sie auf den Vorwaschgang. Das reduziert reduziert den Stromverbrauch jeweils um mindestens 30 % pro Waschgang. Großmutters 90 °C-Wäsche ist bei den modernen Waschmitteln ohnehin nicht mehr erforderlich.
  • Trennen Sie stark und leicht verschmutzte Wäsche und dosieren Sie die Waschmittel entsprechend.
  • Problematische Flecken behandelt man vorher. So kommt man nicht in die Not die Wäsche noch mal waschen zu müssen. Außerdem kann die Waschtemperatur reduziert werden.
  • Waschmaschinen sollten Sie immer voll machen. Die Waschmaschine ist voll, wenn zwischen oberer Trommelwand und der Trockenwäsche noch eine Handbreit Platz ist. Eine eventuell vorhandene Mengenautomatik bzw. 1/2-Taste verbraucht pro kg Wäsche trotzdem mehr Wasser und Strom als eine vergleichsweise volle Maschine.
  • Verwenden Sie Energiesparprogramme. Dabei wird bei relativ niedriger Temperatur die Waschzeit und damit die Einweichdauer verlängert.
  • Schonwaschgänge verbrauchen sehr viel Wasser und Strom. Deshalb nur bei entsprechend empfindlichen Textilien benutzen.
  • Schließen Sie Ihre Waschmaschine, wenn möglich, an die Warmwasserleitung an. Warmes Wasser aus der zentralen Warmwasserversorgung ihres Hauses ist immer preiswerter und CO2 freundlicher, wenn mit Öl, Gas, Pellets oder der Wärmepumpe geheizt wird. Besonders vorteilhaft ist diese Methode beim Vorhandensein einer Solaranlage.

Wäschetrockner

  • Trocken Sie die Wäsche, auch wenn Sie einen Wäschetrockener haben, so oft es geht auf der Leine draußen, im Trockenraum oder auf dem Boden.
  • Wäsche vor der Benutzung des Trockners mit möglichst hoher Drehzahl (mindestens 1200, besser 1500 Umdrehungen) gut schleudern. Weniger Wasser in der Wäsche verringert die Trocknungszeit und damit den Stromverbrauch. Schleudern verursacht einen vergleichsweise sehr niedrigen Stromverbrauch gegenüber dem elektrischen Trocknungsvorgang.
  • Wäschetrockner möglichst voll beladen.
  • Wäsche nach Restwassermenge, also nach Material und Dicke, sortieren
  • Vermeiden Sie die Übertrocknung bei Geräten mit reiner Zeitsteuerung.
  • Flusensiebe regelmäßig (nach jedem Trocknungsvorgang) reinigen, um eine Verlängerung der Trocknungszeit zu vermeiden.

Kochen

  • Kochen Sie mit Gas, wenn Sie eine Gasheizung haben.
  • Kochen Sie Wasser mit dem Wasserkocher oder mit dem Tauchsieder, nicht auf der elektrischen Herdplatte! Wasserkocher mit isolierender Wandung sind besonders sparsam.
  • Kaffee Kochen geht mit der Kaffeemaschine sparsamer als auf dem Herd; dabei Warmhaltekanne (Thermosprinzip) benutzen.
  • Kochen Sie nach Möglichkeit größere Mengen und frieren Sie Portionen ein.
  • Kochen Sie mit dem Schnellkochtopf.
  • Nehmen Sie nur soviel Wasser wie unbedingt nötig.
  • Kochen Sie mit Deckel.
  • Nutzen Sie die Nachwärme der elektrischen Kochplatten.
  • Benutzen Sie bei einer Kochplatte nur planebene Kochtöpfe in der richtigen Größe.
  • Beim Backen ist die Nutzung von Umluft sinnvoll und energiesparend; man kann die Temperatur geringer wählen und den Backraum besser ausnutzen.

Mikrowelle

  • Nutzen Sie die Mikrowelle nur zum Erwärmen kleiner Mengen bis maximal 500 g; nur in diesem Fall ist sie sparsamer als der Herd.

Beleuchtung

  • Verwenden Sie Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren. Sie besitzen im Allgemeinen eine längere Lebensdauer und verbrauchen nur ein Fünftel des Stromes gegenüber Normalglühlampen.
  • Beleuchten Sie möglichst direkt - Halogen-Deckenfluter machen zwar schönes, indirektes Licht, aber sie verbrauchen auch sehr viel Strom.
  • Nutzen Sie für Halogen-Deckenfluter Dimmer, sie helfen Strom zu sparen.

Stand-by-Betrieb

  • Schalten Sie, wenn möglich, alle stillen Verbraucher aus.
  • Einfach geht es, wenn Sie z.B. Fernseher, Videorecorder und Sat-Empfänger (Receiver) mit einer schaltbaren Steckerleiste mit einem Mal ausschalten.

siehe auch »› Verringerung von Stand-by-Verbrauch, Tipps



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 03.04.2007 | 13147 x gelesen


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