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| Quelle: Impulsprogramm Hessen |
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| Quelle: Impulsprogramm Hessen |
Eine Umwälzpumpe mit 70 W Anschlussleistung≡Anschlussleistung≡
Die Anschlussleistung weist den Leistungsbedarf des bzw. der angeschlossenen Geräte/s an die Strom- oder Gasversorgung aus. Ein Gas-Heizkessel mit 18 kW Anschlussleistung entnimmt pro Stunde dem Gasnetz etwa 1,8 m³ Erdgas. Ein Elektrodurchlauferhitzer mit einer Anschlussleistung von 21 kW entnimmt im Maximalbetrieb bei einer Spannung von 400 Volt Drehstrom (drei Phasen) jeder Phase etwa 17,5 Ampere Strom. verursacht in der Heizperiode (5520 Stunden Einschaltdauer der Heizung) einen Elektroenergiebedarf von
Das macht etwa 10 % bis 20 % des Elektroenergiebedarf eines Durchschnittshaushaltes aus oder entspricht dem Jahresstrombedarf eines 8 Jahre alten 170-l-Kühlschrank!
Die Einsparmöglichkeiten betragen etwa:
- 20 % durch Einschränkung der nächtlichen Betriebszeit, Totalabschaltung;
- 40 % durch hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage, wodurch der Betrieb auf der niedrigsten Leistungsstufe der Pumpe möglich ist;
- 70 % durch Einbau leistungsgeregelter Pumpen;
- 90% durch Einsatz von Pumpen mit Leistungen um 10 W (Voraussetzung strömungstechnische Optimierung, hydraulischer Abgleich≡hydraulischer Abgleich≡
Mit hydraulischer Abgleich bezeichnet man die optimale Abstimmung des Wasserdurchflusses durch Heizkreise bzw. einzelne Heizkörper und Rohre entsprechend den Erfordernissen. In jedem Heizkreis bzw. über jedem Heizkörper sollte annähernd der gleiche Druck und damit die gleiche Durchflussmenge zur Verfügung stehen. Fehlender hydraulischer Abgleich führt zu überhöhter oder zu geringer Wärmeabgabe einzelner Heizkörper, ungleichmäßiger Durchströmung einzelner Heizkreise, zu Strömungsgeräuschen und einem hohen Pumpenstrom. Ein durchgeführter hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für die Anwendung der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern.).
In den meisten Heizungsanlagen arbeiten≡Arbeit≡
Arbeit im physikalischen Sinne stellt die in einem Vorgang verbrauchte Wärme- bzw. Energiemenge dar. Die physikalische Einheit ist die kiloWattstunde (kWh). Eine Energiemenge von einer kWh wird verbraucht, wenn z.B. ein Heizgerät mit einer Anschlussleistung von 1 kW eine Stunde ununterbrochen in Betrieb ist. überdimensionierte Pumpen. Oft kommt man mit einer wesentlich kleineren Leistung aus, besonders dann, wenn die Anlage hydraulisch sorgfältig abgeglichen wurde. Bevor Sie jedoch Ihre Pumpe auswechseln, sollten Sie folgende Schritte gehen:
- Prüfen Sie, ob Ihre Umwälzpumpe über die Möglichkeit einer Verringerung der Drehzahl bzw. der Leistungsaufnahme≡Leistungsaufnahme≡
Bei Stromanwendungen stellt die Leistungsaufnahme die vom elektrischen Versorgungsnetz aufgenommene Leistung in Watt (W) dar. Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Wird ein Gerät, z.B. ein Tauchsieder, angeschlossen (230 Volt) wird bei einer Stromstärke von 4,35 Ampere eine Leistung von 1000 Watt = 1 kW (kiloWatt) aufgenommen. verfügt. Meist können Sie die Drehzahl in drei oder vier Schritten variieren. Versuchen Sie es einmal mit der kleinsten Stufe. Wenn alle Heizkörper im Haus warm werden, haben Sie schon einen bedeutenden Beitrag zur Stromverbrauchsreduzierung geleistet. - Sollten bei der niedrigsten Stufe sehr weit von der Pumpe entfernt liegende Heizkörper nicht mehr ausreichend warm werden, ist sehr wahrscheinlich Ihre Anlage nicht hydraulisch abgeglichen. Versuchen Sie den Wasserdurchsatz der am nahesten liegenden Heizkörper zu drosseln.
- Wenn sich die Pumpenleistung nicht variieren lässt, ist der Einbau einer leistungsschwächeren Pumpe zu überprüfen. In der Regel braucht man im Ein- und Zweifamilienhaus für 1 m² Wohnfläche≡Wohnfläche≡
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung. eine Leistung von höchstens 0,25 Watt pro m². - Bei einer Neuanschaffung ist der Einsatz von leistungsgeregelten Umwälzpumpen empfehlenswert.
Das Vorstehende gilt natürlich nicht für Anlagen mit Kompaktheizkesseln, Thermen≡Therme≡
Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung., Brennwertheizgeräten≡Brennwertheizgerät≡
Ein Brennwertheizgerät ist ein Heizkessel bzw. eine Therme, das bzw. die in der Lage ist, den Brennwert, also den vollständigen Energieinhalt eines Brennstoffes zu nutzen. Die dazu erforderliche Rückgewinnung der Verdampfungswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes wird durch besondere konstruktive Maßnahmen im Gerät realisiert. Diese haben eine maximale Kondensation des Wasserdampfes zum Ziel. Die Energieeinsparung liegt je nach Brennstoff gegenüber Niedertemperatur-Heizkesseln bei 10 % bis 15 %., in denen Pumpen vom Werk aus eingebaut sind und wo andere Kriterien wie ein bestimmter Wassermindestumlauf die Pumpenleistung bestimmen.
siehe auch
»› Hydraulischer Abgleich, Begriff»› Hydraulischer Abgleich, Durchführung
















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