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Worauf müssen Sie bei Auswahl und Einsatz geeigneter Energiesparlampen achten?

Lebensdauer, Schaltfestigkeit

Moderne Sparlampen mit elektronischem Vorschaltgerät und Warmstartverhalten (Elektrodenvorheizung) überstehen Schaltfestigkeitsprüfungen meist problemlos. Ihre Lebensdauer ist aller Regel größer 5000 Stunden (Normalglühlampe ca. 1000 Stunden). Lampen mit Wartstart erkennt man an einer Startverzögerung von 0,5 bis 2 Sekunden. Dies ist also kein Nachteil, sondern wirkt lebensdauerverlängernd. Solche modernen und qualitativ hochwertigen EnergiesparlampenEnergiesparlampe
Energiesparlampe 15 WattBei der Energiesparlampe (oder auch Leuchtstofflampe, Leuchtstoffröhre) wird ein spezieller Leuchtstoff zum Leuchten gebracht. Er befindet sich auf der Innenseite eines Glasrohres, welches mit einem Edelgas und Quecksilberdampf gefüllt ist. Stromdurchflossene Elektroden ragen von beiden Seiten in das Glasrohr hinein und regen das Gas an, eine für das Auge zunächst nicht wahrnehmbare Strahlung abzugeben. Diese Strahlung wird vom Leuchtstoff in sichtbares Licht umgewandelt. Der Prozess kommt in Gang, wenn die Lampe zündet. Gegenüber einer Normalglühlampe ist die Lichtausbeute bei gleicher elektrischer Leistung um den Faktor 4 bis 5 höher. Die Energiesparlampe gibt es in vielen Bauformen.
können sie beliebig oft Ein- und Ausschalten; siehe auch »› Soll man Energiesparlampen brennen lassen?

Kältefestigkeit

Bei stabförmigen und kompakten Leuchtstofflampen verringert sich die Lichtausbeute bei niedrigen Temperaturen stark. Für den Außenbereich sind spezielle spezielle kältefeste Modelle mit besserem Zündverhalten zu empfehlen. Achten Sie auch darauf, dass kompakte Lampen senkrecht, mit dem Sockel nach unten, eingesetzt werden können. Die Wärmeabgabe des Vorschaltgerätes kommt dann der Lampe zu Gute.

Helligkeit und LeistungsaufnahmeLeistungsaufnahme
Bei Stromanwendungen stellt die Leistungsaufnahme die vom elektrischen Versorgungsnetz aufgenommene Leistung in Watt (W) dar. Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Wird ein Gerät, z.B. ein Tauchsieder, angeschlossen (230 Volt) wird bei einer Stromstärke von 4,35 Ampere eine Leistung von 1000 Watt = 1 kW (kiloWatt) aufgenommen.

Nicht alle Lampen haben bei gleicher elektrischer Leistungsaufnahme die gleiche Lichtausbeute. Im Grunde hilft nur ausprobieren bzw. der Blick in Zeitschrift Stiftung Warentest. Im Gegensatz zur Glühlampe haben Sparlampen auch nicht sofort die volle Helligkeit; ein Qualitätsparameter ist also die Zeit bis zum Erreichen der vollen Helligkeit (auch bei niedrigen Temperaturen).

Systemvergleich 58 WattWatt
Das Watt ist die physikalische Einheit der Leistung. Leistung ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann.
  • Ein Heizkessel hat eine thermische Leistung von z. B. 18 kW (also 18000 Watt), wenn er in einer Stunde eine Wärmearbeit von 18 kWh verrichten kann. Dazu muss er etwa 1,8 Liter Heizöl oder 1,8 m³ Erdgas verbrennen.
  • Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Ein Fotovoltaikmodul hat eine Leistung von 50 Watt, wenn es bei einer Spannung von 12 Volt eine Stromstärke von ca. 4,2 Ampere liefert.
- Leuchtstofflampe mit Vorschaltgerät von links nach rechts
Rot : KVG konventionelles Vorschaltgerät (Drossel und Starter)
Gelb: VVG verlustarmes Vorschaltgerät
Grün: EVG elektronisches Vorschaltgerät
Quelle: Impulsprogramm Hessen

Lichtstrom und BeleuchtungsstärkeBeleuchtungsstärke
Die Beleuchtungsstärke ist der auf die beleuchtete Fläche bezogene Lichtstrom und damit ein Maß für die Güte der Beleuchtung. Die Beleuchtungsstärke ist abhängig vom Lichtstrom des Leuchtmittels und der Lichtverteilung durch die Leuchtenkonstruktion. Die unterschiedliche Beleuchtungsstärke ist zu beachten bei Vergleichen von Licht aus Normal- und Energiesparlampen. Die Beleuchtungsstärke wird in Lux (ein lx) angegeben und mit einem Luxmeter gemessen. Je nach Tätigkeit ist die Sicherung einer bestimmten Beleuchtungsstärke (z.B. 300 lx am Schülertisch) vorgeschrieben.

Bei Vergleichen des Stromverbrauches von Glühlampe und Energiesparlampe wird von gleichem abgegebenen Lichtstrom ausgegangen. Als Anhaltspunkt kann folgende Tabelle dienen:

Elektrische Leistungsaufnahme in Watt bei annähernd gleicher Lichtabgabe
Normal-Glühlampe stabförmige oder kompakte Leuchtstofflampe mit induktivem Vorschaltgerät stabförmige oder kompakte Leuchtstofflampe mit elektronischem Vorschaltgerät
40 W 9 W 7 W
60 W 13 W 11 W
75 W 18 W 15 W
100 W 25 W 20 W

Achtung: Für den Nutzer ist vor allem die Beleuchtungsstärke auf der zu beleuchtenden Fläche von Bedeutung, also nicht was gesendet wird sondern was ankommt. Die Beleuchtungsstärke und die Lichtverteilung ist aber vor allem abhängig von der Konstruktion der Reflektoren der Leuchte. So ist nicht auszuschließen, dass der Ersatz einer 60 Watt Glühlampe durch eine lichtabgabegleiche Energiesparlampe mit 11 Watt keine befriedigenden Ergebnisse liefert, da die Bauform der Energiesparlampe für den Reflektor einer Normalglühlampe nicht geeignet ist.

Farbwiedergabe, Lichtfarbe

Gewöhnungsbedürftig ist die für unser Auge etwas verzerrte Farbwiedergabe der meisten Leuchtstofflampen. Ursache ist die ungleiche Wiedergabe der verschiedenen Lichtanteile. Die hohen Grünanteile bei den Standardvarianten der Sparlampen lassen z.B. rote Oberflächen blass braun erscheinen. Die fehlenden gelb-rötlichen Töne sind es wohl neben dem höheren Preis, die den stärkeren Einsatz von Leuchtstofflampen und kompakten Energie-Sparlampen bremsen.

Die Farbwiedergabe von Glühlampen ist alles andere als ähnlich dem Tageslicht - wir haben uns jedoch an den warmen Ton gewöhnt.

Abbildung Energieagnetur NRW

Die klassische Leuchtstofflampe kommt dem natürlichen Tageslicht schon recht nah.

Abbildung: Energieagnetur NRW

Die so genannte Vollspektrum- LeuchtstoffröhreLeuchtstoffröhre
Eine Leuchstoffröhre ("Neon-Röhre") ist eine Gasentladungslampe. An der Innenseite einer mit Quecksilberdampf und Argon gefüllten Glasröhre ist ein Leuchstoff aufgetragen, der die durch eine Ionisation der Gasfüllung ausgesendete UV-Strahlung in sichtbares Licht umwandelt. Die Ionisation kommt durch das Starten mit einer Zündspannung in Gang. Während des Betriebs sorgt ein Vorschaltgerät für eine Begrenzung des Stromes. Energiesparlampen (ESL) sind kompakte Formen von Leuchtstoffröhren.
ereicht annähernd die spektralen Anteile des Tageslichtes.

Abbildung: Energieagnetur NRW

Doch es gibt auch Alternativen. Achten Sie beim Kauf von Energiesparlampen auf die Lichtfarbe warmweiß und extrawarmweiß, wenn Ihnen das "kalte" LichtLicht
Licht ist der sichtbare Teil der Sonnenstrahlung und der künstlichen Beleuchtung. Weißes Licht setzt sich aus einem Gemisch von Strahlen verschiedener Wellenlängen zwischen 380 bis 780 nm (Nanometer) zusammen. Eine Lampe, die nicht alle Wellenlängen aussendet, gibt farbige Dinge verzerrt wieder. So fehlt dem Licht einer Leuchtstoffröhre bzw. einer Energiesparlampe häufig der gelb-rote Anteil.
nicht so gefällt. Diese Lichtfarbe kommt dem der Normalglühlampen sehr nahe.

Stabförmige Leuchtstofflampen gibt es als Tageslicht-Vollspektrumlampen. Sie enthalten nahezu alle Lichtanteile, unter anderem auch unsichtbare, aber wahrscheinlich wichtige (umstritten) UV-Anteile. Leider ist diese "Neon-Röhre" im Handel kaum zu haben.

Auf den Verpackungen werden die Lichtfarben von Leuchtstofflampen bzw. Kompaktlampen auch als Nummern angegeben. Folgende Tabelle gibt eine Übersicht:

Nummer der Lichtfarbe Lichtbezeichnungen Beschreibung der Empfindung Schwerpunkt- Lichtfarbe Anwendung
865/860 Tageslichtweiß; Tageslicht; Daylight sehr kaltes Licht starker Grünbereich Industrie, Handwerk
840/21/22 Kaltweiß; Neutralweiß; Hellweiß frische, herbes Licht grüngelbe Töne, Orange Büro, Verwaltung
835 Weiß ausgeglichenes Licht Gelbtöne Büro, Verwaltung
830/31/32 Warm; Warmweiß weiches, behagliches Licht orangerot, grüngelb Büro, Schulen, Verkauf
827/41 Extra-warm, Warmton-Extra; homelight warmes Licht viele Rottöne, wenig Blautöne Wohnbereich

Flimmern

Das Flimmern von Leuchtstofflampen kann nur durch die Wahl eines Modells mit elektronischem Vorschaltgerätes ausgeschlossen werden.

Entsorgung

Defekte stabförmige und kompakte Leuchtstofflampen müssen wie Sondermüll entsorgt werden, da im Leuchtstoff Quecksilber enthalten ist.

Sockel und Bauform

Bei kompakten Energiesparlampen zum Einschrauben unterscheidet man die Fassungen E 27 (Standardfassung) und die Fassung E 14 ("Kerzenlampe"). Bei Leuchtstoffröhren müssen Sie auf unterschiedliche Baulängen und Rohrdurchmesser achten. Am besten ist es, Sie bringen Ihre defekte Lampe mit zum Händler und lassen die alte Lampe auch gleich entsorgen.

Manche Vorschaltgeräte von kompakten Energiesparlampen haben einen solch großen Durchmesser, dass Sie z.B. in Leuchten mit engen Hälsen nicht hineinpassen. Doch auch wenn Sie passen - besser ist es, wenn wenigstens noch 5 mm rundherum Platz bleibt. Auch Vorschaltgeräte erzeugen Wärme, die abgeführt werden muss!

Achten Sie bei einem Lampentausch darauf, dass für das Vorschaltgerät noch genügend freier Platz in der Leuchte verbleibt. Ansonsten kommt es möglicherweise zu einem Wärmestau und einem vorzeitigen Ausfall der Elektronik der Energiesparlampe.

Dimmbarkeit

Energiesparlampen sind im Allgemeinen nicht dimmbar, also in der Lichtstärkeabgabe nicht regelbar.

Montage

Beim Ein- und Ausdrehen von Kompaktlampen wenn möglich am Sockel festhalten bzw. sehr vorsichtig und ohne Gewaltanwendung am Glaskolben drehen.

Abstand zu Computern, Radios, Fernsehgeräten

Halten Sie einen Mindestabstand von 80 cm ein, damit bestimmte Funktionen dieser Geräte, z.B. von Fernbedienungen nicht gestört werden.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 15.10.2005 | 21610 x gelesen


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