Ja und Nein.
Ja, denn der Dimmer ist ein elektronisches Gerät, das je nach Einstellung des Drehknopfes einfach mehr oder weniger Energie≡Energie≡
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule. hindurchlässt. Früher konnte man die Leistungsaufnahme≡Leistungsaufnahme≡
Bei Stromanwendungen stellt die Leistungsaufnahme die vom elektrischen Versorgungsnetz aufgenommene Leistung in Watt (W) dar. Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Wird ein Gerät, z.B. ein Tauchsieder, angeschlossen (230 Volt) wird bei einer Stromstärke von 4,35 Ampere eine Leistung von 1000 Watt = 1 kW (kiloWatt) aufgenommen. von Leuchten nur durch Vorwiderstände einschränken, die die elektrische Energie in Wärme umwandelten. Mit diesen Vorwiderständen war keine Energieeinsparung verbunden. Moderne Dimmer sind jedoch mit sogenannten Thyristoren oder Triacs bestückt. Dies elektronischen Bauelemente verringern die Stromaufnahme ohne nennenswerte Wärmeentwicklung. Die Helligkeit der Lampen geht stark zurückgeht. Und es fallen natürlich wirklich weniger Stromkosten an.
Nein, weil die Lichtausbeute durch dimmen stärker zurückgeht als der Stromfluss. Mit anderen Worten: Das Dimmen einer Lampe führt zu einer Verschlechterung der Lichtausbeute. Das Ausschalten einer Glühlampe mit 100 Watt≡Watt≡
Das Watt ist die physikalische Einheit der Leistung. Leistung ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann.
Leistung≡Leistung≡
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie. und das Einschalten einer 30 Watt Glühlampe ist stromsparender als das Dimmen der 100 W Glühlampe auf die vergleichbare Lichtabgabe einer 30 Watt Glühlampe. Ursache ist die bei reduziertem Stromfluss auch abgesenkte Temperatur des Glühfadens der Lampe. Man kann beim Dimmvorgang deutlich beobachten, wie der Glühfaden von der Weißglut in die Rotglut übergeht. Das empfundene Licht≡Licht≡
Licht ist der sichtbare Teil der Sonnenstrahlung und der künstlichen Beleuchtung. Weißes Licht setzt sich aus einem Gemisch von Strahlen verschiedener Wellenlängen zwischen 380 bis 780 nm (Nanometer) zusammen. Eine Lampe, die nicht alle Wellenlängen aussendet, gibt farbige Dinge verzerrt wieder. So fehlt dem Licht einer Leuchtstoffröhre bzw. einer Energiesparlampe häufig der gelb-rote Anteil. wird immer mehr zu dunkleren Rottönen verschoben bis die Lampe bei weiterem Dimmen schließlich ganz verlischt.
Dennoch, sollten Dimmer zur Stromersparnis genutzt werden - wenn der Einsatz anderer Beleuchtungsquellen nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Insbesondere bei Deckenflutern, die mit Halogenbrennstäben von 100 bis 500 Watt bestückt sind, ist der Einsatz eines Dimmers zur Reduzierung des Stromverbrauches empfehlenswert - wenn, wie gesagt, keine Beleuchtungsquelle kleinerer Leistung vorhanden ist. Auch Kronleuchter lassen sich zweckmäßig mit Dimmern in der Lichtabgabe regeln.
Leuchtstoffröhren≡Leuchtstoffröhre≡
Eine Leuchstoffröhre ("Neon-Röhre") ist eine Gasentladungslampe. An der Innenseite einer mit Quecksilberdampf und Argon gefüllten Glasröhre ist ein Leuchstoff aufgetragen, der die durch eine Ionisation der Gasfüllung ausgesendete UV-Strahlung in sichtbares Licht umwandelt. Die Ionisation kommt durch das Starten mit einer Zündspannung in Gang. Während des Betriebs sorgt ein Vorschaltgerät für eine Begrenzung des Stromes. Energiesparlampen (ESL) sind kompakte Formen von Leuchtstoffröhren. und kompakte Energiesparlampen≡Energiesparlampe≡
Bei der Energiesparlampe (oder auch Leuchtstofflampe, Leuchtstoffröhre) wird ein spezieller Leuchtstoff zum Leuchten gebracht. Er befindet sich auf der Innenseite eines Glasrohres, welches mit einem Edelgas und Quecksilberdampf gefüllt ist. Stromdurchflossene Elektroden ragen von beiden Seiten in das Glasrohr hinein und regen das Gas an, eine für das Auge zunächst nicht wahrnehmbare Strahlung abzugeben. Diese Strahlung wird vom Leuchtstoff in sichtbares Licht umgewandelt. Der Prozess kommt in Gang, wenn die Lampe zündet. Gegenüber einer Normalglühlampe ist die Lichtausbeute bei gleicher elektrischer Leistung um den Faktor 4 bis 5 höher. Die Energiesparlampe gibt es in vielen Bauformen. lassen sich in der Regel (Ausnahme: Spezialausführungen) nicht dimmen - was auch nicht sonderlich sinnvoll wäre.











heiz-tipp.de gibt Ihnen auch gern individuelle Tipps und beantwortet konkrete Fragen. Nutzen Sie dazu unseren ◊