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» Wasser sparen » Regenwassernutzung 

Übersicht: Regenwassernutzung

Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr. 1. Seine Qualität ist im weltweiten Vergleich Spitzenklasse, allerdings auch sein Preis. Damit das WC zu spülen, ist absurd, selbst, wen wir an manchen Orten in Deutschland tatsächlich nutzbares Wasser im Überfluss haben.

Prinzipdarstellung Regenwassernutzung

Prinzipschaubild einer Regenwassernutzungsanlage im Haus, Abb.: Mall

 
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 Ratgeber:
Anlagenplanung, Planungshinweise und Checklisten für Projektvorbereitung und Durchführung der Regenwassernutzung
Anlagentechnik, Hauptbestandteile einer Anlage zur Regenwassernutzung
Kosten, Investitionskosten/ Betriebskosten/ Wartungsaufwand
Regenwasser, Kapitelübersicht
Vorschriften, Die gesetzliche Grundlagen zur Regenwassernutzung
Wartung, Wartungs- und Inspektionsplan von Regenwasseranlagen
Wasserspartipps, Allgemeine Tipps zum Wasser sparen
Wäsche waschen?, Wäsche waschen mit Regenwasser?
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 Forum: Wasser sparen

 

Ist die Regenwassernutzung sinnvoll?

Wer denkt schon daran, dass bei Garten gießen auf herkömmliche Art (mit Trinkwasser) für einen Kubikmeter, der über den Wasserzähler fließt, neben der Trinkwassergebühr auch Abwassergebühr kassiert wird – obwohl der Abwasserkanal in diesem Fall gar nicht beansprucht wird! Wer viel gießt, muss deshalb aktiv werden und bei seiner Gemeinde eine Befreiung von der Abwassergebühr für das im Garten genutzte Wasser beantragen. Stattdessen kann die Aktivität aber besser in den Bau einer ZisterneZisterne
Eine Zisterne ist ein größeres Sammelbecken für Regenwasser. Sie kann aus Betonringen hergestellt oder als Kunststoffkörper im Erdreich untergebracht werden. 
investiert werden, so wird nicht nur Wasser für den Garten, sondern auch für das Haus auf viele Jahrzehnte hinaus gespart.

Wer mit dem bekanntermaßen weichen Regenwasser die Waschmaschine versorgt, spart über die Trinkwasserkosten hinaus zusätzlich Enthärter (bei Baukastenwaschmitteln) bzw. Waschmittelmenge (geringere Dosierung bei Weichwasser, siehe Packungsaufdruck).

Prinzipschaubild einer Regenwassernutzungsanlage
Abb.: GEP Umwelttechnik

Prinzipschaubild einer Regenwassernutzungsanlage, Abb.: www.wagner-solar.com

Zur Ressourcenschonung gehört

  • der sparsame Umgang mit Trinkwasser
  • der Einsatz Wasser sparender Techniken, z. B. Regenwassernutzung und
  • die Grauwassernutzung

Zur Ressourcenneubildung gehört die VersickerungVersickerung

Versickerung ist das Einleiten von Oberflächenwasser in den Untergrund, wo es durch Sickervorgänge im Boden zur Grundwasser-Neubildung beiträgt oder in Form von Schichtenwasser an anderer Stelle wieder zu Tage tritt (z. B. Quellen). Oberflächenwasser kann gezielt versickert werden mit durchlässigen Flächenbefestigungen oder, wo mehr Niederschlagswasser anfällt, als die entsprechende Fläche aufnehmen kann, durch Sammeln und Einleiten in eine Versickerungsanlage (z. B. bewachsene Bodenmulde, unterirdische Rigole, Sickerschacht). Welche Art zur Ausführung kommt, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Dazu gehören die Wasserdurchlässigkeit des Bodens, die Vorschriften des Boden- und Grundwasserschutzes, die Kosten.

des nicht genutzten Regenwassers. Geeignete Bodenverhältnisse und die Zustimmung der Fachbehörden vorausgesetzt, können kombinierte Zisternen- und Versickerungsanlagen finanziellen und ökologischen Nutzen direkt verbinden: Rückhalten des Hochwasser bildenden Spitzenabflusses beim so genannten „Jahrhundertregen", Reduzieren der insgesamt ins Kanalnetz abfließenden Wassermassen, Vermindern des Trinkwasserbedarfs und damit finanzielle Entlastung beim Betreiber. Die Überlaufmenge aus privaten Zisternen soll dabei nach Möglichkeit vollständig vor Ort versickern. Die Kosten für öffentliche Maßnahmen zur Regenrückhaltung und Grundwasseranreicherung können unter diesen Umständen verringert werden.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 03.11.2008 | 6820 x gelesen


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