Wer denkt schon daran, dass bei Garten gießen auf herkömmliche Art (mit Trinkwasser) für einen Kubikmeter, der über den Wasserzähler fließt, neben der Trinkwassergebühr auch Abwassergebühr kassiert wird – obwohl der Abwasserkanal in diesem Fall gar nicht beansprucht wird! Wer viel gießt, muss deshalb aktiv werden und bei seiner Gemeinde eine Befreiung von der Abwassergebühr für das im Garten genutzte Wasser beantragen. Stattdessen kann die Aktivität aber besser in den Bau einer Zisterne≡Zisterne≡
Eine Zisterne ist ein größeres Sammelbecken für Regenwasser. Sie kann aus Betonringen hergestellt oder als Kunststoffkörper im Erdreich untergebracht werden. investiert werden, so wird nicht nur Wasser für den Garten, sondern auch für das Haus auf viele Jahrzehnte hinaus gespart.
Wer mit dem bekanntermaßen weichen Regenwasser die Waschmaschine versorgt, spart über die Trinkwasserkosten hinaus zusätzlich Enthärter (bei Baukastenwaschmitteln) bzw. Waschmittelmenge (geringere Dosierung bei Weichwasser, siehe Packungsaufdruck).
![]() | Prinzipschaubild einer Regenwassernutzungsanlage Abb.: GEP Umwelttechnik |
![]() | |
Prinzipschaubild einer Regenwassernutzungsanlage, Abb.: www.wagner-solar.com | |
Zur Ressourcenschonung gehört
- der sparsame Umgang mit Trinkwasser
- der Einsatz Wasser sparender Techniken, z. B. Regenwassernutzung und
- die Grauwassernutzung
Zur Ressourcenneubildung gehört die Versickerung≡Versickerung≡ Versickerung ist das Einleiten von Oberflächenwasser in den Untergrund, wo es durch Sickervorgänge im Boden zur Grundwasser-Neubildung beiträgt oder in Form von Schichtenwasser an anderer Stelle wieder zu Tage tritt (z. B. Quellen). Oberflächenwasser kann gezielt versickert werden mit durchlässigen Flächenbefestigungen oder, wo mehr Niederschlagswasser anfällt, als die entsprechende Fläche aufnehmen kann, durch Sammeln und Einleiten in eine Versickerungsanlage (z. B. bewachsene Bodenmulde, unterirdische Rigole, Sickerschacht). Welche Art zur Ausführung kommt, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Dazu gehören die Wasserdurchlässigkeit des Bodens, die Vorschriften des Boden- und Grundwasserschutzes, die Kosten.













Ratgeber:
