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Physikalische Wasserbehandlung, Übersicht

Sind physikalische Wasserbehandlungsmethoden die blanke Magie oder leisten sie wirklich einen Beitrag zur Verminderung der unangenehmen Kalkablagerungen in Wasserleitungen, in Perlatoren oder auf Heizwendeln - und damit auch einen Beitrag zur Energieeinsparung?

Dieser lange währende Streit scheint beendet. Der Deutsche Verband der Gas- und Wasserwirtschaft hat mit dem DVGWDVGW
Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.
-Arbeitsblatt W-512, "Verfahren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Wasserbehandlungsanlagen zur Verminderung von Steinbildung"Prüfbedingungen festgelegt. W-512-Zert steht für praktische Gebrauchstauglichkeit, d.h. Geräte, die diese Zeichen Tragen haben bewiesen, dass sie in einem Zweifamilienhaus mit entsprechendem Wasserverbrauch funktionieren.

Heute steht eindeutig fest, dass bestimmte Verfahren tatsächlich funktionieren. Sie haben damit den Geruch der Magie abgestreift. Skepsis ist dennoch angebracht, denn die Ergebnisse sind nicht immer zufriedenstellend. Zu den Einsatzgrenzen und Möglichkeiten besteht noch Forschungsbedarf, wobei insbesondere die Wirkung unterschiedlicher chemischer Wasserzusammensetzungen unbekannt ist.

Unabhängig davon sollte sich jeder Interessent jedoch auch damit beschäftigen, ob eine Anlage zur Wasserbehandlung überhaupt erforderlich ist (siehe»› Braucht man eine Anlage zur physikalischen Wasserbehandlung?

Aufbau und Funktion

Die bisher nach Tests des DVGW und der Stiftung Warentest untersuchten und nachweislich funktionierenden Geräte basieren auf dem Prinzip der Bildung von sogenannten Impfkristallen. Kalk haftet dann vereinfacht ausgedrückt, nicht mehr hart und fest auf den metallischen Rohrwandungen oder Wasserhähnen, sondern auf Impfkristallen. Die Impfkristalle bestehen ebenfalls aus Kalk. Sie werden nach dem weiteren Aufwachsen von noch freiem Kalk mit dem Wasser ausgespült. Die Verfahren zur Bildung von Impfkristallen sind bei den Herstellern funktionierender Geräte allerdings verschieden. Es existieren

An der chemischen Zusammensetzung des Wassers ändert sich durch alle Verfahren physikalischer Wasserbehandlung nichts. Es wird also nicht "entkalkt", sondern nur die hartnäckige Krustenbildung des Kalkes vermindert.

Festgestellt hat man außerdem, dass die Wirkung der funktionierenden Geräte umso besser ist, je kalkreicher, also härter das Wasser ist. Auch spielt die Temperatur eine Rolle - wärmeres Wasser begünstigt die Impfkristallbildung. Neu ist auch die Erkenntnis, dass die Impfkristallbildung nicht rückgängig gemacht wird, wenn das so behandelte Wasser, z.B. im Warmwasserspeicher zwischengelagert wird.

Inwieweit die Behauptung einiger Hersteller stimmt, ihre Geräte würden auch bereits verkalkte Leitungen wieder frei machen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch umstritten und nicht nachgewiesen.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 30.03.2003 | 25438 x gelesen


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