Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Und ein lebenswichtiger Bestandteil des Trinkwassers sind Mineralien, wozu auch der Kalk gehört. In den meisten Fällen macht es daher keinerlei Sinn, dem Kalk als Inhaltsstoff zu Leibe rücken zu wollen. Dies ist ohnehin nur mit chemischen Verfahren im Ionenaustausch möglich.
Die physikalischen Verfahren versprechen, die unangenehmen Folgen von Verkalkungen≡Verkalkung≡
Mit Verkalkung bezeichnet man die harte Krustenbildung (Kristallisation) von Kalziumcarbonat und Magnesiumcarbonat auf Elektroheizstäben, Wärmetauschern und Armaturen, in Rohren usw.. Die Verkalkung schützt einerseits vor Korrosion, andererseits setzt der Kalk Rohrleitungen zu und verschlechtert die Wärmeübertragung. Die Verkalkungsgeschwindigkeit ist abhängig vom Kalkgehalt des Wassers, sowie bei Wärmetauschern und Heizstäben von der Temperatur (je heißer um so rascher). und Kalkablagerungen zu mindern. Die wenigen funktionierenden Geräte sind nicht gerade billig. Es ist also zu überlegen, ob sich die Anschaffung eines solchen Gerätes überhaupt lohnt. Folgende Gesichtspunkte können Ihnen dabei helfen:
- Physikalische Wasserbehandlungsanlagen ändern an der chemischen Zusammensetzung des Wassers nichts
- Trinkwasser in Deutschland ist eines der sichersten und am besten kontrollierten Lebensmittel
- Moderne Waschmittel verhindern eine Verkalkung der Maschine auch ohne eine Wasserbehandlung
- Die Begrenzung der Temperatur des Warmwassers in Speichern auf 55°C verhindert eine rasche Verkalkung von Wärmetauschern≡Wärmetauscher≡
Ein Wärmetauscher (auch Wärmeübertrager) ist ein Gerät, das Wärme eines Mediums an ein anderes oder das gleiche Medium übertragen kann, ohne dass sich die Medien dabei vermischen. Wärmetauscher findet man u. a. in Warmwasserspeichern in Form von gewickelten Rohren oder Rohrbündeln zur Übertragung der Heizwasserwärme an das Trinkwasser. In Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden z. B. Kanalwärmetauscher zur Entwärmung der Abluft und Übertragung der Wärme an die kältere Zuluft eingesetzt. eher als eine Wasserbehandlungsanlage; siehe »› Sparsame Betriebsweise von Warmwasserspeichern... - Wenn Sie kalkhaltiges Wasser haben, wählen Sie Warmwasserspeicher mit Wärmetauscher bzw. Heizstäben, die eine große, glatte Oberfläche aufweisen; siehe »› Welche Bedeutung haben Größe und Art der Wärmetauscher?
- Einer Verkalkung von Perlatoren und Brauseköpfen können Sie auf umweltfreundliche und billige Art und Weise mit Zitronen- oder Essigsäure beseitigen. Das gilt auch für Kaffeemaschinen.
- Lassen Sie sich nicht von positiven Leserbriefen oder Lobeshymnen beeindrucken. Solche Referenzen kann man organisieren!
- Kalkfreies Regenwasser eignet sich nicht nur fürs Blumengießen! Bei guter Filterung und einer Absetzphase können Sie auch Ihre Wäsche damit Waschen oder das Dampfbügeleisen füllen; siehe »› Regenwasser nutzen...
- Falls Sie wegen extremer Wasserhärte≡Wasserhärte≡
Die Wasserhärte beruht auf dem Vorhandensein von Kalzium- bzw. Magnesiumionen, die an die Kohlensäure (HCO3) im Wasser gebunden sind. Sie wird nach dem mengenmäßigem Gehalt an Kalzium (Ca) bzw. Magnesium (Mg) bestimmt. Wenn hundert Liter Wasser etwa 0,7 Gramm Ca oder 0,4 Gramm Mg enthalten, entspricht dies 1°dH (ein Grad deutscher Härte). Eingeteilt wird Trinkwasser nach dem Waschmittelgesetz in vier Härtebereiche:
ein Gerät zur physikalischen Wasserbehandlung einsetzen möchten, vereinbaren Sie lange Garantiezeiten und wenn möglich eine Rücknahme mit Kaufpreiserstattung.Härtebereich 1: 0-7° dH Härtebereich 2: 7-14° dH Härtebereich 3: 14-21° dH Härtebereich 4: über 21°dH












Service: