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Unterspannbahn

 
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Die Wahl der richtigen Unterspannbahn bzw. einer anderen Art der Vordeckung

Abbildung: Energieagentur NRW

Moderne Dächer mit trocken verlegten Dachziegeln besitzen unter der eigentlichen Wetterschutzschale, der Dachhaut, noch einen zusätzlichen Schutz vor Flugschnee und eindringende Feuchtigkeit. Für diese Vordeckung - auch UnterdachUnterdach
Als Unterdach bezeichnet man eine Ebene, die unterhalb der Dacheindeckung eine vollständig regensichere und wasserführende Eindeckung, z.B. aus Bitumenschindeln o.ä. darstellt. Der Begriff wird jedoch auch für die Ebene unterhalb der Dacheindeckung benutzt, die lediglich aus einer Unterspannbahn oder einer wasserabweisenden Holzfaserdämmplatte besteht. Das Unterdach hat bei gedämmten Dächern auch die Aufgabe der Winddichtheit zu erfüllen.
genannt - werden u.a. eingesetzt:

Wird das Dachgeschoss ausgebaut und mit einer Zwischensparrendämmung versehen, hat das Unterdach die Dämmung vor Durchfeuchtung und Wind von außen zu schützen (Winddichtung bzw. Dämmschutzschicht). Denn feuchte Dämmschichten oder solche, durch die der Wind fegt, haben kaum noch eine Wärme dämmende Wirkung. 

Die Dämmschicht muss von außen und innen geschützt sein. Abbildung: isofloc

Das Unterdach bildet aber auch die äußere Begrenzung der WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
,
von innen betrachtet. Damit hat das Unterdach eine zweite wichtige Aufgabe zu erfüllen. Während es von außen kein Wasser hineinlassen darf, sollte es dem von innen nach außen drängenden Wasserdampf möglichst keinen WiderstandWiderstand
- der dem Fluss der Ladungsträger (Strom) innerhalb eines Bauelementes oder eines Kabels entgegenwirkt: elektrischer Widerstand (der elektrische Widerstand von einem Ohm begrenzt den Stromfluss einer angelegten Spannungsquelle von einem Volt auf die Stromstärke von einem Ampere.
- der dem ungehinderten Wärmeabfluss entgegenwirkt (Transmissionswärmeverlust): Wärmedurchgangswiderstand
- der den Wärmeübergang von einem zum anderen Medium begrenzt: Wärmeübergangswiderstand
entgegen setzen.

Wasserdampfmoleküle haben stets das Bestreben aus Bereichen höherer Konzentration zu Orten geringerer Konzentration zu wandern, zu diffundieren Wasserdampf, der sich möglicherweise in der Dämmschicht befindet, darf also nicht daran gehindert werden, nach außen zu verschwinden. Durch ein als Unterdach aufgebrachtes wasserdampfundurchlässiges Material, z.B. eine einfache PE-Folie, könnte es zu einer Durchfeuchtung der Dämmung kommen und sie unwirksam machen. Katastrophale Spätfolgen infolge durchfeuchteter Holzkonstruktionen, Moderfäule und Hausschwamm sind dann nicht auszuschließen.

An das Material und die Verarbeitung des Unterdaches ergeben sich aus dieser Funktionsfülle einige bedeutsame Anforderungen:

  • Das Unterdach muss dauerhaft winddicht aufgebracht bzw. verlegt sein.
  • Die Dämmung muss durch das Unterdach dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit von außen geschützt sein.
  • Wasserdampf sollte durch die Schicht des Unterdaches problemlos auswandern können (diffundieren).

Die Diffusionsfähigkeit wird bei Unterdächern mit dem sd-Wertsd-Wert

Der Wert ist ein Maß für den Diffusionswiderstand, den ein Material dem durchdringenden Wasserdampf entgegensetzt. Der Zahlenwert entspricht der äquivalente Luftschichtdicke, also dem Widerstand, den eine Luftschicht entsprechender Dicke dem Wasserdampf entgegensetzt. Er wird in m (Meter) angegeben. Beträgt der Wert z.B. 5 m, so lässt das Material 5 mal weniger Wasserdampfmoleküle in gleicher Zeit passieren, als ein Material mit dem Wert von einem Meter. Ein sehr hoher Wert lässt also kaum Wasserdampf passieren. Um Kondensation an einer Unterspannbahn zu vermeiden sollte für das Material ein sehr geringer Wert kleiner 0,05 m angestrebt werden. Für die Materialien der Luftdichtheitsebene / Dampfbremse vor einer Zwischensparrendämmung wählt man für eine fehlertolerante Konstruktion einen sd-Wert, der etwa dem 100 fachen des sd-Wertes der Unterspannbahn beträgt (Ausnahmen). 

ausgedrückt. Er sollte möglichst niedrig sein. Es sind sd-Werte kleiner oder gleich 0,2 bis 0,02 m anzustreben. Der kleinere Wert ist immer der bessere Wert. Bei Unterspannbahnen wird dieser Wert nur von teureren Vertretern erreicht.

Der sd-Wert errechnet sich  aus der Diffusionswiderstandszahl multipliziert mit der Schichtdicke des Materials. Die Diffusionswiderstandszahl - auch als µ-Wert (my) bezeichnet - ist ein Materialwert, der vom Hersteller erfragt werden kann. Hat z.B. eine Holzfaserplatte die Diffusionswiderstandszahl von µ = 10 und wird die Platte mit einer Stärke von 22 mm (0,022 m) verwendet, so ergibt sich ein sd-Wert von 10 x 0,022 m = 0,22 m. Bei einer bituminierten Holzfaserplatte, die gleichzeitig auch schon Wärme dämmende Eigenschaften besitzt, ist dieser Wert völlig in Ordnung.

Die bituminierte Holzfaserplatte hat weitere positive, aber auch negative Eigenschaften, die Sie folgender Gegenüberstellung entnehmen können:

  Vorteile Nachteile
diffussionsoffene Unterspannbahn mit sd-Wert kleiner 0,05 m
  • preiswert
  • rasch verlegt
  • geringe Fehlermöglichkeiten
  • Flattergeräusche möglich
  • keine einblasfähigen Dämmstoffe möglich
  • keine Wärme dämmende Wirkung oberhalb der Sparren
diffussionsoffene bituminierte Holzfaserplatte
  • einblasfähige Dämmstoffe möglich
  • Wärme dämmende Wirkung oberhalb der Sparren

Ob für das Unterdach eine  bituminierte Unterdachplatte oder eine Unterspann gewählt wird - Der prinzipielle Aufbau des wärmegedämmten Daches bleibt gleich.

Abbildung: isofloc



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 09.06.2005 | 72804 x gelesen


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