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Baubeschreibung

 
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Musterbaubeschreibung für das heiz-tipp-Niedrigenergiehaus

Die nachfolgende Baubeschreibung bezieht sich auf die beiliegenden, vom Auftragnehmer, dem bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser (Architekt bzw. Bauingenieur) und dem/ der BauherrIn, nachfolgend Auftraggeber genannt, unterschriebenen Bauzeichnungen, den Grundstücksplan sowie auf die Pläne und Listen zur Ausstattung des Hauses.

Diese Baubeschreibung ist nur gültig in Verbindung mit dem Bauvertrag zwischen dem Auftragnehmer, der Firma heiz-tipp und dem Auftraggeber.

Herrn/Frau/Ehepaar ......................................,

wohnhaft in ................................, abgeschlossen am ...................... vor dem Notar Herrn/Frau ..................... in  ................................

Im folgenden werden alle vom Auftragnehmer zu erbringenden LeistungenLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
aufgelistet und erläutert. Leistungen des Auftraggebers werden als solche explizit gekennzeichnet.

Zeichnungen und Baugenehmigung

Bauzeichnungen und alle weiteren zur Erteilung der Baugenehmigung notwendigen Pläne und Berechnungen wie

werden erstellt und nach Unterzeichnung durch den Auftraggeber bei den Behörden eingereicht (ausgenommen Luftdichtheitsnachweis). Der Bauantrag wird durch den Auftragnehmer im Namen des Auftraggebers gestellt und, falls erforderlich, die Baugenehmigung eingeholt. Katasteramtliche Einmessungen werden im Namen des Bauherren beantragt, die Kosten hierfür trägt der Auftraggeber.

Der Auftraggeber erhält 4 Exemplare der Bauzeichnungen und 2 Kopien aller anderen Unterlagen.

Behördlicherseits entstehende Kosten für Vermessung, Einmessung, Lagepläne, Baugenehmigung, und Bauabnahme übernimmt der Auftraggeber. Diese Kosten rechnet der Auftraggeber selbst unmittelbar mit den beteiligten Behörden ab.

Zuwegung

Falls zur Sicherung der Zuwegung ArbeitenArbeit
Arbeit im physikalischen Sinne stellt die in einem Vorgang verbrauchte Wärme- bzw. Energiemenge dar. Die physikalische Einheit ist die kiloWattstunde (kWh). Eine Energiemenge von einer kWh wird verbraucht, wenn z.B. ein Heizgerät mit einer Anschlussleistung von 1 kW eine Stunde ununterbrochen in Betrieb ist. 
erforderlich sind, z.B. Auffüllung oder die Verlegung von Platten, muss hierüber gesondert eine Vereinbarung getroffen werden.

Mindesttragfähigkeit des Baugrundes

Ist eine Mindesttragfähigkeit von ........... nicht gegeben, gehen erforderliche Baugrunduntersuchungen und ggf. erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung der Tragfähigkeit zu Lasten des Auftraggebers.

Grundwasser (nur für Variante mit Keller)

Ein normaler Grundwasserspiegel von ... m Höhe wird vorausgesetzt. Falls ein erhöhter Wasserspiegel vorliegt, ist die Entwässerung der Baugrube bis zu einem Grundwasserstand von 1 m über Oberkante Kellersohle im Leistungsangebot enthalten. Darüber hinausgehende Grundwasserbelastungen werden nur zu Lasten des Auftraggebers beseitigt.

Höhe des Hauses

Die Oberkante Fertigfußboden des Erdgeschosses liegt im Mittel nicht höher als ... cm über der Oberkante der Straße. Darüber hinaus würden zu Lasten des Auftraggebers Mehrkosten fällig in Höhe von ... EUR je cm.

Standort

Die Baustelle wird eingemessen, ausgewinkelt, eingerichtet und unterhalten, incl. Bautoilette, Bauwasser und Baustrom. Die Kosten dafür trägt der Auftragnehmer bis zur erfolgten Bauabnahme, sofern keine durch den Auftraggeber zu verantwortenden Verzögerungen im Bauablauf eintreten. Nach der Fertigstellung des Bauvorhabens und erfolgter Abnahme wird die Baustelle durch den Auftragnehmer und auf seine Kosten innerhalb von 14 Tagen durch den Auftraggeber geräumt und von Unrat gesäubert, einschließlich Abtransport von Bauschutt.

Bauleitung

Der Auftragnehmer gewährleistet die ordnungsgemäße und mängelfreie Erstellung des Bauobjektes und überwacht alle Gewerke. Die Überwachung wird von sachkundigen Mitarbeitern vorgenommen und durch einen fachlich qualifizierten Bauleiter verantwortet. Täglich findet eine kurze Baubesprechung statt, an der der Auftraggeber teilnehmen kann.

Erdarbeiten

Die Erde im Bereich der Fundamente/Platte (bzw. des Kellers) wird ausgehoben bei seitlicher Lagerung des Mutterbodens, incl. Grobeinplanierung. Nach Absprache mit dem Auftraggeber erfolgt eine Abfuhr des nicht brauchbaren Aushubes und die Deponierung bis zur Höhe der baubedingten Mengen auf Kosten des Auftragnehmers. Beim Aushub für die Fundamente wird von der Bodenklasse ... ausgegangen. Verursachen andere Bodenklassen (oder andere Mengen auf Wunsch des Bauherren) höhere Kosten bei Aushub, Transport und Deponie, gehen diese Mehrkosten zu Lasten des Auftraggebers.

Zu gegebenem Zeitpunkt wird Aushub bzw. Mutterboden an die Fundamente/das Haus verfüllt und verdichtet. Falls das zur Verfügung stehende Erdmaterial nicht ausreicht oder aus Beschaffenheitsgründen nicht geeignet ist, wird Material nach Absprache mit dem Auftraggeber gekauft und angefüllt. Dabei wird Ebenerdigkeit und Straßenbündigkeit vorausgesetzt. Die Kosten für zusätzliches Material und die Verfüllung übernimmt der Auftraggeber.

Ver- und Entsorgung

Sämtliche Leitungen, Kontrollschächte und Anschlüsse außerhalb des Bauobjektes für Regen- und Abwasser werden laut beiliegendem Grundstücksplan verlegt, wobei die Leistungsgrenze bei einem Meter von der Hausaußenkante in Richtung der Kanalisation liegt. Die Kosten für die Einbindung in die öffentliche Kanalisation sind vom Auftraggeber zu tragen.

Der Auftragnehmer beantragt die sonstigen Hausanschlüsse (StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
, Wasser, Abwasser, Gas, Kabelanschluss) und organisiert und überwacht die Erstellung dieser Arbeiten. Die Gebühren bzw. Kosten der Hausanschlüsse trägt der Auftraggeber und rechnet sie selbst unmittelbar mit den beteiligten Behörden und Firmen ab.

Hausbaubeschreibung, Wärmeschutz, Ausstattung

1. Dach

x Tondachziegel, naturrot, Flachdachpfanne 15 Ziegel/m²
x Dachlatte, NH2 3/5 cm, e ca. 34 cm, borsalzimprägniert
x Konterlatte, NH2 3/5 cm, e max. 80 cm, borsalzimprägniert
x UnterdachUnterdach
Als Unterdach bezeichnet man eine Ebene, die unterhalb der Dacheindeckung eine vollständig regensichere und wasserführende Eindeckung, z.B. aus Bitumenschindeln o.ä. darstellt. Der Begriff wird jedoch auch für die Ebene unterhalb der Dacheindeckung benutzt, die lediglich aus einer Unterspannbahn oder einer wasserabweisenden Holzfaserdämmplatte besteht. Das Unterdach hat bei gedämmten Dächern auch die Aufgabe der Winddichtheit zu erfüllen.
, regen- und flugschneesicher aus HolzfaserdämmplatteHolzfaserdämmplatte
Die Holzfaserdämmplatte wird aus Holzfasern der Sägewerksabfälle oder der Schwachholzzerspanung meist ohne fremde Bindemittel zu wärmedämmenden Platten gepresst. Unter Zusatz von Bitumenemulsionen oder Paraffinen wird die Holzfaserdämmplatte auch als Unterdachplatte als gute Alternative zur Unterspannbahn hergestellt. Eien zulassung besitzt eien Holzfaserdämmplatte auch für eine geputzte Außenwanddämmung im Wärmedämm-Verbundsystem.
mit Nut und Feder, bitumiert, nach DIN 68752, dampfdiffusionsdurchlässig µ = 2/5, B2, WLGWLG
WLG ist die Abkürzung für Wärmeleitfähigkeitsgruppe bei Wärmedämmstoffen. 
060, 22mm
x Dachstuhl mit PfettenPfette
Die Pfetten sind Balken im Dachstuhl (Pfettendach), auf denen im rechten Winkel die Dachsparren liegen. Man unterscheidet die Firstpfette, die Mittelpfette (zur Unterstützung langer Sparren und die Fußpfette (Auflager der Sparren an der Traufkante).
zimmermannsmäßig abgebunden, Vollholzsparren NH 8/24 cm, borsalzimprägniert
x Zwischensparrendämmung 24 cm ZellulosedämmstoffZellulosedämmstoff
Zellulosedämmstoff ist ein einblasfähiger Dämmstoff, der überwiegend aus nicht verkauften Zeitungen hergestellt wird. Zellulosedämmstoff ist kapillar leitfähig, hat eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität und eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Besonders gut eignet sich Zellulosedämmstoff für die Wärmedämmung im Dachgeschoss (Zwischensparrendämmung), in und auf Decken und bei der Innendämmung.
der WLG 045, Borsalzimprägniert, fugenfrei und setzungssicher eingeblasen, entsprechend Zulassung des Institutes für Bautechnik
x Holzwerkstoffplatte 10 mm, Typ OSB, luftdicht abgeklebte Stöße und Durchdringungen mit Baupappe aus Recyclingmaterial, B2 durch Ammoniumsalze, verklebt mit Naturlatex
oder armierte, dampfbremsende Baupappe aus Recyclingmaterial, luftdicht abgeklebte Stößen, B2 durch Ammoniumsalze, verklebt mit Naturlatex,
x Konterlatte, NH2 3/5 cm, e max. 80 cm, für InstallationsebeneInstallationsebene
Mit Installationsebene wird der Raum zwischen dem raumseitigen Abschluss der Wand (Gipskarton-, Holzspanplatte, Verbretterung) und der Luftdichtheitsebene bezeichnet. In dem Raum können elektrische Leitungen, Schalter, Steckdosen oder auch Heizungsrohre verlegt werden. Die Schaffung einer Installationsebene, z.B. mittels Unterlattung, hat das Ziel, dass die Installationen ohne Beschädigung der Luftdichtheitsebene vorgenommen werden können.
, (Dämmschicht im Zwischenraum 3 cm Zellulose auf Wunsch)
x zusätzliche Dämmschicht, 3 cm im Installationszwischenraum
x Gipskartonplatte oder Gipsfaserplatte 12,5 mm
Zwei Gipskartonplatten für erhöhten SchallschutzSchallschutz
Guter Schallschutz verhindert die Ausbreitung von Luftschall und Körperschall. Die schallschutztechnische Anforderungen regelt die DIN 4109.
und verbessertes RaumklimaRaumklima
Das thermische Raumklima (bzw. die empfundene Behaglichkeit) eines Wohnraumes wird durch die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit, die Oberflächentemperaturen der Raumumschließungsflächen und die Luftbewegung bestimmt. Die Zusammensetzung der Luft, ihr Staub- und Schadstoffgehalt, der Ionisationsgrad der Raumluft, im Grunde auch die Beleuchtungsverhältnisse und der Einfluss von Schallquellen sind weitere klimarelevante Faktoren.
, 25 mm
Raufasertapete
Holzschalung, gehobelt oder sägerau, unbehandelt
x sichtbar vorgehängte, halbrunde Dachrinnen sowie Fallrohre aus Zinkblech
 

2. Obere Geschossdecke bei ausgebautem oder ausbaufähigem Dachgeschoss

Hobeldiele 25 mm, Fichte oder Kiefer
Lagerhölzer NH 8/6 cm auf Kokosdämmstreifen zur TrittschalldämmungTrittschalldämmung

Die Trittschaldämmung ist eine Maßnahme zur Verhinderung der Weiterleitung von Trittschall in den Baukörper. Dazu wird eine spezielle Trittschalldämmung, z.B. 35 mm starke Mineralwolleplatten, unter einen schwimmenden Estrich (Nassestrich oder Trockenestrich) verlegt. Randdämmstreifen sorgen für eine Verhinderung der Schallweiterleitung in horizontaler Richtung.

Korkfliesen 5 mm
x Gipsfasertrockenestrich 20 mm
x Trockenschüttung PerlitePerlite
Perlite ist eine schüttfähige mineralische Dämmstoffkörnung vulkanischen Ursprungs. Das Gestein wird gemahlen und sehr hoch erhitzt, wodurch eingeschlosenes Wasser verdampft und das Steingranulat expandiert (wie Puffreis). Perlite gibt es in verschiedenen Druckbelastungsstufen, als einfache Schüttung und und zur Wärme- und Schalldämmung unter dem Estrich. Es ist nicht brennbar und besitzt eine vergleichsweise gute Wärmedämmung (WLG 050 bis 060).
60 mm
x Vollmontagedecke, 20 cm hoch, trocken verlegt
Raufasertapete
Holzschalung gehobelt oder sägerau, unbehandelt
 

3. Obere Geschossdecke bei nicht ausgebautem Dachgeschoss

x Zellulosedämmstoff 25 cm, lose aufgeblasen, feucht verfestigt
x Vollmontagedecke, 20 cm, trocken verlegt
Raufasertapete
Holzschalung gehobelt oder sägerau, unbehandelt
 

4. Fußboden Erdgeschoss

Korkfliesen 5 mm
Keramikfliesen 10 mm
x Fundamentplatte bewehrt, Beton 20 cm
x Thermozell-Wärmedämm-Leichtbetonunterbau
x Sauberkeitsschicht DrainageDrainage
Mit Drainage (Dränage) bezeichnet man die Anordnung von wasserdurchlässigen Schichten (Kies) und wasseraufnehmenden Rohren im Bereich der Kelleraußenwand zur Ableitung von Oberflächenwasser. Bei Gründächern wird ebenfalls ein System zur Drainage angewendet.

5. Außenwand (von innen)

Raufasertapete
x Kalkputz 1 cm
x Kalksandsteinmauerwerk (KS-Mauerwerk) 17,5 cm, Rohdichteklasse 2,0
Kanthölzer, 2x 80 mm kreuzweise an KS-Mauerwerk verschraubt
Zellulosedämmung 160 mm fugenfrei und setzungssicher auf- bzw. eingeblasen
Holzfaserdämmplatte bituminiert oder paraffiniert, 18 mm
Konterlattung 2/6 cm
Boden-Deckelschalung aus unbehandelter Lärche mit Edelstahlschrauben befestigt, Kernholz nach außen, hinterlüftet
x Mineralwolledämmung KIKI
KI ist die Abkürzung für Kanzerogenitätsindex
40, 160 mm
x Armierungsgewebe in Armierungsputz
x rein mineralischer Deckputz, weiß oder eingefärbt
 

6. Innenwände

Raufasertapete
x Kalkputz 1 cm
x Kalksandsteinmauerwerk 7 oder 11,5 bzw. 17,5 cm
 

7. Fenster

x Holzfenster aus schichtverleimter Kiefer, glasteilende Sprossen, mit WärmeschutzverglasungWärmeschutzverglasung
Die Wärmeschutzverglasung besteht aus einem Zwei- oder Drei-Scheiben-Verbundglas mit Edelgasfüllung und einer so genannten Wärmefunktionsschicht. Bei dieser ist die nach außen gerichtete Seite der inneren Scheibe mit einer die langwellige Wärmestrahlung reflektierenden Schicht überzogen. Dadurch wird der Wärmeverlust durch Wärmeabstrahlung nach außen begrenzt.
, Fenster U-WertU-Wert
Der U-Wert oder Wärmedurchgangs-Koeffizient ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung eines Bauteils (oder eines Solarkollektors). Der Wert gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin pro Zeiteinheit und pro m² eines Bauteils von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert wird. Der Wert wird angegeben in W/m²K (Watt pro m² und Kelvin). Es ist eine neue Bezeichnung für den früheren k-Wert. Je kleiner der Wert ist, um so besser ist die Wärme dämmende Wirkung.
 0,8 W/m2K, mit Drehbeschlägen, teilweise feststehend, vakuumimprägniert, oberflächenbehandelt mit wasserverdünnbaren Lasuren
x Rollläden mit Aluminiumlamellen in wärmebrückenfrei vorgehängten Rollladenkästen
x Fenstersohlbänke außen, Zinkblech, naturbelassen, unterfüttert
x Fenstersohlbänke innen Holz 25 mm, lasiert mit diffusionsoffenen, wasserverdünnbaren Lasuren, Farbton nach Wahl
 

8. Türen

x Innentüren und Futter aus Vollholz nach Wahl, unbehandelt, mit Einsteckschloss, 175,- EUR/Tür und Türfutter
x Außentüren/Terrassentüren aus schichtverleimter Kiefer, mit umlaufenden Lippendichtungen, mit Wärmeschutzverglasung, U-Wert 1,1 W/m2K, vakuumimprägniert, 2-fach oberflächenbehandelt mit wasserverdünnbaren Lasuren, nach außen öffnend, mit Griffolive schließbare Dreifachverriegelung
x Eingangstür aus schichtverleimter Kiefer, mit umlaufenden Lippendichtungen, mit Wärmeschutzverglasung, U-Wert 1,1 W/m2K, vakuumimprägniert, nach innen öffnend mit Dreifachverriegelung, einschließlich Zylinderschloss
 

9. Treppen

Vollholz, Kiefer massiv, 15 Stg. 18 cm/25 cm, lasiert oder gewachst
x schalldämmende massive Fertigteiltreppe, 15 Stg., 18 cm/25 cm, ohne Belag
x ausklappbare Bodenleiter, dicht schließende Ausstiegklappe
 

10. Haustechnik

x thermische Solaranlagethermische Solaranlage
Die thermische Solaranlage (auch Solarwärmeanlage) ist eine Anlage zur Erwärmung von Wasser für Brauchwasser und/oder Heizzwecke durch die Sonne. Die Solarwärme wird mittels Solarkollektor geerntet und in einem Warmwasser- oder Pufferspeicher gelagert.
mit KollektorenKollektor
Ein Kollektor ist ein Wärmesammler, z.B. ein Solarkollektor der die Wärme der Solarstrahlung aufnimmt und an die Solarflüssigkeit übergibt, ein Erdreichkollektor, der dem Erdreich Wärme entzieht und an die Sole übergibt oder ein Luftkollektor, der solare Wärme an vorbeiströmende Luft übergibt.
und Solar-Zentralspeicher 6m³ für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
x Gas-Brennwertheizkessel als Zusatzheizung für Heizung und Warmwasserbereitung im DurchlaufprinzipDurchlaufprinzip
Das Durchlaufprinzip ist eine Art der Warmwasserbereitung, bei der die Erwärmung im Moment des Bedarfes (Zapfung) erfolgt. Das zu erwärmende Trinkwasser wird dazu durch ein Rohr geleitet, welches von einem heißen Medium (Heizungswasser, heiße Abgase einer Flamme, elektrische Heizpatrone) umspült und erhitzt wird. Bei elektrischen Durchlauferhitzern es direkt durch das Wasser fließender Strom, der es erwärmt. Der Vorteil des Durchlaufprinzipes besteht darin, dass nur die Wassermenge erwärmt wird, die gerade gezapft wird. Eine Speicherung des erwärmten Wassers ist nicht erforderlich.
, Typ 3-18 kW, NormnutzungsgradNormnutzungsgrad
Der Normnutzungsgrad ist ein nach einheitlichen Prüfbedingungen (DIN 4702) ermittelter Wirkungsgrad eines Heizkessels, der die unterschiedlichen Nutzungsbedingungen innerhalb eines Jahres berücksichtigt (Winterbetrieb, sommerliche Warmwasserbereitung). Der Normnutzungsgrad ist bedeutsam für die vergleichende Bewertung von Heizkesseln bzw. Thermen.
105 %
alternativ für Elektroanschluss: Elektrowärmepumpe mit Erdreichkollektoren
x witterungsgeführte VorlauftemperaturregelungVorlauftemperaturregelung
Moderne Heizungsregelungen verändern die Vorlauftemperatur nach dem Wärmebedarf. Es wird bei dem Regelprinzip davon ausgegangen, dass die Temperatur des Heizungswassers geringer sein kann, wenn es draußen nicht so kalt ist oder im Gebäude nur wenig Wärme abgenommen wird (und umgekehrt).
oder Fuzzy-Logik
alternativ: Einzelraumtemperaturreglung mit RaumfühlernRaumfühler
Der Raumfühler (oder Raumtemperaturfühler) ist ein Temperaturfühler in Heizungsregelungen. Ermittelt wird die Raumlufttemperatur im Anbringungsraum. Bei innentemperaturgeführten Regelungen ist die vom Raumfühler ermittelte Temperatur und der daraus folgende Temperaturunterschied zur eingestellten Solltemperatur ein direktes Maß für den momentanen Wärmebedarf. Im Zusammspiel mit außentemperaturgeführten Heizungsregelungen liefert ein Raumfühler wichtige zusätzliche Informationen, z.B. zur automatischen Korrektur der vom Außentemperaturfühler primär geführten Vorlauftemperatur.
und Stellgliedern, individuell programmierbar, Typ Dr. Riedel
x WärmeverteilungWärmeverteilung
Benötigte Raumwärme muss nicht nur erzeugt, sondern auch bedarfsgerecht verteilt werden. Am Einfachsten lässt sich diese Aufgabe mittels Plattenheizkörper erfüllen. Man kann ebenso Flächenheizungen, wie eine Fußbodenheizung, eine Wandheizung oder eine Deckenheizung einsetzen oder auch die Randheizleiste nutzen. Je nach System wird für die Wärmeverteilung Heizungswasser als Wärmeträger unterschiedlicher Temperatur benötigt. Niedrigtemperierte Verteilungsysteme haben Vorteile bei der Nutzung von Wärmeerzeugern, die bei tiefen Temperaturen höchste Nutzungsgrade erzielen (Wärmepumpe, Solar, Brennwerttechnik)
gemäß Wärmebedarfsrechnung nach DIN EN 12831DIN EN 12831
In dieser DIN finden sich die Berechnungsgrundlagen für die Ermittlung der Heizlast von Wohngebäuden. Bis 30.09.2004 durfte nach der alten Vorschrift, der DIN 4701, gerechnet werden.
mit einlagigen großflächigen Plattenheizkörpern, pulverbeschichtet, einbrennlackiert, mit ThermostatventilThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
, Typ Heimeier
alternativ: WärmwandWärmwand
Die Wärmwand ist eine kleinformatige Heizfläche von ein bis zwei m² Größe, ähnlich einer Wandheizung. Die Wärmwand sorgt für erforderliche Strahlungswärme, die optimale Behaglichkeit verlangt und bietet eine warme Anlehnfläche wie ein Kachelofen.
als Kuschel- und Anlehnecke in der Stube, Küche und in zwei Räumen des Obergeschosses, Typ pk
x FußbodentemperierungFußbodentemperierung
Die Fußbodentemperierung ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Erhöhung der Oberflächentemperatur von fußkalten Böden. Sie ist aufgebaut wie eine Fußbodenheizung. Das Heizungswasser muss jedoch nicht auf eine vergleichsweise niedrige Vorlauftemperatur mit Hilfe eines Heizungsmischers gebracht werden. Es wird demnach auch keine separater Heizkreis benötigt. Statt dessen wird pro Fußbodentemperierung ein Rücklauftemperaturbegrenzer eingebaut. Er hat die Aufgabe die Oberflächentemperatur durch Reduzierung des Wasserdurchflusses zu begrenzen
in allen Erdgeschossräumen und im Badezimmer im Obergeschoss, mit RücklauftemperaturbegrenzerRücklauftemperaturbegrenzer
Der Rücklauftemperaturbegrenzer ist eine Ventileinrichtung zur Begrenzung der Rücklauftemperatur in Heizkreisen mit Fußbodentemperierung. Die einstellbare Durchflussmenge hat Einfluss auf die Temperatur der Fußbodenoberfläche.
, Typ Heimeier
x zentrale Entlüftung in Küche und Badezimmer mittels Boxventilator
x dezentrale Belüftung durch feuchtegeregelte Zuluftöffnungen in der Stube, im Schlafraum, im Arbeits- bzw. Kinderzimmer
x zentrale Warmwasserbereitung, kurze, einzelne Stichleitungen zu den Zapfstellen
Warmwasserzapfstellen für Waschmaschine und Geschirrspüler
Regenwassernutzung mit ZisterneZisterne
Eine Zisterne ist ein größeres Sammelbecken für Regenwasser. Sie kann aus Betonringen hergestellt oder als Kunststoffkörper im Erdreich untergebracht werden. 
, 3000 l unterirdisch, Hauswasserwerk
Regenwasserzapfstellen über separates Netz für WC und Waschmaschine mit Zähler, Zapfstelle für Garten
ZentralstaubsaugerZentralstaubsauger
Bei einem Zentralstaubsauger handelt es sich um eine fest installierte Staubsaugeranlage mit einem Saugaggregat und dezentral angordneten Saugsteckdosen. Zentralgerät und Saugsteckdosen sind miteinander durch Konststoffrohrleitungen verbunden. Angeschlossen werden kann ein bis etwa 8 m langer Saugschlauch mit Ansaugdüse. Zentralstaubsauger haben Vorteile für Hausstauballergiker, da die gesaugte Luft zentral über Dach abgeblasen wird und die sonst zurückgeblasenen Mikrostäube vermieden werden.
mit 8 m Saugschlauch, Typ ......
 

11. Badausstattung

x Vorwandinstallation auf geputzter Wand (Luftdichtheit)
x bis 1,20 m hoch verfliest, darüber Raufaser, Fliesen bis 15,-/m²
x Duschwanne/Badewanne aus Sanitäracryl, weiß, mit Duschwand
x Waschbecken und WC wandhängend, Porzellan weiß, WC-Sitz Holz, Einbauspülkasten mit Wasserspartaste
x stabile, verchromte Einhebelmischbatterien bzw. Handbrausen von Markenherstellern, am Waschbecken mit Durchflussbegrenzer
x Handtuchheizkörper, Typ
Handtuchhalter, Seifenschalen, Papierhalter, Porzellanablagen
x AbluftventilAbluftventil
Durch ein Abluftventil wird in Anlagen zur maschinellen Be- und Entlüftung von Wohnungen die geruchs- und feuchtebelastete Abluft abgesaugt. Einige Abluftventile können durch bestimmte konstruktive Lösungen die Abluftmenge selbsttätig oder durch spezielle Antriebe regulieren. Verfügbar sind z.B. hygrometrisch geregelte Ventile, die die Luftmenge in Abhängigkeit der erfassten Luftfeuchtigkeit beeinflussen.
, Typ Aereco
 

12. Küchenausstattung

x Abluftanschluss für Dunstabzugshaube
Abluftventil
Gas-Steckdose für Gasherd, auf Wunsch Anschlussfür Elektroherd, 400 V Drehstrom-Anschluss
 

13. Elektroinstallation

x gemäß VDE-Vorschriften, Anordnung nach Installationsübersicht
x Stichleitungsinstallation, keine Ringleitung
geschirmte Leitungen und Netzfreischaltung auf Wunsch
getrennte Beleuchtungs- und Steckdosenstromkreise
x ..... Steckdosen
x separate Sonderkreise für Waschmaschine/Trockner, Herd, Geschirrspüler
Satellitenanlage bzw. Kabelanschlussmontiert, einschließlich Kabel im Leerrohr zu den Antennensteckdosen 2 St.
x Haustür-Klingelanlage montiert
x Telefonleitung im Lehrrohr montiert, 2 Anschlussdosen
 

14. Versicherungen

Bauherrenhaftpflicht für die Bauzeit
Bauleistungsversicherung für die Bauzeit
Wohngebäude-/Hausratversicherung bei Schlüsselübergabe
 

15. Zusatzleistungen

Schornstein für Kamin/Kachelofen
Carport
Wintergarten
Freisitz
Eingangsüberdachung/Fahrradunterstellung



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 17.03.2005 | 18946 x gelesen


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