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» Wärmedämmung » Bauteile » Außenwand » Innendämmung 

Lückenlose und luftdichte Innendämmung

Während man zum Thema Dampfsperre, Folien und Taupunkt viele unterschiedliche, ja extrem widersprüchliche Auffassungen vernimmt, weist im praktischen Baugeschehen selten jemand nachdrücklich auf die Notwendigkeit einer hohen Luftdichtheit von Dämmschichten hin. Dabei zeigte sich in der jüngeren Baugeschichte aber gerade, dass massenhafte Bauschäden in wärmegedämmten Konstruktion nicht auf fehlende Dampfbremsen, sondern auf mangelhafte Dichtheit derselben zurückzuführen sind. Denn eindringende Raumluft transportiert 100- bis 1000fach mal mehr Feuchtigkeit in den Dämmstoff oder dahinter als durch Dampfdiffusison. Bei der Herstellung einer luftdichten Innen dämmung kommt es vor allem auf die Details an.

 
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Innendämmung, Kapitelübersicht
Luftdichtheit, Kapitelübersicht
Luftdichtheit, Übersicht, Warum alles dicht sein muss...
Luftdichtungs-Material, Materialien für die Herstellung der Luftdichtheit
 Links:
-Innendämmung; Altbau, Denkmalschutz
 Service:
-Beratung per eMail
 Bücher: zum Thema
 Forum: Innendämmung

 

Lückenlosigkeit und Luftdichtheit ist wichtiger als eine Dampfsperre

 
  

Bei der Ausführung der InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
muss in jedem Falle auf eine dauerhafte und unzerstörbare Luftdichtheit geachtet werden. Ohne Dichtheit gegenüber eindringender (warmer, feuchter) Raumluft besteht die große Gefahr darin, dass eine Tauwasserdurchfeuchtung zwischen Dämmung und Mauerwerk entsteht. Besondere Aufmerksamkeit erfordern obere und untere Abschlüsse, Durchdringungen, und ggf. Plattenstöße untereinander.

Abbildung: Institut für Wohnen und Umwelt, Hessen

Bei beidseitig unverputztem Mauerwerk und beidsichtigen Fachwerkwänden ist vor dem Anbringen einer Innendämmung möglichst die Innenseite glatt zu verputzen. Vor allem bei Hochlochziegelwänden ohne vermörtelte Stoßfuge, und bei Fachwerkausfachungen ist ohne eine innenseitig geschlossene Putzschicht die Forderung nach LuftdichtheitLuftdichtheit
Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art.
kaum erfüllbar.

Stoßausbildung beim Einsatz von Luftdichtungsmaterialien, die infolge ihrer stofflichen Eigenschaften nicht einfach miteinander zu verkleben sind, z.B. PE-Folien.

Es wird ein spezielles Klebe- bzw. Dichtband benötigt. Es eignen sich doppelseitige »› Butylkautschuk- Klebebänder, vorkomprimierte Dichtbänder, einseitig klebende gewebearmierte  Bänder (Lüftungstechnik) Eine Anpresslatte, die zugleich Konterlatte für die nachfolgende raumseitige Verkleidung darstellt, presst das Klebeband bzw. das Dichtband zusammen und dichtet die Folienstöße gegeneinander ab. Tesafilm o.ä. Klebebänder sind für eine dauerhafte Verklebung nicht geeignet, da die Klebkraft nachlässt. Je größer die verarbeiteten Folien liegen, um so weniger Stöße entstehen!!!. Stöße möglichst bis auf ein Widerlager ziehen (Befestigung der Anpresslatte). Die Breite der Überlappung braucht bei dichter Ausführung nur 10 cm zu betragen.
Die Verlegung von Steckdosen oder Lichtschaltern in die Innendämmung sollte man vermeiden. Sie bringen ein zusätzliches Risiko von Undichtheiten mit sich. Wenn man nicht verzichten kann, ist auf den luftdichten Einbau der Dosen (Hohlwanddosen einsetzen) und der Kabeldurchführungen zu achten; die Rückseite der Dosen muss gegenüber der Wand ebenfalls gedämmt sein.
Vorsicht auch bei in bzw. vor der Außenwand verlegten Installationsrohren (Heizung, Wasser, Abwasser). Wird die Dämmung einfach aufgebracht, besteht anschließend Frostgefahr für die Rohre. Eine Dämmung der Rohrleitungen reicht bei längeren Frostperioden nicht aus! Entweder Sie lassen diesen Teil der Wand ausgespart (geht bei wärmeführenden Rohren), oder besser, Sie verlegen die Rohr vor die Dämmung, z.B. als Fußleisteninstallation. Innendämmung und die LuftdichtheitsebeneLuftdichtheitsebene
Die Luftdichtheitsebene ist eine den Lufttransport unterbrechende Ebene. Sie wird z.B. durch eine lückenlose Schicht aus beschichteten Papieren oder Folien gebildet. Die Luftdichtheitsebene ist auf der warmen Seite einer Wärmedämmung anzubringen. Bei der Verlegung ist auf Lückenlosigkeit und Unverletztlichkeit zu achten. Die Luftdichtheitsebene erfüllt immer auch die Aufgabe einer Wasserdampfbremse. Bei sorgfältiger und lückenloser Verlegung sichert die Luftdichtheitsebene eine bauschadensfreie Wärmedämmung im Dach oder, bei einer Innendämmung, die sichere Funktion einer Wärmedämmung an der Innenseite von Außenwänden.
werden nicht verletzt.


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 19.09.2006 | 58256 x gelesen


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