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» Wärmedämmung » Bauteile » Außenwand » Innendämmung 

Atmungsaktivität der Außenwand?

Mit der Befürchtung durch eine Innendämmung würde die Atmungsfähigkeit der Außenwand unterbrochen, wird die Innendämmung auch von Fachleuten oft abgelehnt. Ursache ist die Überlegung, dass Dämmstoff und Dampfsbremse die Durchlässigkeit der Wand verringern würde. Und von Durchfeuchtungen und Schimmelpilz hat ja wohl jeder schon gehört...

Inzwischen ist nachgewiesen,  das der Luft- und Gasaustausch durch Außenwände auch ohne Dämmschichten lediglich etwa 2 bis 3 % der durch Lüftung ausgetauschten Luftmenge ausmacht. Würde man sich also auf die Wandatmung verlassen und das Fenster nicht öffnen, wäre ein äußerst ungesundes Raumklima die Folge.

 
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Systeme und Aufbau der innengedämmten Wand, Systemwahl und prinzipieller Aufbau einer innengedämmten Außenwand
Dämmstoffe für die Innendämmung, Stärke, Einsetzbarkeit von verschiedenen Dämmstoffen und sinnvolle Einbaustärke
Dampfsperre, Dampfbremse, Innendämmung mit oder ohne Dampfsperre?
 Links:
-Innendämmung; Altbau, Denkmalschutz
 Service:
-Beratung per eMail
 Bücher: zum Thema
 Forum: Innendämmung

 

Keine Atmung der Außenwand durch eine Innendämmung??

Eine richtig ausgeführte InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
verursacht keine nennenswerte Veränderung der Qualitätsparameter der Raumluft, die für die Gesundheit der Bewohner bzw. die Bauwerkserhaltung von Bedeutung sind. Durch die innen angebrachte Dämmschicht wird aber die OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
erhöht, was die empfundene BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
deutlich steigert. So hat eine ungedämmte 24er oder 36er Ziegelwand, besonders aber die noch schlankere alte Fachwerkwand mit Lehmschlag im Winter, eine so niedrige Oberflächentemperatur, dass schon bei relativ normalen Raumluftfeuchten mit TauwasserTauwasser
Tauwasser (Kondenswasser, Kondensat) entsteht durch Kondensation von Wasserdampf bei Überschreitung der Sättigungsgrenze bzw. Unterschreitung der Taupunkttemperatur. Während bei Brennwertkesseln der Tauwasserausfall ausdrücklich erwünscht ist, macht ein Tauwasserausfall in Baukonstruktionen unerwünschte Probleme. Es besteht dann z.B. in Dämmstoffen die Gefahr der Durchfeuchtung, von Fäulnis angrenzender Holzbaustoffe oder der Schimmelbildung. Für die Schimmelbildung auf inneren Wandoberflächen ist die Bildung von Tauwasser nicht erforderlich. Hier reicht bereits eine hohe Luftfeuchtigkeit im Grenzbereich von 80%.
und Schimmelpilzbildung zu rechnen ist (siehe auch »› Kalte Luft trockener als warme Luft?).

Bei einer Vollziegelwand wird bei Raumtemperatur schon ab 65 % relativer Luftfeuchtigkeit in kritischen Bereichen Tauwasser gebildet, was zur Durchfeuchtung der Oberfläche, z.B. in Raumecken führen kann. Wird diese Wand mit 12,5 cm Polystyrolschaum gedämmt, kommt es zu einem solchen kritischen Zustand erst bei einer Raumluftfeuchte von 93 %. Grafik: Impulsprogramm Hessen

Die Innendämmung verursacht viel weniger Bauschäden als allgemein vermutet. Die wenigen tatsächlich aufgetretenen Bauschäden sind auf unsachgemäße Verarbeitung zurückzuführen. Im Gegensatz zu nicht gedämmten Wohnräumen zeigen innengedämmte Wohnräume dagegen folgende positive Merkmale:



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 19.09.2006 | 47267 x gelesen


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