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Wann ist ein Haus ein Niedrigenergiehaus?

Quelle: Impulsprogramm Hessen
Niedrigenergie-Doppelhaus in Dresden, Bj. 1995, Foto: Nowotka, siehe auch »› Ein Bildbeispiel
Quelle: Impulsprogramm Hessen

Ein NiedrigenergiehausNiedrigenergiehaus
Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude mit einem vergleichsweise niedrigen Energiebedarf (kleiner 100 kWh/m²) für Raumwärme und Warmwasserbereitung gegenüber dem Durchschnitt (etwa 200 kWh/m²) der Hausbestandes bei gleicher Nutzung. Dies wird vor allem duch eine besonders gut geplante und sorgfältig ausgeführte Wärmedämmung aller Bauteile erreicht. Ein Niedrigenergiehaus ist an keine bestimmte Bauweise gebunden, wohl aber an die Berücksichtigung verschiedener Planungsprinzipien. Auch Altbauten konventioneller Bauweise eigen sich bei entsprechender Planung zur Umgestaltung in ein Niedrigenergiehaus. Bei Neubauten ist das Erreichen des Niedrienergiehausstandards Pflicht, jedoch ist durch geringe Mehraufwendungen auch ein Verbrauch von weniger als 50 kWh/m² schon möglich.
ist vor allem gekennzeichnet durch einen geringen Heizwärmeverbrauch. In der Fachliteratur wird der Begriff "Niedrigenergiehaus" allerdings unterschiedlich verwendet. In neueren Veröffentlichungen wird überwiegend die Meinung vertreten, dass Niedrigenergiehäuser höchstens die Hälfte des gesetzlich maximal zulässigen Verbrauches erreichen dürfen. Danach dürfen Sie in einem solchen Einfamilienhaus in einem Jahr maximal etwa 5 Liter Heizöl oder 5 m³ ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
pro m² WohnflächeWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
verbrauchen.

Die Bewohner vieler Häuser - als Niedrigenergiehäuser verkauft - müssen nicht selten eine beträchtliche Überschreitung der Werte feststellen. Die Ursachen sind in mangelhafter Planung, Bauleitung bzw. Baubetreuung sowie in fehlerhafter Bauausführung zu suchen. Erschwerend kommt hinzu, dass BauherrInnen nur sehr selten über notwendiges Wissen bzw. Erfahrungen und das sehr wichtige Durchsetzungsvermögen gegenüber den hartgesottenen Bauleuten verfügen.

heiz-tipp ist der Meinung, dass die Planung und Realisierung eines Niedrigenergiehauses möglichst viele Aspekte des EnergieEnergie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.
sparenden und gesunden Bauens berücksichtigen sollte. Die Schwerpunkte sollten gesetzt werden auf

  • eine nachhaltige Energieeinsparung in allen Bereichen (Wärme-, Warmwasser- und Stromverbrauch),
  • die Wahl gesundheitlich unbedenklicher - besser: gesundheitlich förderlicher - und möglichst einheimischer Baustoffe,
  • den Nachweis, dass Energie sparendes und ökologisches Bauen ökonomischem Bauen nicht widersprechen muss und
  • einfache Lösungen in qualitativ hochwertiger Bauausführung. 

Niedrigenergiehäuser müssen danach beurteilt werden, inwieweit sie eine Lebensweise zulassen, die nur einen geringen Energiebedarf entwickelt. Das GebäudeGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
und seine technische Ausrüstung muss dafür natürlich bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Auch beim Bauen haben sich die Maßstäbe in den letzten Jahren verschoben. Was gestern noch zeitgemäß war, ist heute schon nicht mehr erlaubt. Gut beraten ist jener, der die zu erwartenden steigenden Anforderungen erkennt und sich schon heute danach richtet.
Die Basis eines gut gearbeiteten Niedrigenergiehauses ist der sehr gute Wärmeschutz aller Bauteile der Gebäudehülle Quelle: Impulsprogramm Hessen


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 17.03.2005 | 11058 x gelesen


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