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Planungsprinzipien

 
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Planungsprinzipien für Bauform, Lage, Orientierung usw.

Bereits in der Urzeit wurden in Mitteleuropa einige noch heute gültige Prinzipien des Hausbaues entwickelt. Bei der Wohngrube mit Strohdach nutzte man bereits die Erkenntnis, dass die Temperatur im Erdreich im Winter höher liegt. Ein dickes Strohdach schützte nicht nur vor Regen sondern auch gegen die kalte Außenluft. Holz als Baumaterial mit einer geringeren WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
als Steine wurde häufig eingesetzt. Die Behausungen waren kompakt und boten damit dem Wind geringen WiderstandWiderstand
- der dem Fluss der Ladungsträger (Strom) innerhalb eines Bauelementes oder eines Kabels entgegenwirkt: elektrischer Widerstand (der elektrische Widerstand von einem Ohm begrenzt den Stromfluss einer angelegten Spannungsquelle von einem Volt auf die Stromstärke von einem Ampere.
- der dem ungehinderten Wärmeabfluss entgegenwirkt (Transmissionswärmeverlust): Wärmedurchgangswiderstand
- der den Wärmeübergang von einem zum anderen Medium begrenzt: Wärmeübergangswiderstand
.    Quelle: Lehrbuch für den Mauerer, 1940

Das beste Verhältnis A/V erreicht man mit einer Kugel als Hülle. Dieser Form kommt ein würfeliger Bau mit geringer Dachneigung recht nahe. Der Planende muss demnach versuchen den beabsichtigten Wohnraum mit einer möglichst kleinen Oberfläche für Fußboden, Wände und Dach zu entwerfen. Es ist einleuchtend, dass kleinere WohnflächenWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
den Flächenverbrauch und damit das Verhältnis A/V besonders günstig beeinflussen.

Abbildung: isofloc

Bei Mehrfamilienhäusern (MFH) ist durch das günstige Verhältnis A/V der spezifische Wärmeverbrauch am Geringsten. Der Einfluss des Verhältnisses A/V wird durch hohen Wärmeschutz jedoch kompensiert.

Abbildung Impulsprogramm Hessen

Abbildung: Impulsprogramm Hessen
Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Verschattung der Südfenster durch KollektorenKollektor
Ein Kollektor ist ein Wärmesammler, z.B. ein Solarkollektor der die Wärme der Solarstrahlung aufnimmt und an die Solarflüssigkeit übergibt, ein Erdreichkollektor, der dem Erdreich Wärme entzieht und an die Sole übergibt oder ein Luftkollektor, der solare Wärme an vorbeiströmende Luft übergibt.

Abbildung: wagner-solar.com

Der Gesamtenergiebedarf (Wärme und StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
) wird durch die Konstruktion einer Bauhülle beeinflusst, die einen hohen Tageslichtanteil zulässt (hohe Fenster).

Abbildung: Impulsprogramm Hessen

 
Abbildung: Impulsprogramm Hessen

siehe auch

Weitere sinnvolle Planungsprinzipien und Ergänzungen für Niedrigenergiehäuser

  • Ein Niedrigenergiehaus in der Stadt bzw. im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs vermeidet den Mehrbedarf an Treibstoffen
Abbildung: Impulsprogramm Hessen
  • Eine Begrünung der Außenwände und/oder des Daches führt ebenso wie ein Windschutz durch Bepflanzung im Außenbereich zur Verringerung windbedingter Auskühlungen. Eine wohlüberlegte Verschattung verbessert auch den sommerlichen Überhitzungsschutz (siehe »› Grün am Haus...).
  • Der Einsatz von Baustoffen mit hohem Herstellungsenergieaufwand sollte vermieden werden, wenn in der Nutzungsdauer der Baustoffe die Energieeinsparung nicht nachgewiesen werden kann.
  • Sorgfältige Auslegung der Dimensionen der Haustechnik verhindert unnütze Investitionsmehraufwendungen
Abbildung: Impulsprogramm Hessen


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 02.01.2008 | 13538 x gelesen


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