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Kosteneinsparung, Preise

 Fenster und verglaste Türen sind nicht gerade billig. Bezogen auf den Flächenanteil sind sie in der Regel die teuersten Bauteile eines Hauses. Da liegt die Frage nach der Energie- und Kostenersparnis beim Einsatz besonders guter Verglasungen auf der Hand. Im Sanierungsfall ist die Antwort - zumindest bei vorhandenen einfach verglasten Fenstern - eindeutig. Der Einbau von neuen Fenstern mit Wärmeschutzverglasung und hochwertigen Rahmen ist eine der vorrangigsten Maßnahmen. Und sie ist wirtschaftlich.    
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Wärmeumgebung, In welcher Wärmeumgebung ist es behaglich?
Wärmedämmwert, Wärmedämmung der Fenster - der k- bzw. u-Wert
 Links:
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 Service:
-Beratung per eMail
 Forum: Fenster

 

Ist der Einsatz von besonders guten Fenstern wirtschaftlich?

So liegt der Wärmeverlust eines einfach verglasten Fensters bei etwa 400 kWh/pro m2 und Jahr. D.h. durch eine Fensterfläche von einem Quadratmeter geht der Energiegehalt von etwa 50 Liter Heizöl oder 50 m3 ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
verloren (bei einer Heizung mit Niedertemperatur-HeizkesselNiedertemperatur-Heizkessel
Mit Niedertemperatur-Heizkessel bezeichnet man einen Heizkessel, der auch im Dauerbetrieb mit einer geringen Eintrittstemperatur des Heizungsrücklaufwassers von 35 bis 40 Grad Celsius betrieben werden kann und in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation des in den Abgasen enthaltenen Wasserdampfes kommen kann und darf. Der Kessel, der oft auch kurz als NT-Kessel bezeichnet wird, ist für den Betrieb mit sehr niedrigen bzw. für variable Kesselwassertemperaturen in gleitender Betriebsweise geeignet. Der Normnutzungsgrad eines Niedertemperatur-Heizkessel erreicht heute über 90 %. Einen noch besseren Normnuntzungsgrad um 100 % erreichen Brennwertheizgeräte.
). Ersetzt man das einfach verglaste Fenster durch ein modernes Fenster mit WärmeschutzverglasungWärmeschutzverglasung
Die Wärmeschutzverglasung besteht aus einem Zwei- oder Drei-Scheiben-Verbundglas mit Edelgasfüllung und einer so genannten Wärmefunktionsschicht. Bei dieser ist die nach außen gerichtete Seite der inneren Scheibe mit einer die langwellige Wärmestrahlung reflektierenden Schicht überzogen. Dadurch wird der Wärmeverlust durch Wärmeabstrahlung nach außen begrenzt.
(Uv-Wert 1,2 W/m2K) so reduziert sich der anteilige Öl- bzw. Gasverbrauch auf etwa 15 Liter Öl oder 15 m3 Erdgas.

Die folgenden Grafiken zeigen die Wärmeverluste durch Glas und (Holz-) Rahmen bei unterschiedlichen Verglasungs- und Fensterbauarten. Als Maß der BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
ist zusätzlich bei 20°C Innenlufttemperatur und -10°C Außenlufttemperatur die innere OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
der Scheibe angegeben. Sie sollte möglichst wenig unter der Innenlufttemperatur liegen, da zur Behaglichkeit eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum gehört.

    

Bei einer Einfachverglasung ist der Wärmeverlust doppelt so hoch wie bei einer Isolierverglasung mit zwei Scheiben. Die Behaglichkeit ist durch die sehr niedrige Temperatur auf der inneren Scheibenoberfläche (-1°C) stark eingeschränkt, der KaltluftfallKaltluftfall
Der Kaltluftfall entsteht, wenn warme Raumluft sich an kalten Oberflächen, wie Fenster, Außenwände o.ä., abkühlt. Da kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie zu Boden. Sie führt dabei zu einer die Behaglichkeit ungünstig beeinflussenden Luftströmung. Durch den Kaltluftfall kommt es auch zur Ausbildung von kalten Luftschichten (Kaltluftsee) am Boden eines Raumes. In der Folge kommt es zur Empfindung kalter Füße. Ursache für kalte Oberflächen ist eine unzureichende Wärmedämmung. Dem Kaltluftfall begegnen kann man auch durch eine konvektive Auwärtsströmung warmer Luft aus Heizkörpern.
führt zu kalten Füßen im ganzen Raum.

Abbildung: IWU, Institut für Wohnen und Umwelt Hessen

Die Isolierverglasung (zwei Scheiben)  der 70er- und 80er-Jahre ist heute in vielen Häusern anzutreffen. Auch hier ist die Behaglichkeit infolge der noch immer niedrigen Temperatur auf der inneren Scheibenoberfläche (+8,4°C) eingeschränkt, der Kaltluftfall ist aber nicht mehr ganz so stark.

Abbildung: IWU, Institut für Wohnen und Umwelt Hessen

   

Die Verglasung mit zwei Scheiben in Verbundfenstern ist heute ebenfalls noch in vielen Häusern anzutreffen. Gegenüber einer Isolierverglasung gibt es im Idealfall geringfügige Verbesserungen, die allerdings vom Zustand und der realisierten Dichtung der Fenster abhängen. Eine ähnliche Aussage trifft auf Kastenfenster zu.

Abbildung: IWU, Institut für Wohnen und Umwelt Hessen

Die Wärmeschutzverglasung gibt es seit Beginn der 90er Jahre. Ein heute zum Standard gehörender U-WertU-Wert
Der U-Wert oder Wärmedurchgangs-Koeffizient ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung eines Bauteils (oder eines Solarkollektors). Der Wert gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin pro Zeiteinheit und pro m² eines Bauteils von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert wird. Der Wert wird angegeben in W/m²K (Watt pro m² und Kelvin). Es ist eine neue Bezeichnung für den früheren k-Wert. Je kleiner der Wert ist, um so besser ist die Wärme dämmende Wirkung.
von etwa 1,1 führt nur noch zu 42 % des Verlustes der Isolierverglasung. Dennoch erreicht die Oberflächentemperatur immer noch keine optimalen Behaglichkeitswerte.

Abbildung: IWU, Institut für Wohnen und Umwelt Hessen

Nimmt man einen Preis von 0,60 € pro Liter Heizöl oder 6 Cent pro kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
Erdgas an, ergibt sich bei einer Einsparung von 35 Litern bzw. 350 kWh Erdgas eine Kostenreduzierung von 21 € pro m2 und Jahr. 35 Liter weniger Heizöl verbrannt heißt auch rund 85 kg weniger CO2CO2
chemisches Kurzzeichen für Kohlendioxid
ausgestoßen! Bei 30 m2 Fensterfläche ergibt sich eine Einsparung von

>>> 30 x 35 Liter = 1050 Liter bzw. etwa 1050 m3 Erdgas pro Jahr!

Die Preise der Verglasung pro m2 incl. 16% MwSt liegen 2004 bei:

  • Zweifach-Wärmeschutzverglasung U-Wert um 1,3 W/m2K 40 bis 80 EUR
  • Dreifach- Wärmeschutzverglasung mit Argonfüllung U-Wert unter 1 W/m2K 85 - 100 EUR
  • Dreifach- Wärmeschutzverglasung mit Kryptonfüllung U-Wert unter 0,5 W/m2K um 115 EUR


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 13.11.2006 | 25330 x gelesen


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