Die Fensterbänke sollten eine ausreichende Neigung besitzen, seitliche, U-förmige Aufkantungen und einen Überstand vor der Fassadenfläche von ca. 40 mm (Tropfnase) haben. Fensterbänke sollten fest und dicht an den unteren Rahmen angeschlossen werden und mit Schall schluckenden Materialien, wie Mineralwolle≡Mineralwolle≡
Mineralfasern werden zu Matten verfilzt, die in unterschiedlicher Dicke und Ausführung für verschiedene Wärmedämmmaßnahmen zur Verfügung stehen. Je nach Anteil der Ausgangsprodukte (verschiedene Steine und Erden) spricht man auch von Steinwolle. oder Hanf, unterfüttert sein. Eine Wärmedämmung unter der Fensterbank, bis unter den Rahmen des Fensters gezogen, vermeidet die ansonsten unvermeidliche Wärmebrücke≡Wärmebrücke≡
Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude..
Die inneren Fensterbänke sollten aus einem gering wärmeleitenden Material bestehen z.B. aus grundiertem Massivholz oder geschäumtem Kunststoff. Sie sollten unterhalb des Rahmens nicht gegen die außenliegende Fensterbank stoßen. Mit dem Einbau von Holzfensterbänken werden materialbedingte Wärmebrücken, wie sie z.B. bei Naturstein auftreten können, teilweise reduziert und die Gefahr der Wasserdampfkondensation≡Wasserdampfkondensation≡
Beim Erreichen und Überschreiten der Sättigungsgrenze kann Luft einen Teil des Wasserdampfes nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen (Taupunkt) an kühleren Flächen (Tauwasser, Kondensat). infolge Taupunktunterschreitung durch vergleichsweise hohe Oberflächentemperaturen≡Oberflächentemperatur≡
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile. verhindert.












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