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Fenstermontage bei Außendämmung

 Die Fenstermontage in einem Gebäude mit Außendämmung ist vergleichsweise einfach und wärmetechnisch optimal möglich. Dennoch werden zahlreiche Fehler gemacht, die sich auf die Haltbarkeit, und Energiebilanz auswirken. Vor allem die Forderungen nach luftdichter und wärmebrückenarmer Montage machen auf der Baustelle zu schaffen.

 
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Fensterbankmontage, Montage innen und außen liegender Fensterbänke
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 Forum: Fenster

 

Was ist bei der Fenstermontage, der Einbauart und bei der Wahl der Dichtungsmittel zu beachten?

Um optimale WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
zu erzielen
, sollte das Fenster

  • möglichst vollständig in der Dämmebene der Wandkonstruktion positioniert werden und
  • der Blendrahmen möglichst weit überdämmt werden

Bei Wandaufbauten aus monolithisches Mauerwerk, wie LeichthochlochziegelLeichthochlochziegel
Leichthochlochziegel (LHZ) haben eine mittlere bis geringe Rohdichte bei relativ hoher Festigkeit. Die Wärmeleitfähigkeit ist je nach Festigkeit gering (minimal etwa 0,10 W/mK). Die Steine werden aus tonigen Massen unter Zusatz von porenbildenden Stoffen, wie Sägespänen, Braunkohlengrus, Torfmull, Polystyrol -Kügelchen hergestellt. Beim anschließenden Brennnen verbrennen die Zusatzstoffe und bilden wärmedämmende Hohlräume. Polystyrol-Kügelchen als Porenbildner verbrennen rückstandsfrei. Um eine Durchströmung der Hohlkammern zu vermeiden, werden hochwärmedämmende Ziegel heute mit Füllstoffen, wie Perlite, Styroporkügelchen o.ä. verfüllt.
(z.B. PorotonPoroton
Leichthochlochziegel der Marke PorotonPoroton ist eine Markenbezeichnung, die Steine gehören zu den Leichthochlochziegeln (LHZ). Die Hohlkammern der Steine werden, um eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit zu erzielen, heute z.B. mit Perliten verfüllt. Man erreicht so ein Lambda von ≤ 0,08 W/mK. Wände von knapp 50 cm Stärke erzielen einen U-Wert von 0,18 W/m²K, mit denen das Passivhausniveau erreicht werden kann.
) oder PorenbetonPorenbeton
PorenbetongefügePorenbeton ist ein moderner Wandbaustoff mit relativ geringer Wärmeleitfähigkeit (im Minimum bei etwa 0,10 W/mK). Der Baustoff erreicht bei niedriger Rohdichte eine relativ hohe Festigkeit. Porenbeton besteht aus Kalk und/oder Zement, sowie feinen Sanden. Der Ausgangsmasse wird ein gasbildender Zusatz, z.B. Aluminiumpulver (reagiert mit dem Wasser unter Abspaltung von Wasserstoff), beigemischt. Die geblähte Masse wird anschließend im Dampf gehärtet.
(GasbetonGasbeton
Der so genannte Gasbeton hat seine Bezeichnung von der Herstellung des Steines. Dabei wird die Rohmasse durch Gasbläschenbildung aufgebläht und erhält somit eine Porenstruktur. Die übliche Bezeichnung für den Baustoff ist daher Porenbeton.
) u.ä. liegt die günstigste Einbauposition im mittleren Drittel der Wand.

Bei Wandaufbauten mit Wärmedämm-VerbundsystemWärmedämm-Verbundsystem
Mit Wärmedämm-Verbundsystem (Abk.: WDVS) bezeichnet man die Wärmedämmung der Außenwand von Außen (Außendämmung), bei der der Wärmedämmstoff, die Anbringung, der Putzträger und der Deckputz bzw. die Verkleidung ein aufeinander abgestimmtes System darstellen. Der Wärmedämmstoff wird dabei in der Regel auf die Außenwand aufgeklebt, gedübelt, mit einem Grundputz versehen, indem ein Armierungsgewebe eingebettet ist und anschließend mit einem Deckputz geputzt. WDVS sind zulassungspflichtig beim Deutschen Institut für Bautechnik.
liegt unabhängig von der Dämmstoffstärke die wärmetechnisch günstigste Einbauposition (im PassivhausPassivhaus
Hausbauweise, bei der durch sehr gute Wärmedämmung und die Kombination verschiedener technischer Maßnahmen der Wärmebedarf unter 15 kWh pro m² und Jahr liegt. Zum Vergleich: Im Gebäudebestand (2005) liegt der Durchschnittswert des Wärmebedarfes bei mehr als dem zehnfachen des Bedarfes von Passivhäusern. Bezogen auf die gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) liegt der Bedarf des Passivhauses bei weniger als 20 %. Die Bauweise von Passivhäusern wird von entsprechend geübten Architekten und Ausführenden beherrscht und führt lediglich zu Mehrkosten bis zu 15 %. Es gibt keinen sachlichen Grund einen Neubau nicht als Passivhaus auzuführen.
Voraussetzung) im raumseitig ersten Drittel der Dämmstoffebene. Die Anforderung ist erreicht, wenn die Rückseite des Fenster-Blendrahmens mit der Außenkante des Mauerwerks bündig gesetzt wird.

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Einbau Tür bzw. bodenstehendes Fenster bei außenliegender Wärmedämmung im Passivhaus, unbeheizter Keller, Kellerdecke von unten gedämmt

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Einbau Tür bzw. bodenstehendes Fenster bei außenliegender Wärmedämmung im Passivhaus, unbeheizter Keller, Kellerdecke von oben gedämmt

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Einbau Tür bzw. bodenstehendes Fenster bei außenliegender Wärmedämmung im NiedrigenergiehausNiedrigenergiehaus
Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude mit einem vergleichsweise niedrigen Energiebedarf (kleiner 100 kWh/m²) für Raumwärme und Warmwasserbereitung gegenüber dem Durchschnitt (etwa 200 kWh/m²) der Hausbestandes bei gleicher Nutzung. Dies wird vor allem duch eine besonders gut geplante und sorgfältig ausgeführte Wärmedämmung aller Bauteile erreicht. Ein Niedrigenergiehaus ist an keine bestimmte Bauweise gebunden, wohl aber an die Berücksichtigung verschiedener Planungsprinzipien. Auch Altbauten konventioneller Bauweise eigen sich bei entsprechender Planung zur Umgestaltung in ein Niedrigenergiehaus. Bei Neubauten ist das Erreichen des Niedrienergiehausstandards Pflicht, jedoch ist durch geringe Mehraufwendungen auch ein Verbrauch von weniger als 50 kWh/m² schon möglich.
, unbeheizter Keller

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Einbau Tür bzw. bodenstehendes Fenster bei außenliegender Wärmedämmung im Niedrigenergiehaus, beheizter Keller

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover


Ausführung am Fenstersturz

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Ausführung Fensterbrüstung

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Einbau im Niedrigenergiehaus

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, HannoverAbbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Einbau Standard bzw. in der Modernisierung

Wärmetechnisch akzeptabler Fenstereinbau bei der nachträglichen Anbringung eines Wärmedämm-Verbundsystemes

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover


Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, HannoverAbbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Die Befestigung des Blendrahmens in der Dämmebene erfordert zusätzliche Befestigungselemente. Bei geringer WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
des Mauerwerkes (Poroton-Mauerwerk, Porenbeton, Liapor, KLB o.ä.) kann der Blendrahmen auch bündig mit dem Außenmauerwerk eingesetzt werden. Diese Einbaulage vereinfacht die Überdämmung des Blendrahmens.

Ist eine außen liegende Wärmedämmung bei einer energetischen Althaussanierung vorgesehen, empfiehlt es sich, die Fenster und Türen im Rohbau ohne Anschlag, also mauerwerksbündig einzusetzen. So kann (später) ein wärmebrückenfreier Anschluss der Wärmedämmung zum Fensterrahmen leichter hergestellt werden. Voraussetzung ist ggf. ein etwas breiterer Rahmen. Die Einbauart bietet günstige Dichtungsmöglichkeiten sowohl hinsichtlich der Vermeidung von Wärme- und Schallbrücken als auch bezüglich des Feuchtigkeitsschutzes.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 21.11.2006 | 44985 x gelesen


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