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Giebelanschluss

 
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Anschluss an den Giebel bzw. einbindende Wände

Diese Luftdichheitsanschlüsse können auch bei nicht beheizten Obergeschossen oder bei einem Innenwandanschluss an die oberste Geschossdecke angewandt werden.

Anschluss der Luftdichtigkeitsebene an die Giebelwand oder eine einbindende Wand; die Montagelatte presst die DampfbremseDampfbremse
Die Dampfbremse kann durch eine spezielle Folie oder ein beschichtetes Papier gebildet werden. Die Dampfbremse hat in einer wärmegedämmten Konstruktion die Aufgabe, die Anzahl der in die Wärmedämmschicht durch Diffusion eindringenden Wasserdampfmoleküle zu begrenzen. Gleichzeitig hat sie den Luftaustausch von der warmen Seite (Wohnraum) zur kalten Seite zu unterbinden (Herstellung der Luftdichtheit). Ziel ist bei beiden Aufgaben, eine Kondensation von Wasserdampf in der Bauteilschicht mit nachfolgenden Feuchteschäden zu verhindern. Die Dampfbremse ist immer auf der warmen Seite einer wärmegedämmten Konstruktion (Raumseite) lückenlos und luftdicht zu verlegen. Die Dampfbremse darf weder mit den Materialien für das Unterdach (Unterspannbahn), noch mit einer so genannten Dampfsperre verwechselt werden.
gegen den Putz der Giebelwand (dazwischen vorkomprimiertes Dichtbandvorkomprimiertes Dichtband
Ein vorkomprimiertes Dichtband (auch kurz Kompriband oder Quellband genannt) ist ein Dichtungsband zur Herstellung dauerelastischer, luftdichter Anschlüsse von Folien, Dampfbremsen oder Einbauteilen (wie z. B. Fensterrahmen an das Mauerwerk). Es wird im vorkomprimierten Zustand in geringer Dicke in Fugen eingelegt, quillt danach auf und schließt so die Fuge.
)
  1. Ziegel
  2. Dachlattung
  3. Konterlattung
  4. diffusionsoffene UnterspannbahnUnterspannbahn
    Die Unterspannbahn ist eine wasserdampfdurchlässige, aber regen- und flugschneedichtende Kunststoff-Gewebebahn über den Sparren und unter den Dachziegeln. Die Unterspannbahn sollte so diffusionsoffen wie möglich sein, um einen eventuellen Wasserdampfaustritt nicht zu behindern (niedriger sd-Wert). Die Unterspannbahn dient außerdem der Herstellung der Winddichtheit.
  5. BelüftungsebeneBelüftungsebene
    Eine Belüftungsebene wird zwischen einer Unterdachkonstruktionen (z.B. Unterspannbahn, Holzfaserdämmplatte, Schalung mit Bitumenpappe) und der Unterseite der Dacheindeckung (z.B. Dachziegel) vorgesehen. Sie dient der sicheren Abfuhr von erwärmter Luft (Sonneneinstrahlung) im Sommer und von Luftfeuchtigkeit (Wasserdampfdiffusion) im Winter. Die Belüftungsebene beginnt an der Traufkante mit einem Insektenschutzgitter und endet am Firtsziegel. Eine weitere Belüftungsebene wird häufig unterhalb der Unterdachkonstruktion und oberhalb einer Wärmedämmung vorgesehen (Zwischensparrendämmung mit Belüftung). Diese Belüftung ist bei diffusionsoffenen Unterdächern und guter raumseitiger Luftdichtheit unnötig. Beide Belüftungsebenen müssen einen ausreichenden Querschnitt besitzen.
  6. WärmedämmstoffWärmedämmstoff
    Ein Wärmedämmstoff ist ein Material mit sehr geringer Wärmeleitfähigkeit. Die wärmedämmende Wirkung beruht auf der im Wärmedämmstoff eingeschlossenen ruhenden Luft (Hohlräume, Kammern). Als Wärmedämmstoffe werden Baustoffe mit einer Wärmeleitfähigkeit kleiner 0,1 W/mK bezeichnet (Zum Vergleich: Polystyrol 0,04 W/mK - Holz um 0,18 W/mK - Normalziegelstein 0,5 W/mK)
  7. Luftdichtheitsebene/Dampfbremse
  8. Gipskartonplatte
Bildquelle: Impulsprogramm Hessen

Bei verputzter Giebelwand die LuftdichtheitsebeneLuftdichtheitsebene
Die Luftdichtheitsebene ist eine den Lufttransport unterbrechende Ebene. Sie wird z.B. durch eine lückenlose Schicht aus beschichteten Papieren oder Folien gebildet. Die Luftdichtheitsebene ist auf der warmen Seite einer Wärmedämmung anzubringen. Bei der Verlegung ist auf Lückenlosigkeit und Unverletztlichkeit zu achten. Die Luftdichtheitsebene erfüllt immer auch die Aufgabe einer Wasserdampfbremse. Bei sorgfältiger und lückenloser Verlegung sichert die Luftdichtheitsebene eine bauschadensfreie Wärmedämmung im Dach oder, bei einer Innendämmung, die sichere Funktion einer Wärmedämmung an der Innenseite von Außenwänden.
mit einem geeigneten Anschlusskleber am Putzanschließen.

Abbildung: Moll pro clima
Bei fehlender Putzschicht einen speziellen Putzträger (z.B. CONTEGA PV von Moll pro clima) an der Wand mit Anschlusskleber fixieren und Luftdichtheitsebene am Klebestreifen anschließen. Das Vlies muss mindestens 1 cm breit in die Mittellage des Putzes eingebettet werden.

Abbildung: Moll pro clima

Durchlaufende Holzschalungen (bei AufsparrendämmungenAufsparrendämmung
Die Aufsparrendämmung ist eine Wärmedämmung oberhalb der bzw. auf den Dachsparren. Der Vorteil besteht darin, dass eine lückenlose, geschlossene Dämmschicht ermöglicht wird. Nachteilig ist die meist konstruktiv bedingte geringere Dämmschichthöhe. Außerdem ist ohne den Einsatz von Hilfskonstruktion die Verwendung von druckbelastbaren Dämmstoffen erforderlich. Die Herstellung der Luftdichtheit (an der Unterseite) stellt hohe Anforderungen an die Ausführungsqualität.
führen immer zu erheblichen Undichtheiten. Lösungsmöglichkeiten:

Unterbrechung der Holzschalung auf der Oberseite der vermörtelten MauerkroneMauerkrone
Die Mauerkrone ist der obere Abschluss einer Mauer. Bei einer Wärmedämmung der oberen Geschossdecke und /oder einer Wärmedämmung der Außenwand sollte die Dämmung der Mauerkrone nicht vergessen werden, da sonst eine problematische Wärmebrücke zurückbleibt.
. Eine Dachlatte wird in Längsrichtung mit einem geeigneten Anschlusskleber durchgehend mit der Mauerkrone verklebt.

Abbildung: Moll pro clima

Ausführung der Luftdichtheitsebene im Bereich der Giebelwand bei einer Aufsparrendämmung durch Stoß der Holzschalung auf dem Flugsparren

Abbildung: Moll pro clima

Anschluss der Luftdichtheitsschicht an die Giebelwand oder eine einbindende Wand bei einem dünnlagigen Putz; die Montagelatte presst die Dampfbremse gegen den Putz der Giebelwand (dazwischen vorkomprimiertes Dichtband)

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Anschluss der Luftdichtheitsschicht an die Giebelwand oder eine einbindende Wand durch Einputzen

Abbildung links: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Foto unten: Moll pro clima



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 06.06.2005 | 21240 x gelesen


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