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Wärmedämmstoffe, Übersicht

Wie unterschiedlich die Dämmfähigkeit von Baustoffen sein kann, zeigt folgender Vergleich. Um die gleiche Wärmedämmwirkung zu erzielen, die einer 17 cm Mineralwolle-Dämmung entspricht, ist eine Vollziegelwand mit einer Stärke von 3,44 m erforderlich!!! 
...das passt zum Thema  
 Service:
-Beratung per eMail

 

Dämmstoff ist nicht gleich Dämmstoff?

Erforderliche Schichtdicke verschiedener Baustoffe (in cm), um die gleiche Wärmedämmwirkung zu erzielen, wie 17 cm Dämmstoff der WLGWLG
WLG ist die Abkürzung für Wärmeleitfähigkeitsgruppe bei Wärmedämmstoffen. 
040

Bei den Baustoffen die allgemein als Dämmstoffe bezeichnet werden, sind die Unterschiede in der Wärme dämmenden Wirkung vergleichsweise gering. Dennoch ist WärmedämmstoffWärmedämmstoff
Ein Wärmedämmstoff ist ein Material mit sehr geringer Wärmeleitfähigkeit. Die wärmedämmende Wirkung beruht auf der im Wärmedämmstoff eingeschlossenen ruhenden Luft (Hohlräume, Kammern). Als Wärmedämmstoffe werden Baustoffe mit einer Wärmeleitfähigkeit kleiner 0,1 W/mK bezeichnet (Zum Vergleich: Polystyrol 0,04 W/mK - Holz um 0,18 W/mK - Normalziegelstein 0,5 W/mK)
nicht gleich Wärmedämmstoff. Je nach Anforderung an 

weitere Eigenschaften können Dämmstoffe ausgewählt und eingesetzt werden. Bei richtiger anwendungbezogener Auswahl und Verarbeitung können die gewünschten Einsparziele in hygienischen und behaglichen Verhältnissen und ohne Feuchteschäden am Baukörper zu verursachen erreicht werden. 

Als Dämmstoffe werden Materialien bezeichnet, deren Wärmeleitfähigkeit λ unter 0,1 W/mK liegt. Zum Vergleich haben gängige Dämmstoffe, wie MineralwolleMineralwolle
Mineralwolle als ZwischensparrendämmungMineralfasern werden zu Matten verfilzt, die in unterschiedlicher Dicke und Ausführung für verschiedene Wärmedämmmaßnahmen zur Verfügung stehen. Je nach Anteil der Ausgangsprodukte (verschiedene Steine und Erden) spricht man auch von Steinwolle.
, Zellulose oder StyroporStyropor

Styropor, Expandiertes SchaumpolystyrolStyropor ist die Markenbezeichnung für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS = Expandierter Partikelschaum), bekannt vom Einsatz als Verpackungsmaterial. Styropor ist ein Massendämmstoff. Er eignet sich gut für die Außenwanddämmung im Wärmedämmverbundsystem, für die Innendämmung, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Dämmung unter dem Estrich. Für die Dachdämmung  ist er weniger gut geeignet, da er nicht zusammendrückbar ist und sich daher schlecht in eine Zwischensparrendämmung ein passen lässt.

eine Wärmeleitfähigkeit um 0,04 W/mK.

Dämmstoffe werden in Abhängigkeit vom Wert ihrer Wärmeleitfähigkeit in WärmeleitfähigkeitsgruppeWärmeleitfähigkeitsgruppe
Kurzform WLG; Wärmedämmstoffe mit gleicher oder ähnlicher Wärmeleitfähigkeit werden einer Wärmeleitfähigkeitsgruppe zugeordnet. Der Aufdruck auf Verpackungen, z. B. WLG 040, weist auf einem Dämmstoff mit der Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mK hin.
(n) , kurz WLG, eingeteilt. Liest man auf einem Materialaufkleber also WLG 040, so hat der Dämmstoff eine Wärmeleitfähigkeit von 0,04 W/mK. Wenn etwas geplant wird und ganz genau werden muss, so kann man die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe der DIN 4108DIN 4108
In dieser DIN finden sich die allgemein anerkannten Grundlagen zur Einhaltung der Mindestanforderungen an den baulichen Wärmeschutz.
entnehmen, oder ergänzende Werte dem Bundesanzeiger.

Bei der Auswahl von Dämmstoffen ist bei gleicher Schichtdicke (Einbaustärke) der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen, sofern andere Aspekte, wie z.B. die Einbausituation oder Anforderungen an die Brennbarkeit, dem nicht entgegenstehen (siehe auch Wärmedämmstoff).

Die fehlerhafte Auswahl und Verarbeitung von Dämmstoffen kann jedoch schwere Bauschäden nach sich ziehen und negative gesundheitlich Belastungen, z.B. durch SchimmelpilzSchimmelpilz
SchimmelpilzBeim Schimmelpilz handelt es sich um Mikroorganismen, die kein Chlorophyll besitzen und daher auch keine Substanzen durch Photosynthese bilden. Die Existenz der Schimmelpilze beruht auf dem Abbau toter organischer Materie. Schimmelpilze bilden eine riesige Gruppe verschiedener Arten mit sowohl "guten" (u. a. Camembert-Käse) als "schlechten" (u. a. Allergieauslöser) Eigenschaften. Die Schimmelpilze und ihre Sporen findet man überall (Erdboden, auf abgestorbenen Pflanzen, Lebensmitteln, Wohnbereich). Bei Vorlage bestimmter Bedingungen (Feuchtigkeit, Nahrungsgrundlage) kommt es auch auf Baustoffen zum Wachstum spezifischer Arten.
, verursachen.

Styropordämmplatten z.B. schrumpfen mit der Zeit etwas. Was Anfangs noch stramm eingepasst war, fällt nach Monaten allein aus dem Zwischenraum. Dachausbauten sind im Grunde Leichtbaukonstruktionen und bewegen sich durch Trocknungsvorgänge (Einbau frischer Hölzer) und durch Windlast. Innenverkleidungen, z.B. mit Gipskartonplatten reißen an den Anschluss- und Stoßpunkten. Die LuftdichtheitLuftdichtheit
Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art.
der WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
ist nicht gewährleistet, es besteht die Gefahr der Durchfeuchtung; ausführlich in: »› Luftdichtheit...

Grundsätzlich sollte für jede Aufgabe der zweckmäßigste und preislich attraktivste Dämmstoff ausgewählt werden. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine interessante doch oft auch teuerere Alternative zu den überwiegend eingesetzten Erzeugnissen aus petrochemischen und mineralischen Rohstoffen. Häufig werden von Kritikern den Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen nachteilige Eigenschaften zugesprochen. Doch auch konventionelle Dämmstoffe sind von Makeln nicht frei. Ein markanter  Vorteil der Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ist die Langzeitbindung von CO2. Hinzu kommt die Verringerung der EmissionenEmission
In der Feuerungstechnik (Verbrennung) bezeichnet man mit Emission den Ausstoß luftverunreinigender Stoffe, wie z.B. Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Grobstaub, Feinstaub oder Ruß. In der Akustik ist die Lärmabgabe einer Quelle gemeint. In der Wärmelehre ist die Emission ein Maß für die Energieverluste infolge Abstrahlung von langwelliger Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung).
durch die Reduzierung des Energiebedarfes bei der Nutzung selbst.

Nicht unbedeutend für die Raumklimatik ist die Eigenschaft von Wärmedämmstoffen auch Wärme zu speichern. Dies ist insofern von Bedeutung, als Wärmedämmstoffe meist auch eine Funktion beim sommerlichen Wärmeschutz haben. Dämmstoffe mit höherer WärmekapazitätWärmekapazität
Die Wärmekapazität ist eine materialspezifische Größe. Sie zeigt an, wie viel Wärme durch den Baustoff aufgenommen werden kann. Sehr schwere dichte Stoffe (z.B. schwere Steine) haben eine hohe, leichte Stoffe, wie z.B. Wärmedämmstoffe haben eine geringe Wärmekapazität. Allerdings gibt es in der Gruppe der Wärmedämmstoffe auch beträchliche Unterschiede. So hat Mineralwolle eine geringe, eine Dämmschicht aus eingeblasenen Zelluloseflocken dagegen eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität. Die Wärmekapazität sagt nicht direkt etwas über die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien aus. Wasser hat eine besonders hohe Wärmekapazität, weshalb es sich gut zum Speichern von Wärme eignet.
sind bei gleicher Wärmedämmwirkung also solchen mit geringerer Speicherkapazität vorzuziehen.

Spezifische Wärmekapazität verschiedener Dämmstoffe (in kWh/kgK) 



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 02.03.2005 | 43490 x gelesen


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