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Holzfaserdämmplatten

 
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Unterdachaufbau, Unterdachaufbau und Ausführungsfehler
 Service:
-Beratung per eMail

 

Dämmmaterial mit interessanten Eigenschaften und breiten Einsatzmöglichkeiten

Handelsnamen Pavatex, Gutex, Celith, Steico
Herstellung, Herkunft
  • aus einheimischen Nadelholzreststoffen und Schwachhölzern, ohne chemisch behandelte Hölzer
  • Fasern werden mit Wasser zu einem Brei vermengt, zu Platten geformt, gepresst und getrocknet; die Fasern verfilzen und werden durch das der Zellulose eigene Bindemittel Lignin gebunden
  • mit Bindemittel Kali-Wasserglas auch Stärken bis 20 cm
  • einige Hersteller setzen PVAC-Leim (bis 1%) als Bindemittel zu
  • gegen Schimmel und Fäulnis teilweise Zusatz von Aluminiumsulfat
stoffliche Eigenschaften kapillarleitfähig, sorptionsfähig, daher im offen eingebauten Zustand feuchteregulierend (überschüssige Feuchtigkeit wird aus der Raumluft aufgenommen und bei Reduzierung der Raumluftfeuchte wieder an die Luft abgegeben), Langzeitverhalten wie Massivholz
Angebot, Liefermöglichkeit Platten in verschiedenen Rohdichten, Stärken und Ausführungen, mit und ohne wasserabweisende Zusatzstoffe (BitumenBitumen
Bitumen fällt bei der Destillation von Rohöl bei Temperaturen von 350 °C im Vakuum an. Bitumen enthält in dieser hochreinen Form keine giftigen Lösungsmittel und keine wasserlöslichen Phenole. Bitumen ist nicht mehr in der Gefahrstoffliste (im Gegensatz zum Teer) enthalten, da keine krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) nachweisbar sind. Bitumen wird als Umhüllungsmittel für Schüttdämmstoffe (Perlite, Hanf-Schäben), zur Imprägnierung von Holzfaserdämmplatten (Unterdach), als Bindemittel für Drainage-Platten auf Polystyrol-Basis aber auch für Fußbodenestrich verwendet.
, Wachs) je nach Anwendung, Unterdachplatten mit verschiedenen, angefrästen Keil-Nut- oder Nut-Feder-Systemen
HolzfaserdämmplatteHolzfaserdämmplatte
Die Holzfaserdämmplatte wird aus Holzfasern der Sägewerksabfälle oder der Schwachholzzerspanung meist ohne fremde Bindemittel zu wärmedämmenden Platten gepresst. Unter Zusatz von Bitumenemulsionen oder Paraffinen wird die Holzfaserdämmplatte auch als Unterdachplatte als gute Alternative zur Unterspannbahn hergestellt. Eien zulassung besitzt eien Holzfaserdämmplatte auch für eine geputzte Außenwanddämmung im Wärmedämm-Verbundsystem.
, mittlerer Dichte, geeignet für Fußbodendämmungen zwischen Lagerhölzern 
Holzfaserdämmplatte, weich, geringe Rohdichte
Holzfasersandwich- Dämmplatte mit harter Nutzschicht, gut geeignet für die nachträgliche Dämmung des Fußbodens

Abbildung: isofloc Fachbetrieb finden

Regen-, Flugschnee- und Winddichtheit wird durch eine entsprechende Profilierung von Holzfaserdämmplatten für UnterdachUnterdach
Als Unterdach bezeichnet man eine Ebene, die unterhalb der Dacheindeckung eine vollständig regensichere und wasserführende Eindeckung, z.B. aus Bitumenschindeln o.ä. darstellt. Der Begriff wird jedoch auch für die Ebene unterhalb der Dacheindeckung benutzt, die lediglich aus einer Unterspannbahn oder einer wasserabweisenden Holzfaserdämmplatte besteht. Das Unterdach hat bei gedämmten Dächern auch die Aufgabe der Winddichtheit zu erfüllen.
-Konstruktionen gewährleistet (statt der UnterspannbahnUnterspannbahn
Die Unterspannbahn ist eine wasserdampfdurchlässige, aber regen- und flugschneedichtende Kunststoff-Gewebebahn über den Sparren und unter den Dachziegeln. Die Unterspannbahn sollte so diffusionsoffen wie möglich sein, um einen eventuellen Wasserdampfaustritt nicht zu behindern (niedriger sd-Wert). Die Unterspannbahn dient außerdem der Herstellung der Winddichtheit.
, siehe diffusionsoffene Unterspannbahndiffusionsoffene Unterspannbahn
Die diffusionsoffene Unterspannbahn ist ein Material zur Herstellung einer regendichten Schicht unterhalb der Dacheindeckung. Diese Ebene hat  die Aufgabe sowohl eine Winddichtung als auch einen Schutz darunter liegender Dämmstoffe zu ermöglichen. Der Dampfdiffusionswiderstand µ (sd-Wert) der Unterspannbahn sollte möglichst klein sein, um ggf. eingedrungenem Wasserdampf die Möglichkeit zum Verlassen der Schicht zu geben. Anzustreben ist ein sd-Wert kleiner gleich 0,05 m. Die Bestwerte angebotener Produkte liegen bei 0,02 m.
)
Holzfaserdämmplatte mit Nut und Feder
Dichte Holzfaserdämmplatte mit Nut/Feder Verbindung und weiche Holzfaserdämmplatte als Sandwich
Dämmstoffdichte in kg/m3 150-300
WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
in W/mK
0,040-0,060
DiffusionsDiffusion
Die Diffusion ist das Bestreben von Ladungsträgern, Molekülen oder Teilchen sich gleichmäßig in einem Medium zu verteilen, um unterschiedliche Konzentrationen auszugleichen. Die Wasserdampfdiffusion spielt in der Bauphysik eine wichtige Rolle, die Sauerstoffdiffusion ist ein in der Heizungstechnik unerwünschter Vorgang.
- widerstandszahl-µ
3-10, je nach Beimischung von Bitumen/Wachs
WärmekapazitätWärmekapazität
Die Wärmekapazität ist eine materialspezifische Größe. Sie zeigt an, wie viel Wärme durch den Baustoff aufgenommen werden kann. Sehr schwere dichte Stoffe (z.B. schwere Steine) haben eine hohe, leichte Stoffe, wie z.B. Wärmedämmstoffe haben eine geringe Wärmekapazität. Allerdings gibt es in der Gruppe der Wärmedämmstoffe auch beträchliche Unterschiede. So hat Mineralwolle eine geringe, eine Dämmschicht aus eingeblasenen Zelluloseflocken dagegen eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität. Die Wärmekapazität sagt nicht direkt etwas über die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien aus. Wasser hat eine besonders hohe Wärmekapazität, weshalb es sich gut zum Speichern von Wärme eignet.
, spezifische in kJ/kgK
2
BrandschutzklasseBrandschutzklasse
Vorwiegend beim Einsatz von Dämmstoffen spielt die Brennbarkeit des Stoffes eine Rolle. Bau- bzw. Dämmstoffe werden daher in Klassen eingeteilt.
  • Klasse A1 : nicht brennbar
  • Klasse A2 : nicht brennbar
  • Klasse B1 : schwerentflammbar
  • Klasse B2 : normalentflammbar
  • Klasse B3 : leichtentflammbar (darf im Bauwesen nicht verwendet werden
  • B 2, teilweise unter Zusatz von Aluminiumsulfat, im Brandfall unbehandelter Platten keine toxischen Stoffe bekannt
    Herstellungs- energieaufwand sehr hoch, nach unterschiedlichen Angaben zwischen 600 bis 1700 kWhkWh
    Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
    pro m3, aber 1-2 Monate Nutzung der Dämmung, bis der Herstellungsenergieaufwand wieder eingespart ist
    Risiken bei unbehandelten Platten nichts bekannt in Bezug auf Ausgasungen, bei bituminierten Platten Gefahr der EmissionEmission
    In der Feuerungstechnik (Verbrennung) bezeichnet man mit Emission den Ausstoß luftverunreinigender Stoffe, wie z.B. Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Grobstaub, Feinstaub oder Ruß. In der Akustik ist die Lärmabgabe einer Quelle gemeint. In der Wärmelehre ist die Emission ein Maß für die Energieverluste infolge Abstrahlung von langwelliger Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung).
    von verschiedenen KohlenwasserstoffenKohlenwasserstoffe
    Kohlenwasserstoffe sind chemische Verbindungen aus den Elementen Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H). Kohlenwasserstoffe sind überwiegender Bestandteil fossiler und biogener Brennstoffe (z. B. von Erdgas bzw.Methan CH4).
    , lungengängige Holzstäube: Verdacht auf Krebs erzeugendes Potenzial
    Preis in EUR pro m3  
    Beständigkeit
    • mottensicher, da kein tierisches Eiweiß
    • keine Nahrungsgrundlage für andere Tiere (ausgenommen Holzschädlinge)
    • kurze Durchfeuchtungen werden bei diffusionsoffenen Aufbauten problemlos abgebaut
    • längere Durchfeuchtung vermeiden, da fäulnisgefährdet, außerdem quellen die Platten auf
    • Ausnahme Unterdachplatten, bituminiert oder gewachst
    Entsorgung recyclingfähig, deponiefähig, unbehandelte Platten kompostierfähig
    Zulassungs-Nr. DIN 68750 , DIN 68752 für bituminierte Platten
    Anwendung, Verarbeitung: Geschossdecke, InnendämmungInnendämmung
    Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
    , Trennwände, Zwischensparrendämmung, AufsparrendämmungAufsparrendämmung
    Die Aufsparrendämmung ist eine Wärmedämmung oberhalb der bzw. auf den Dachsparren. Der Vorteil besteht darin, dass eine lückenlose, geschlossene Dämmschicht ermöglicht wird. Nachteilig ist die meist konstruktiv bedingte geringere Dämmschichthöhe. Außerdem ist ohne den Einsatz von Hilfskonstruktion die Verwendung von druckbelastbaren Dämmstoffen erforderlich. Die Herstellung der Luftdichtheit (an der Unterseite) stellt hohe Anforderungen an die Ausführungsqualität.
    , Außenwanddämmung mit Thermohaut und hinterlüfteter Fassade, Unterdachplatten, TrittschalldämmungTrittschalldämmung

    Die Trittschaldämmung ist eine Maßnahme zur Verhinderung der Weiterleitung von Trittschall in den Baukörper. Dazu wird eine spezielle Trittschalldämmung, z.B. 35 mm starke Mineralwolleplatten, unter einen schwimmenden Estrich (Nassestrich oder Trockenestrich) verlegt. Randdämmstreifen sorgen für eine Verhinderung der Schallweiterleitung in horizontaler Richtung.

    Zuschnitt mit einem feinzahnigen Sägeblatt Vorteile: Nachteile:
    • die Unterdachplatte wird bei Transport und Verarbeitung nicht selten durch Unachtsamkeiten an den Kanten (Keil-Nut) gebrochen bzw. die verlegte Platte durchgetreten
    • sorgfältiges Abkleben der vertikalen Stöße erforderlich
    • Holzstäube (Weich-, Hartholz) sind in der MAU-Wertliste als Stoff mit " begründetem Verdacht auf Krebs erzeugendes Potenzial" eingestuft, bisher aber nicht nachgewiesen
    • bei Verarbeitung in Innenräumen Staubschutzmaske notwendig


    © by f.nowotka | zuletzt geändert am: 06.06.2006 | 69574 x gelesen


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