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Holzfasern

 
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Holzfasern

Handelsnamen Emfa-Zell, Ligno-Zell
Herstellung, Herkunft heimische Nadelholzfasern, Resthölzer
stoffliche Eigenschaften kapillarleitfähig, sorptionsfähig, daher im offen eingebauten Zustand feuchteregulierend (überschüssige Feuchtigkeit wird aus der Raumluft aufgenommen und bei Reduzierung der Raumluftfeuchte wieder an die Luft abgegeben)
Angebot, Liefermöglichkeit lose Faser in Säcken
Emfa-Zell Holfasern werden eingeblasen
Dämmstoffdichte in kg/m3 ca. 35 - 60, je nach Einblasdichte, bei einer Einblasdichte größer 55 Kg/m3 besteht Setzungssicherheit bis etwa 3,50 m Aufbauhöhe
WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
in W/mK
0,045
DiffusionsDiffusion
Die Diffusion ist das Bestreben von Ladungsträgern, Molekülen oder Teilchen sich gleichmäßig in einem Medium zu verteilen, um unterschiedliche Konzentrationen auszugleichen. Die Wasserdampfdiffusion spielt in der Bauphysik eine wichtige Rolle, die Sauerstoffdiffusion ist ein in der Heizungstechnik unerwünschter Vorgang.
- widerstandszahl-µ
1-2
WärmekapazitätWärmekapazität
Die Wärmekapazität ist eine materialspezifische Größe. Sie zeigt an, wie viel Wärme durch den Baustoff aufgenommen werden kann. Sehr schwere dichte Stoffe (z.B. schwere Steine) haben eine hohe, leichte Stoffe, wie z.B. Wärmedämmstoffe haben eine geringe Wärmekapazität. Allerdings gibt es in der Gruppe der Wärmedämmstoffe auch beträchliche Unterschiede. So hat Mineralwolle eine geringe, eine Dämmschicht aus eingeblasenen Zelluloseflocken dagegen eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität. Die Wärmekapazität sagt nicht direkt etwas über die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien aus. Wasser hat eine besonders hohe Wärmekapazität, weshalb es sich gut zum Speichern von Wärme eignet.
, spezifische in kJ/kgK
 
BrandschutzklasseBrandschutzklasse
Vorwiegend beim Einsatz von Dämmstoffen spielt die Brennbarkeit des Stoffes eine Rolle. Bau- bzw. Dämmstoffe werden daher in Klassen eingeteilt.
  • Klasse A1 : nicht brennbar
  • Klasse A2 : nicht brennbar
  • Klasse B1 : schwerentflammbar
  • Klasse B2 : normalentflammbar
  • Klasse B3 : leichtentflammbar (darf im Bauwesen nicht verwendet werden
  • B 2 durch Zusatz von Ammoniumphosphat 4 %
    Herstellungs- energieaufwand 600 bis 800 kWh/m³
    Risiken starke Staubentwicklung bei der Verarbeitung, Staubschutzmaske
    Preis in EUR pro m3  
    Beständigkeit
    • durch Borsalzzusatz von 2 % Schimmelpilzbildung/Schädlingsbefall erschwert
    • mottensicher, da kein tierisches Eiweiß
    • keine Nahrungsgrundlage für andere Tiere (ausgenommen Holzschädlinge)
    • kurze Durchfeuchtungen werden bei diffusionsoffenen Aufbauten problemlos abgebaut
    • längere Durchfeuchtung vermeiden, da fäulnisgefährdet
    Entsorgung recyclingfähig, deponiefähig, keine gesicherten Erkenntnisse über das Verhalten in Verbrennungsanlagen
    Zulassungs-Nr. Z-23.11-1120
    Anwendung, Verarbeitung: Geschossdecke, InnendämmungInnendämmung
    Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
    , Trennwände, Zwischensparrendämmung, Außenwanddämmung mit hinterlüfteter Fassade Einblasgerät notwendig, Verarbeitungsbetriebe sollten als Fachbetriebe gut geschult sein, Schüttung, z.B. auf oberer Geschossdecke bedingt möglich Vorteile: Nachteile:
    • hohe Staubemission bei der Verarbeitung
    • Schalungen zum Einblasen notwendig
    • Holzstäube (Weich-, Hartholz) sind in der MAU-Wertliste als Stoff mit " begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial" eingestuft, bisher aber nicht nachgewiesen
    • Staubschutzmaske notwendig
    • Einnisten von Nagetieren möglich
     


    © by f.nowotka | zuletzt geändert am: 10.03.2005 | 13026 x gelesen


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