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Kork

 
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Kork als Dämmplatte oder Dämmschüttung

HandelsnamenSenmar, Hebo, Cortex, Recy-Kork, Emfa, Ziro, G&S Natur-Korkschrot
Herstellung, HerkunftRinde der etwa alle 7 bis 10 Jahre schälbaren Korkeichen, überwiegend aus Portugal, Spanien, Marokko
stoffliche Eigenschaften 
Angebot, LiefermöglichkeitKorkschrot in Säcken, Dämmplatten verschiedener Stärke und Größe
Korkdämmplatte, Backkork
Dämmstoffdichte in kg/m355-130 (500)
WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
in W/mK
0,045 - 0,055, etwa 0,05 für Korkschrot
DiffusionsDiffusion
Die Diffusion ist das Bestreben von Ladungsträgern, Molekülen oder Teilchen sich gleichmäßig in einem Medium zu verteilen, um unterschiedliche Konzentrationen auszugleichen. Die Wasserdampfdiffusion spielt in der Bauphysik eine wichtige Rolle, die Sauerstoffdiffusion ist ein in der Heizungstechnik unerwünschter Vorgang.
- widerstandszahl-µ
5-10 Korkschrot, 10 - 30 Korkplatten
WärmekapazitätWärmekapazität
Die Wärmekapazität ist eine materialspezifische Größe. Sie zeigt an, wie viel Wärme durch den Baustoff aufgenommen werden kann. Sehr schwere dichte Stoffe (z.B. schwere Steine) haben eine hohe, leichte Stoffe, wie z.B. Wärmedämmstoffe haben eine geringe Wärmekapazität. Allerdings gibt es in der Gruppe der Wärmedämmstoffe auch beträchliche Unterschiede. So hat Mineralwolle eine geringe, eine Dämmschicht aus eingeblasenen Zelluloseflocken dagegen eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität. Die Wärmekapazität sagt nicht direkt etwas über die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien aus. Wasser hat eine besonders hohe Wärmekapazität, weshalb es sich gut zum Speichern von Wärme eignet.
, spezifische in kJ/kgK
1,6 - 1,8
BrandschutzklasseBrandschutzklasse
Vorwiegend beim Einsatz von Dämmstoffen spielt die Brennbarkeit des Stoffes eine Rolle. Bau- bzw. Dämmstoffe werden daher in Klassen eingeteilt.
  • Klasse A1 : nicht brennbar
  • Klasse A2 : nicht brennbar
  • Klasse B1 : schwerentflammbar
  • Klasse B2 : normalentflammbar
  • Klasse B3 : leichtentflammbar (darf im Bauwesen nicht verwendet werden
  • B 2
    Herstellungs- energieaufwandniedrig für Herstellung, zwischen 100 bis 440 kWhkWh
    Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
    (Korkplatten)durch relativ lange Transportwege
    Risikennur für expandierten Korkschrot bekannt, da durch das Erhitzen polyzyklische aromatische KohlenwasserstoffeKohlenwasserstoffe
    Kohlenwasserstoffe sind chemische Verbindungen aus den Elementen Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H). Kohlenwasserstoffe sind überwiegender Bestandteil fossiler und biogener Brennstoffe (z. B. von Erdgas bzw.Methan CH4).
    (PAKPAK
    Mit PAK´s wird die Gruppe polyzyklisch aromatischer Kohlenwasserstoffe bezeichnet. Sie entstehen hauptsächlich durch unvollständige Verbrennung von organischem Material, wie Holz, Kohle, Mineralöl und sind enthalten in Abgasen von Verkehrsmitteln, im Tabakrauch, in gebratenen, gegrillten und geräucherten Lebensmitteln. Sie gelten als krebserzeugend. In der Luft können rund 500 verschiedene PAK nachgewiesen werden, wobei Benzpyren als Leitsubstanz angesehen wird.
    , BenzpyrenBenzpyren
    Benzpyren oder Benzopyren ist ein pentazyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK), chemisch C20H12 . Benzpyren kommt u. a. im Steinkohlenteer und Tabakrauch vor. Benzpyren entsteht beim Erhitzen (unvollständige Verbrennung) verschiedener Stoffe, z. B. von Kork (Backkork). Während im innerstädtischen Bereich Benz(o)pyren-Konzentrationen bis 10 ng/m3 vorkommen können, liegt in Reinluftgebieten die Konzentration unter 1 ng/m3. Benzpyren ist ein kanzerogener Stoff. Der Hodenkrebs der Schornsteinfeger, Haut- und Lungenkrebse bei exponierten Arbeitern sowie der Lungenkrebs der Raucher werden auf Benzpyren zurückgeführt.
    ) entstehen
    Preis in EURpro m³ : 170 - 250 für Platten, um 150 für Korkschrot; etwa 20 bis 25 € pro m² für U-WertU-Wert
    Der U-Wert oder Wärmedurchgangs-Koeffizient ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung eines Bauteils (oder eines Solarkollektors). Der Wert gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin pro Zeiteinheit und pro m² eines Bauteils von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert wird. Der Wert wird angegeben in W/m²K (Watt pro m² und Kelvin). Es ist eine neue Bezeichnung für den früheren k-Wert. Je kleiner der Wert ist, um so besser ist die Wärme dämmende Wirkung.
    0,2
    Beständigkeitalterungsbeständig, verrottungsfest, fäulnisresistent
    Entsorgungrecyclingfähig, deponiefähig
    Zulassungs-Nr.DIN 18161 für Korkplatten
    Anwendung, Verarbeitung:Korkschrot: Geschossdecke, InnendämmungInnendämmung
    Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
    , Trennwände, Zwischensparrendämmung (Schalung), Korkplatten: Dämmung über oder unter den Sparren (Zwischensparrendämmung eingeschränkt), Außenwanddämmung mit Thermohaut oder hinterlüfteter Fassade, TrittschalldämmungTrittschalldämmung

    Die Trittschaldämmung ist eine Maßnahme zur Verhinderung der Weiterleitung von Trittschall in den Baukörper. Dazu wird eine spezielle Trittschalldämmung, z.B. 35 mm starke Mineralwolleplatten, unter einen schwimmenden Estrich (Nassestrich oder Trockenestrich) verlegt. Randdämmstreifen sorgen für eine Verhinderung der Schallweiterleitung in horizontaler Richtung.

    Achtung: Expandierter Korkschrot ( dunkelbraun, starker Eigengeruch) eignet sich für die Dämmung im Haus nicht, Schadstoffbelastung Vorteile: Nachteile:  


    © by f.nowotka | zuletzt geändert am: 23.12.2007 | 35249 x gelesen


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