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Typische Wärmebrücken

 
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Typische Wärmebrücken als Planungs- bzw. Ausführungsfehler, Bildbeispiele

Auf der einen Seite (links) wird die Stirnseite der Betondecke mit einem WärmedämmstoffWärmedämmstoff
Ein Wärmedämmstoff ist ein Material mit sehr geringer Wärmeleitfähigkeit. Die wärmedämmende Wirkung beruht auf der im Wärmedämmstoff eingeschlossenen ruhenden Luft (Hohlräume, Kammern). Als Wärmedämmstoffe werden Baustoffe mit einer Wärmeleitfähigkeit kleiner 0,1 W/mK bezeichnet (Zum Vergleich: Polystyrol 0,04 W/mK - Holz um 0,18 W/mK - Normalziegelstein 0,5 W/mK)
halbwegs kompensiert (bläulicher Streifen), auf der anderen Seite wird bis zur Außenseite der Wand betoniert und eine gravierende WärmebrückeWärmebrücke
Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.
hinterlassen

Wenn bei dieser Konstruktion nicht noch ein Vollwärmeschutz über die gesamte Außenhaut erfolgt, ist der SchimmelpilzSchimmelpilz
SchimmelpilzBeim Schimmelpilz handelt es sich um Mikroorganismen, die kein Chlorophyll besitzen und daher auch keine Substanzen durch Photosynthese bilden. Die Existenz der Schimmelpilze beruht auf dem Abbau toter organischer Materie. Schimmelpilze bilden eine riesige Gruppe verschiedener Arten mit sowohl "guten" (u. a. Camembert-Käse) als "schlechten" (u. a. Allergieauslöser) Eigenschaften. Die Schimmelpilze und ihre Sporen findet man überall (Erdboden, auf abgestorbenen Pflanzen, Lebensmitteln, Wohnbereich). Bei Vorlage bestimmter Bedingungen (Feuchtigkeit, Nahrungsgrundlage) kommt es auch auf Baustoffen zum Wachstum spezifischer Arten.
auf der Innenseite vorprogrammiert

Bildquelle: Impulsprogramm Hessen

Der Einbau einer dünneren Dämmstofflage in einer kerngedämmten Wand aus Hochlochziegeln führt zu einer ungewollten Luftzirkulation im Bereich der Ecke. In der Folge ist die Wärmeabfuhr nach außen erhöht

Bildquelle: Impulsprogramm Hessen

Hier fehlt die Verbindung zwischen der Außenwandwärmedämmung und der PerimeterdämmungPerimeterdämmung
Mit Perimeterdämmung bezeichnet man die außenseitige Dämmung erdreichberührender Bauteile eines Gebäudes, z. B. der Kellerwand, mit speziellen, erdfeuchteresistenten Dämmstoffen, wie Polystyrol-Extruderschaum (XPS) oder Schaumglas. 
der Kelleraußenseite

Bildquelle: Impulsprogramm Hessen

Kellermauerwerk  ausgeführt mit gut wärmedämmenden Steinen aus Liapor, im Eckbereich jedoch durch sehr schlecht Wärme dämmende KalksandsteineKalksandstein
Kalksandstein ist ein moderner Wandbaustoff, der eine hohe Rohdichte und Festigkeit aufweist. Die weißen Steine mit unterschiedliche Formaten besitzen eine gute Maßhaltigkeit. Die Wärmeleitfähigkeit von Kalksandstein ist hoch, weshalb Außenwandmauerwerk aus Kalksandstein im Wohnungsbau nur in Verbindung mit zusätzlicher Wärmedämmung eingesetzt werden kann. Die Steine werden aus Kalk (Bindemittel) und Feinsand unter Zugabe von Wasser hergestellt und unter Dampf gehärtet. Mit Kalksandstein können schlanke Wände mit sehr gutem Schallschutz erstellt werden.
ergänzt Hier überschneidet sich die geometrisch bedingte Wärmebrücke Außenwandecke mit einer konstruktiv bedingten Wärmebrücke infolge eines Planungs- bzw. Ausführungsfehlers. Tauwasserausfall im Bereich der Innenecke ist bei diesem beheizbaren Keller abzusehen. Abhilfe schafft nur eine  nachträglich angebrachte WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
des Kellergeschosses (Perimeterdämmung)
Ringanker eines GebäudesGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
massiv gebaut mit dem gut Wärme dämmenden Liapor-Stein; die Schalung des Ringankers ist gedämmt, aber nur in seiner Höhe Die Wärmedämmung des Steines bezieht sich auf den Wärmedurchgang in voller Breite, hier also 30 cm. Ein Teil der Wärme wird jedoch über den gut leitfähigen Stahl-Beton-Ringanker abfließen, also den "kürzesten Weg nehmen". Die Folge ist eine Abkühlung der Oberfläche an der Innenseite des Liapor-Steines mit möglicher Kondensation von Wasserdampf. Besser wäre es, wenn die wärmegedämmte äußere Schalung sich über drei Steinebenen senkrecht erstrecken würde.
Erneuerung eines Hausgiebels  mit gut Wärme dämmenden Hochlochziegeln.  Wegen der Großformatigkeit der Hochlochziegel bekam man offensichtlich Probleme bei den Anschlüssen zu den Fensterstürzen. Da kamen die kleinformatigen Kalksandsteine, für den Innenausbau gedacht, gerade recht. Kalksandsteine haben aber eine sehr geringe Wärmedämmung, weshalb hier später mit Tauwasserausfall auf der Innenseite zu rechnen ist.
Sohlbank aus Betonwerkstein Die sehr schlecht Wärme dämmende Sohlbank wurde bis unter den Fensterrahmen geschoben und schließt unmittelbar an die innere Sohlbank aus Marmor an. Das Wärme dämmende Mauerwerk wurde hier durch eine sehr häufig anzutreffende Wärmebrücke im wahrsten Sinne des Wortes "überbrückt". Die innere Sohlbank wird im Winter immer sehr kalt sein und rasch Tauwasserniederschläge aufweisen. Lösungsmöglichkeiten: Innere Sohlbank in Holz ausgeführt, auf StyroporStyropor

Styropor, Expandiertes SchaumpolystyrolStyropor ist die Markenbezeichnung für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS = Expandierter Partikelschaum), bekannt vom Einsatz als Verpackungsmaterial. Styropor ist ein Massendämmstoff. Er eignet sich gut für die Außenwanddämmung im Wärmedämmverbundsystem, für die Innendämmung, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Dämmung unter dem Estrich. Für die Dachdämmung  ist er weniger gut geeignet, da er nicht zusammendrückbar ist und sich daher schlecht in eine Zwischensparrendämmung ein passen lässt.

auflegen, äußere Sohlbank auf Styropor auflegen und nur bis kurz unter den Fensterrahmen schieben, Hohlraum vorher mit Dämmstoff auffüllen.
unter das Fenster geschobene Sohlbank aus Naturstein - hier im Liapormauerwerk 
Anschließend soll zwar noch eine noch eine AußendämmungAußendämmung
Wärmedämmung von außenMit Außendämmung wird kurz und treffend die Wärmedämmung der Außenwände von außen bezeichnet. Hierbei wird ein Wärmedämmstoff von außen aufgeklebt, gedübelt oder geschraubt und anschließend verputzt (WDVS) oder mit einer hinterlüfteten Fassade als Wetterschutz versehen. Die Außendämmung hat gegenüber der Innendämmung den Vorteil, dass Wärmebrücken weitgehend vemieden werden und die wirksame thermische Speichermasse des Gebäudes erhalten bleibt. Für eine optimale Funktion sind bei der Montage zahlreiche Ausführungsdetails zu beachten.
angebracht werden aber die Wärmebrücke bleibt natürlich
Der Sturzträger aus PorotonPoroton
Leichthochlochziegel der Marke PorotonPoroton ist eine Markenbezeichnung, die Steine gehören zu den Leichthochlochziegeln (LHZ). Die Hohlkammern der Steine werden, um eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit zu erzielen, heute z.B. mit Perliten verfüllt. Man erreicht so ein Lambda von ≤ 0,08 W/mK. Wände von knapp 50 cm Stärke erzielen einen U-Wert von 0,18 W/m²K, mit denen das Passivhausniveau erreicht werden kann.
beinhaltet überwiegend Stahlbeton; die Wärmedämmung ist also bedeutend schlechter als die Wärmedämmung der ungestörten Ziegelwand
Damit man nicht durch die Betondecke bohren muss hat man Stromkabel kurzer Hand um die Decke herum gelegt! Man sieht dass das die stirnseitige Wärmedämmung tatsächlich nur in der Höhe der Betondecke verlegt wurde. Nach dem anwerfen des Putzes  ist eine ungewollte Verbindung zur Betondecke hergestellt. Das Thermboard funktioniert an dieser Stelle nicht mehr.
Die untere Geschossdecke ist zwar an der Stirnseite gedämmt, liegt aber auf dem ungedämmten Kellermauerwerk aus Kalksandstein auf.
10.05.2002 Nicht optimal gedämmt ist die Stirnseite der aufgelegten Decke. Die Wärmedämmung bereits einen Ziegel tiefer anzusetzen und über den nächsten Ziegel geführt verringert die Wärmeverluste auf einer Länge von ca. 10 m um etwa 200 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
pro Jahr - entspricht 20 Liter Öl-Äquivalent. Den Sturzträger über der Tür aber gar nicht zu dämmen...
Die ungedämmten Sturzträger werden früher oder später raumseitig zum Niederschlag von KondenswasserKondenswasser
Kondenswasser ist das Wasser (auch Kondensat, Tauwasser genannt), welches durch Erreichen der Sättigungsgrenze infolge Temperaturabsenkung von Wasserdampf entsteht. Kondenswasser entsteht auch in einem Brennwertheizkessel.
führen. Schimmelpilzbildung ist wahrscheinlich. Wird später in diesem Fall, wie in vielen anderen auch, der Mieter verdächtigt falsch gelüftet zu haben?
Ausgleichsfuge aus Beton! Unglaublich, aber wahr. Eine Ausgleichsfuge aus extrem gut wärmeleitfähigem Beton in einem Porenbetonmauerwerk geringer WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
. Ein schwarzer Schimmelstreifen an der Innenseite ist später sehr wahrscheinlich.


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 03.06.2005 | 37543 x gelesen


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