Als Grundregel sollte man versuchen die Hülle des Gebäudes≡Gebäude≡
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche. möglichst lückenlos in die Wärmedämmung≡Wärmedämmung≡
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten. einzubeziehen. Die Wärme dämmende Wirkung aller Bauteile sollte sehr gut sein, mindestens aber der gültigen EnergieEinsparVerordnung≡EnergieEinsparVerordnung≡
Die EnergieEinsparVerordnung (kurz EnEV) regelt seit dem 1.10.2007 die einzuhaltenden Mindestanforderungen für den baulichen Wärmeschutz und heizungstechnische Anlagen sowohl für Wohngebäude als auch für Nichtwohngebäude. Die Verordnung regelt auch die Ausstellung von Energieausweisen. Seit dem 18.03. 2009 ist eine Änderungsverordnung zur EneV von 2007 verabschiedet, die eine Reihe von verschärften Anforderungen enthält. Vorläufer der EnEV von 2007 war die EnEV aus dem Jahre 2002, die ihrerseits die Wärmeschutzverordnung von 1995 ersetzt hat. entsprechen. Dies gilt sowohl für den Neubau wie für den Altbau. Bei einigen Bauteilen wird man geometrisch oder konstruktionsbedingt Kompromisse machen müssen. Sie sollten vom Energieberater oder Architekten nachdrücklich wärmbrückenfreie Konstruktionen fordern.
Der erhöhte Planungsaufwand zur Minimierung der Wärmebrücken≡Wärmebrücke≡
Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude. ist vergleichsweise gering und ist wirtschaftlich in den meisten Fällen sinnvoll.
Beachten Sie bitte die folgenden Hinweise zur Vermeidung von Wärmebrücken:
- Vermeidung von Gebäudevor- und rücksprüngen
- Vermeidung unnötiger Gebäudeaußenecken, besonders Winkel kleiner 90° bringen hohe Wärmeverluste
- Auskragende Balkonplatten oder Vordächer - auch wenn es dafür wärmegedämmte Anker gibt - sind besser durch vorgestellte Holz- oder Stahl-Konstruktionen zu ersetzen. Wenn auskragende Elemente unvermeidbar sind, müssen hochwertige wärmegedämmte Kraganker verwendet werden (teuer).
- Wärme dämmende Bauteile und der deren Baustoffe ineinander übergehen lassen und nicht trennen, die Außenwandwärmedämmung z.B. sollte nahtlos in die Dachdämmung übergehen
- kritische Bauteile oder Abschnitte mit wärmetechnisch besonders hochwertigen Baustoffen ausführen, z.B. für die erste Lage der Außenwand besonders gut Wärme dämmende Steine einsetzen












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