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» Wärmedämmung » Grundlagen » Feuchteschutz » Mauerwerkstrockenlegung 

Mauerwerkstrockenlegung, Übersicht

 Für zahlreiche Hausbesitzer ist Feuchtigkeit im Mauerwerk ein sehr ernstes Problem. Einerseits führt eine Durchfeuchtung zu mehr oder weniger schwerwiegenden Bauschäden. Andererseits ist feuchtes Mauerwerk ein guter Wärmeleiter, so dass die Energiebilanz schlechter ausfällt als bei trockenen Wänden. Bevor jedoch Entscheidungen getroffen werden, sollte eine solide Bestimmung der Ursachen erfolgen. Die Werbung der Sanierungsfirmen verspricht viel - allerdings ist das Ergebnis bei vergleichsweise hohen finanziellen Aufwendungen häufig nicht zufriedenstellend.

 
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 Ratgeber:
Ursachenanalyse, Erst Ursache abklären - dann Sanierungsmethode und Schritte festlegen
Horizontalsperre, Verschiedene Verfahren der Horizontalabdichtung von feuchtem Mauerwerk
Vertikalsperre, Möglichkeiten der Vertikalabdichtung feuchter Wände
Fassadenfarben, Fassadenfarben
Alte Gemäuer trockenlegen?, Überlegungen zur Frage: Alte Gemäuer trockenlegen?
Hinweise Auftragserteilung, Bevor man einen Auftrag zur Trockenlegung von Mauerwerk erteilt - Hinweise
 Service:
-Beratung per eMail
 Bücher: zum Thema
 Forum: Mauerwerkstrockenlegung

 

Trockenlegung von Mauerwerk

Durchfeuchtetes Mauerwerk führt zu Bauschäden. Je nach den Ursachen der Durchfeuchtung können die Folgen gleich oder unterschiedlich sein. Aufsteigendes Wasser aus dem Erdreich führt in der Regel zu Salzablagerungen in und auf der Wand. Auf dem Putz kommte es zu Salzablagerungen und die Kristallisation zersprengt Putz und Ziegelsteine (zerbröseln). Unter bestimmten Bedingungen kommt es zur Schimmelbildung. Feuchteempfindliche Baustoffe (Hölzer, Papiere) können faulen.

Folgenreich ist ein fehlender oder zerstörter FeuchteschutzFeuchteschutz
Der bauliche Feuchteschutz ist ein Teilgebiet der Bauphysik. Er hat die Aufgabe, Bauteile und deren Baustoffe vor Durchfeuchtung zu schützen. Hierzu zählt der Schutz vor

bei Mauerwerk nicht nur für den Energieverbrauch

  1. eindringende Bodenfeuchte
  2. Salzablagerungen
  3. Absprengungen
  4. Fäulnis, Pilze

Durchfeuchtetes Mauerwerk führt zu höherem Energieverbrauch. Wasser ist ein viel besserer Wärmeleiter als Stein oder Putz - wenn eine saugfähige Wand nass ist, wird Wärme sehr rasch nach außen abgeleitet. Die Trockenlegung von Mauerwerk führt also zu einer Verringerung von Wärmeverlusten durch Reduzierung des WärmedurchgangskoeffizientenWärmedurchgangskoeffizient
U-Wert, früher k-Wert, Einheit: W/(m²K), Watt pro Quadratmeter und Kelvin; Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein Maß für die Wärmemenge, die durch ein Bauteil von einem m² Fläche in Abhängigkeit von der Zeit und dem Temperaturunterschied von der warmen zur kalten Seite abfließt. Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils, desto besser ist das Wärmedämmvermögen. Kleine Wärmedurchgangskoeffizienten erreicht man mit Baustoffen geringer Wärmeleitfähigkeit bzw. durch Erhöhung ihrer Stärke.
(U-WertU-Wert
Der U-Wert oder Wärmedurchgangs-Koeffizient ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung eines Bauteils (oder eines Solarkollektors). Der Wert gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin pro Zeiteinheit und pro m² eines Bauteils von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert wird. Der Wert wird angegeben in W/m²K (Watt pro m² und Kelvin). Es ist eine neue Bezeichnung für den früheren k-Wert. Je kleiner der Wert ist, um so besser ist die Wärme dämmende Wirkung.
) des Mauerwerks. Das hat einen verminderten Brennstoffverbrauch zur Folge und reduziert so die HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
. Außerdem verbessert sich die BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
 durch eine erhöhte innere OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
.

Eine drastische Verschlechterung der WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
infolge Durchfeuchtung beobachtet man natürlich nur bei Mauerwerksmaterialien, die selbst Wasser aufnehmen können. Granite und andere sehr dichte Natursteine nehmen kein oder nur sehr wenig Wasser auf - eine Trockenlegung solcher Wände (nur Putz und Fugen) führt daher auch nicht zu einer wesentlichen Verringerung der Energieverluste

Typischer, von den Bewohnern selbst "weitergetriebener" Schaden infolge aufsteigender Feuchte. Infolge der wasserdampfdichten, vertikalen Sperrung durch glasierte Spaltklinker, fehlt die Verdunstungsmöglichkeit für das aufsteigende Wasser - es wird durch kapillare Kräfte weiter nach oben getrieben.
Typisches Schadensbild von aufsteigendem Wasser im Grundmauerwerk und Spritzwasserbelastung durch Niederschlagswasser. Die Beseitigung von aufsteigendem Wasser ist hier mit großen Mühen und Aufwand verbunden, weil es sich um Natursteine handelt. Sie lassen den Einbau einer mechanischen HorizontalsperrungHorizontalsperrung
Mit Horizontalsperrung bezeichnet man eine waagerechte Sperrschicht im Mauerwerk gegen nach oben aufsteigendes Wasser. Dieser Wassertransport kann infolge Kapillarleitung oder aber durch starke Versalzung des Mauerwerkes entstehen. Die Horizontalsperrung wird durch den Einbau von Kunststoffbahnen, bitumenhaltigen Pappen oder Metallplatten realisiert. Eine nachträgliche Horizontalsperrung im Falle der Sanierung ist u.a. durch das Eintreiben von Edelstahlplatten oder den Einsatz des Bohrlochtränkverfahrens möglich. Eine Vertikalsperrung gegen drückendes Wasser oder Spritzwasser ist zusätzlich zu empfehlen.
bei vertretbarem Aufwand kaum zu. Borlochtränk- bzw. Injektageverfahren können funktionieren, sind aber problematisch bei dem lose versetzten Natursteinmauerwerk. Hier bietet sich zunächst ein rings um das Haus führender Spritzschutz aus Kieselsteinen oder ähnlichem Material an, der die Spritzwasserbelastung mindert.

Maßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung der Mauerwerksfeuchte sind technisch schwierig und in der Regel kostenaufwendig. Bevor man sich an eine Trockenlegung macht, gilt es zunächst die Schadensursachen zu klären. Nur eine genaue Analyse der Ursachen der Mauerwerksfeuchte bewahrt vor fehlerhaften oder gar ungeeigneten Sanierungen mit hohem finanziellen Risiko. Nicht selten wird beispielsweise eine Durchfeuchtung infolge WasserdampfkondensationWasserdampfkondensation
Beim Erreichen und Überschreiten der Sättigungsgrenze kann Luft einen Teil des Wasserdampfes nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen (Taupunkt) an kühleren Flächen (Tauwasser, Kondensat).
auf kalten Wandoberflächen mit einer teuren Horizontalsperre (die gegen aufsteigendes Wasser wirkt) bekämpft - natürlich ohne wirklichen Erfolg.

»› Analyse der Schadensursachen

Kann als Ursache eine Durchfeuchtung infolge Wasserdampfkondensation ausgeschlossen werden, sind geeignete Trockenlegungsmethoden für die jeweils vorgefundenen Bedingungen auszuwählen. Dafür ist Sachverstand und Erfahrung im Bautenschutz erforderlich.

»› Verfahren zur Horizontalabdichtung
»› Möglichkeiten zur Vertikalabdichtung

Die Angebote der Trockenlegungsfirmen und die unterschiedlichen, teils fragwürdigen Methoden sind für den Laien nicht durchschaubar. Empfehlenswert ist daher die Einbeziehung von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vor der Auftragsvergabe.

»› Bevor man einen Auftrag erteilt - Hinweise

siehe auch

»› Alte Gemäuer trocken legen?     

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 18.12.2006 | 55202 x gelesen


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