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Horizontalsperre

 Bitte beachten Sie: Eine nachträgliche Horizontalabdichtung darf in Deutschland praktisch durch jeden Gewerbetreibenden ausgeführt werden, unabhängig von der Erfahrung und Qualifikation. Es gibt bis heute kein Berufsbild, keine staatlich vorgegebene Aus- oder Weiterbildung und auch keine Fremdüberwachung.

 
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Vertikalsperre, Möglichkeiten der Vertikalabdichtung feuchter Wände
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Verschiedene Verfahren der Horizontalabdichtung von feuchtem Mauerwerk

Einbringen einer Sperrschicht gegen kapillar aufsteigendes Wasser von unten (Horizontalsperre)

Folgende Verfahren kommen zur Anwendung:

  1. abschnittsweises Durchsägen (Schlitzen) der Wand und Einbringen einer Dichtungsbahn aus Kunststoff (Mauersägeverfahren), bitumenkaschierter Metallfolie oder Bitumenpappe, anwendbar bei fast jedem Mauerwerk mit unterschiedlichem Aufwand (350 - 500 EUR/m2 Wandquerschnitt)
  2. abschnittsweises Aufstemmen bzw. Austausch von Mauerwerk und Einbringen einer Dichtungsbahn aus Kunststoff (Maueraustauschverfahren), bitumenkaschierter Metallfolie oder Bitumenpappe (400 - 800 EUR/m2)   
  3. Einpressen bzw. Einschlagen von nicht rostenden Edelstahlplatten in die Mauerwerksfuge (Werkstoffe je nach Analyse der Mauerwerksubstanz, Chromstahl, Chrom-Nickelstahl, Chrom-Nickel-Molybdänstahl); Voraussetzung ist eine durchgehende Lagerfuge, 200 bis 400 EUR/m2
  4. Bohrlochtränk- oder InjektionsverfahrenInjektionsverfahren

    Das Injektionsverfahren, auch Bohrlochtränkverfahren genannt, ist ein Verfahren zur nachträglichen Einbringung oder Reparatur von Horizontalsperren in Mauerwerk zur Verhinderung von austeigendem Wasser. Dazu werden in die Wand mit geringem Abstand von 6 bis 15 cm Löcher gebohrt, in die anschließend eine wasserunlösliche Substanz eingebracht wird. Diese muss sich, um die Funktion zu erfüllen, in der gesamten Wandbreite verteilen und wasserunlöslich aushärten. Diese so genannte Injektion kann mit Druck und drucklos erfolgen. Alternativ zu diesem Trockenlegungsverfahren kann das sicherere Eintreiben von Edelstahlplatten gewählt werden. Eine Ergänzung der Horizontalsperrung durch eine Vertikalsperrung gegen drückendes Wasser oder Spritzwasser ist zu empfehlen.

    : in geringem Abstand (10 bis 15 cm) und in der Höhe versetzt werden Löcher in die Wand gebohrt, über die mauerwerksdichtende Stoffe, teilweise mit Druck, eingefüllt werden. Dadurch werden die Poren und Kanäle saugfähiger Stoffe wie Ziegelsteine verschlossen. Es entsteht eine Barriere gegen aufsteigende Nässe. Als Füllstoff kommen verschiedene chemische Substanzen zur Anwendung. Mischungen von Silikaten und SilikonenSilikon
    Silikon ist ein dauerelastisches Dichtungsmaterial mit guter Wärme- und Wasserbeständigkeit. Silikondichtringe werden z.B. in Abgsasystemen eingesetzt. Schüttfähige Dämmstoffe aus Perlite erhalten eine Umhüllung aus Silikonen, um deren Feuchtebeständigkeit zu sichern.
    , die eine Wasser abweisende Wirkung haben und die kapillare Saugfähigkeit des Materials aufheben, setzen die Saugfähigkeit des Wandmaterials (Ziegelsteine), also meist einen bestimmte Vortrocknungsgrad, voraus. Andere Substanzen sind z.B. Paraffin (setzt ein trockenes Mauerwerk voraus, hohe Temperatur) oder Wasserglas (Verkieselung, Probleme bei einer möglichen Rissbildung). Größere Hohlräume können durch mehrkomponentige Kunststoffe ausgefüllt werden. Mit dem Injektionsverfahren sind nur bei sorgfältiger Ausführung und bei Anwendung dauerhaft elastischer Injektionsmaterialien befriedigende Wirkungen zu erwarten. Die Mauerwerksfeuchtigkeit darf nicht über 50 % liegen. Die Wirkungsdauer wird mit einem Zeitraum von mindestens 15 Jahren angesetzt. Die Kosten liegen bei etwa  150 - 250 EUR/m2 Wandfläche.

Die Verfahren nach Punkt 1 bis 3 sind in der Anwendung grundsätzlich sehr aufwändig und und bei der Anwendung laut. Sie sind bei sachgerechter Durchführung aber sicher und langfristig wirksam. Die Standfestigkeit des Mauerwerks kann bei diesen Verfahren beeinträchtigt werden - eine gewissenhafte Beurteilung der statische Situation ist erforderlich, in komplizierten Fällen kann auch ein statischer Nachweis sinnvoll sein (Schadensfall). Das Verfahren nach Punkt 4. ist weniger aufwändig und die Standfestigkeit wird nicht beeinträchtigt. Allerdings ist das Verfahren nicht immer sicher anwendbar. 

Andere Verfahren werden teilweise mit großen Worten angepriesen, erfüllen aber oft nicht die Erwartungen (nicht empfehlenswert!):

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 18.12.2006 | 66274 x gelesen


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