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Wärmedämmung, Übersicht

 
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
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Wasserdampfdiffusion (Luftfeuchte), Wasserdampfdiffusion
Atmungsaktivität der Außenwand?, Keine Atmung der Außenwand durch eine Innendämmung??
 Service:
-Beratung per eMail
 Bücher: zum Thema

 

Weshalb Wärmedämmung unverzichtbar ist...

Aus beheizten Räumen geht Wärme verloren. Die Höhe des Wärmeverlustes und die Geschwindigkeit ist abhängig vom Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen, der Größe der Wand-und Fensterflächen sowie deren Beschaffenheit. Die Gesamtzahl aller Wärmelecks bestimmt den Wärmeverlust eines GebäudesGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
. Berücksichtigt man außerdem die Qualität der Heizungsanlage, ergibt sich daraus der Bedarf an Öl, Gas oder Holz für die Heizperiode. 

Wärmelecks eines Gebäudes und Verluste in Liter Öl (entspricht etwa einem Kubikmeter ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
) pro m2 ausgedrückt, je nach Qualität der WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
, Bildquelle: Institut für wirtschaftliche Oelheizung

Es ist also möglich, den Brennstoffverbrauch z.B. durch das Absenken der Innentemperaturen des Hauses zu verringern. Immerhin führt eine Verringerung um ein Grad zu einer Einsparung von etwa  5%. Doch dem sind Grenzen aus Gründen der BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
gesetzt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, die Außenwandflächen, Fensterflächen usw. zu verkleinern. Man könnte also Brennstoff sparen, in dem im Winter z.B. die beheizte WohnflächeWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
reduziert wird. Räume oder ganze Gebäudeteile werden einfach nicht mehr beheizt. Doch auch bei dieser Möglichkeit sind Grenzen sichtbar und der Einspareffekt meist geringer als angenommen. Verbessert man jedoch die Beschaffenheit der "Hülle", gibt es nicht nur keine Behaglichkeitseinschränkungen (im Gegenteil!). Man kann mit vergleichsweise geringem Brennstoffverbrauch die gesamte umbaute Wohnfläche nutzen.

Durch verbesserte Wärmedämmung von Bauteilen des Hauses läst sich

  • der Wärmeverbrauch verringern,
  • die Behaglichkeit verbessern und
  • die Gefahr der Tauwasserbildung mit nachfolgendem Schimmelpilzwachstum beseitigen.

Der Energieeinsatz für die Raumheizung und damit das Einsparpotential ist beträchtlich, wie nachstehende Grafik verdeutlicht.

Bildquelle: Impulsprogramm Hessen
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten den Energieverbrauch zu senken. Oberste Priorität hat dabei die Qualität der Bauhülle - d.h. hochwertige Wärmedämmung, ohne WärmebrückenWärmebrücke
Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.
, hohe LuftdichtheitLuftdichtheit
Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art.
.

Mit der Befürchtung, die „Atmungsfähigkeit des Gebäudes " zu verlieren, wird leider von vielen eine optimale Wärmedämmung abgelehnt. Dabei wird unterstellt, dass durch Dämmschichten oder dampfbremsende Folien, insbesondere solchen aus Kunststoffen, die Abfuhr von Feuchtigkeit verringert und so die Raumluftqualität verschlechtert wird.
Bildquelle: Impulsprogramm Hessen

Diese Überlegung erweist sich bei genauerer Betrachtung der Zusammenhänge jedoch als falsch. Die Bedeutung der sogenannten "Atmung" für die Regulation von Luftfeuchtigkeitswerten im Winter wird im Gegensatz zur Lüftung extrem überschätzt.

Dass schließt allerdings keineswegs aus, dass es durch unsachgemäßen Einbau von Dämmschichten zu Durchfeuchtungsschäden kommen kann. 

Die Messwerte zeigen, dass die Raumluftfeuchte offenbar nicht vom gewählten Wandaufbau abhängt. Wandaufbauten: Quelle: Impulsprogramm Hessen

Eine Ursache für die Beständigkeit des Vorurteils ist wahrscheinlich die Zunahme von feuchtigkeitsbedingten Bauschäden in den letzten Jahren. Und diese Zunahme liegt zeitnah bei dem verstärkten Einsatz von Dämmstoffen. Ebenso wurden jedoch auch Fenster erneuert, Heizungen eingebaut, neues Mobiliar angeschafft, Bäder gefliest, die Anstrengungen zur Einsparung von Energiekosten vergrößert und Dämmstoffe falsch eingebaut.

Ausführlicher können Sie sich zum Thema "Wandatmung" informieren in:

»› Luftfeuchte begrenzen durch atmungsaktive Wände?

Wärmedämmung beruht auf der Tatsache, das Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, besonders dann wenn die Luft ruht.

»› Wie funktioniert Wärmedämmung?

Die Wärmedämmung ist die Maßnahme Nr. 1. Sie schafft die Voraussetzungen für einen niedrigen Wärmeverbrauch und geringe VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
.

»› Einsparpotenziale der Wärmedämmung

Aber alles ist nichts ohne die richtige Ausführung im Detail.

    

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 05.06.2006 | 29639 x gelesen


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