Aus beheizten Räumen geht Wärme verloren. Die Höhe des Wärmeverlustes und die Geschwindigkeit ist abhängig vom Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen, der Größe der Wand-und Fensterflächen sowie deren Beschaffenheit. Die Gesamtzahl aller Wärmelecks bestimmt den Wärmeverlust eines Gebäudes≡Gebäude≡
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.. Berücksichtigt man außerdem die Qualität der Heizungsanlage, ergibt sich daraus der Bedarf an Öl, Gas oder Holz für die Heizperiode.
Es ist also möglich, den Brennstoffverbrauch z.B. durch das Absenken der Innentemperaturen des Hauses zu verringern. Immerhin führt eine Verringerung um ein Grad zu einer Einsparung von etwa 5%. Doch dem sind Grenzen aus Gründen der Behaglichkeit≡Behaglichkeit≡
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend. gesetzt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, die Außenwandflächen, Fensterflächen usw. zu verkleinern. Man könnte also Brennstoff sparen, in dem im Winter z.B. die beheizte Wohnfläche≡Wohnfläche≡
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung. reduziert wird. Räume oder ganze Gebäudeteile werden einfach nicht mehr beheizt. Doch auch bei dieser Möglichkeit sind Grenzen sichtbar und der Einspareffekt meist geringer als angenommen. Verbessert man jedoch die Beschaffenheit der "Hülle", gibt es nicht nur keine Behaglichkeitseinschränkungen (im Gegenteil!). Man kann mit vergleichsweise geringem Brennstoffverbrauch die gesamte umbaute Wohnfläche nutzen.
Durch verbesserte Wärmedämmung von Bauteilen des Hauses läst sich
- der Wärmeverbrauch verringern,
- die Behaglichkeit verbessern und
- die Gefahr der Tauwasserbildung mit nachfolgendem Schimmelpilzwachstum beseitigen.
Der Energieeinsatz für die Raumheizung und damit das Einsparpotential ist beträchtlich, wie nachstehende Grafik verdeutlicht.
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| Bildquelle: Impulsprogramm Hessen |
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Mit der Befürchtung, die „Atmungsfähigkeit des Gebäudes " zu verlieren, wird leider von vielen eine optimale Wärmedämmung abgelehnt. Dabei wird unterstellt, dass durch Dämmschichten oder dampfbremsende Folien, insbesondere solchen aus Kunststoffen, die Abfuhr von Feuchtigkeit verringert und so die Raumluftqualität verschlechtert wird. |
| Bildquelle: Impulsprogramm Hessen |
Diese Überlegung erweist sich bei genauerer Betrachtung der Zusammenhänge jedoch als falsch. Die Bedeutung der sogenannten "Atmung" für die Regulation von Luftfeuchtigkeitswerten im Winter wird im Gegensatz zur Lüftung extrem überschätzt.
Dass schließt allerdings keineswegs aus, dass es durch unsachgemäßen Einbau von Dämmschichten zu Durchfeuchtungsschäden kommen kann.
Eine Ursache für die Beständigkeit des Vorurteils ist wahrscheinlich die Zunahme von feuchtigkeitsbedingten Bauschäden in den letzten Jahren. Und diese Zunahme liegt zeitnah bei dem verstärkten Einsatz von Dämmstoffen. Ebenso wurden jedoch auch Fenster erneuert, Heizungen eingebaut, neues Mobiliar angeschafft, Bäder gefliest, die Anstrengungen zur Einsparung von Energiekosten vergrößert und Dämmstoffe falsch eingebaut.
Ausführlicher können Sie sich zum Thema "Wandatmung" informieren in:
»› Luftfeuchte begrenzen durch atmungsaktive Wände?Wärmedämmung beruht auf der Tatsache, das Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, besonders dann wenn die Luft ruht.
»› Wie funktioniert Wärmedämmung?Die Wärmedämmung ist die Maßnahme Nr. 1. Sie schafft die Voraussetzungen für einen niedrigen Wärmeverbrauch und geringe Verbrauchskosten≡Verbrauchskosten≡
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen..
Aber alles ist nichts ohne die richtige Ausführung im Detail.












Ratgeber:




Die Mineralfaser wird aus einer Steinschmelze gewonnenen. Dazu werden verschiedene Gesteinsarten (Feldspat, Kalkstein, Diabas, Dolomit, Basalt u.a.) und teilweise auch Altglas geschmolzen, geschleudert und dabei zerfasert (ähnlich der Zuckerwatteherstellung). Als verfilztes Material (Mineralwolle, Steinwolle) stellt die Mineralfaser einen guten Wärmedämmstoff dar. Die Mineralfaser werden dazu je nach Anwendung unterschiedlich stark gebunden, überwiegend mit Phenol-Formaldehyd-Harzen (Bakelit) und teilweise mit hydrophob(en) Mitteln behandelt. Mineralfasermatten eignen sich für die Dachwärmedämmung und die Außenwanddämmung, aber auch für die Trittschalldämmung.
Poroton ist eine Markenbezeichnung, die Steine gehören zu den Leichthochlochziegeln (LHZ). Die Hohlkammern der Steine werden, um eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit zu erzielen, heute z.B. mit Perliten verfüllt. Man erreicht so ein Lambda von ≤ 0,08 W/mK. Wände von knapp 50 cm Stärke erzielen einen U-Wert von 0,18 W/m²K, mit denen das Passivhausniveau erreicht werden kann.