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Funktionsweise

Eine Wärmedämmung verhindert, dass kostspielig erzeugte Wärme über Bauteile oder Stoffe abgeleitet wird. Im Sommerhalbjahr hat Wärmedämmung die gleiche Aufgabe, aber in umgekehrter Richtung - jetzt soll sie verhindern, das sich Räume auf unbehaglich hohe Temperaturen aufheizen.  
...das passt zum Thema  
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Regelung der Körpertemperatur, Die Regelung der Temperatur des Körpers
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Wie funktioniert eine Wärmedämmung?

Für die WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
werden Stoffe genutzt, die schlechte Wärmeleiter sind. Insofern ist auch die Verwendung des Begriffes Isolation statt Dämmung nicht falsch. Der Begriff Isolation wird jedoch überwiegend in der Elektrotechnik verwendet. Ein Isolator verhindert, dass elektrischer StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
unkontrolliert irgendwohin fließen kann. Das Foto zeigt einen Isolator, wie er in der Starkstromtechnik benutzt wird.
Schlechte Wärmeleiter sind Stoffe, die auf Grund ihrer Struktur Wärme schlecht speichern und weiterleiten, z.B. Hanf. Es sind vor allem leichte Stoffe geringer Dichte. Die Dämmwirkung der überwiegend verwendeten Stoffe beruht auf dem Einschluss von Luft - und zwar von ruhender Luft. Sobald sich die Luft in der Dämmschicht bewegt oder die Wärmedämmschicht sogar durchströmt wird, verschlechtert sich die Dämmwirkung rapide.
 
Wärmedämmung beruht auf der Tatsache, das Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, besonders dann wenn die Luft ruht. Die wärmedämmende Wirkung eine Pullovers beruht auf den unbewegten Lufteinschlüssen zwischen den Fasern. Weht ein starker Wind, merken wir sofort: wir brauchen jetzt eine luftundurchlässige Windjacke über dem Pullover.

Die Luftdurchströmung locker gepackter, nicht luftdicht umhüllter Dämmstoffe (linke Abbildung) verschlechtert die Wärmedämmung. Die rechte Abbildung zeigt die regelmäßige Struktur eines lückenlos gepackten Dämmstoffes, luftdicht umhüllt.

Abbildungen: isofloc

Einige Dämmstoffe lassen auf Grund ihrer Struktur bei normaler Anströmung wenig oder keine Luft hindurch (z.B. StyroporStyropor

Styropor, Expandiertes SchaumpolystyrolStyropor ist die Markenbezeichnung für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS = Expandierter Partikelschaum), bekannt vom Einsatz als Verpackungsmaterial. Styropor ist ein Massendämmstoff. Er eignet sich gut für die Außenwanddämmung im Wärmedämmverbundsystem, für die Innendämmung, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Dämmung unter dem Estrich. Für die Dachdämmung  ist er weniger gut geeignet, da er nicht zusammendrückbar ist und sich daher schlecht in eine Zwischensparrendämmung ein passen lässt.

, Polyurethan, dicht geblasene Zellulosefaser), andere hingegen deutlich mehr ( z.B. MineralwolleMineralwolle
Mineralwolle als ZwischensparrendämmungMineralfasern werden zu Matten verfilzt, die in unterschiedlicher Dicke und Ausführung für verschiedene Wärmedämmmaßnahmen zur Verfügung stehen. Je nach Anteil der Ausgangsprodukte (verschiedene Steine und Erden) spricht man auch von Steinwolle.
, Glasfasern, Schafwolle oder Baumwolle). Letzteres gilt für normalerweise undurchlässige Dämmstoffe auch an Stößen, Ecken, Überlappungen, Anschlüssen, praktisch also z.B. im gesamten gedämmten Dachbereich.  Hier muss durch geeignete Materialien (Überklebung, Dichtstoffe, Baupappen) erst für die notwendige LuftdichtheitLuftdichtheit
Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art.
gesorgt werden.

Beim Anbringen bzw. dem Einbau von Dämmstoffen bzw. Dämmsystemen ist also vor allem darauf zu achten, dass

  • der Dämmstoff luftundurchlässig eingebaut wird
  • an keiner Stelle eine Luftzirkulation zwischen Dämmstoff und dem zu dämmendem Bauteil auftritt und
  • die Dämmung nicht feucht wird

Werden diese Bedingungen erfüllt ist, von einer Wärmedämmung ein langes Leben von 40 und mehr Jahren zu erwarten. Das belegen praktische Erfahrungen mit in den 60er Jahren eingebauten Dämmschichten. Dabei sind die Kosten für Pflege und Instandhaltung sehr gering. Eine optimale Wärmedämmung ist daher noch so guter Technik zur Wärmeerzeugung vorziehen. Diese hält im Schnitt nicht halb so lang, muss fortwährend gepflegt und instand gehalten werden, verursacht Betreuungsaufwand und braucht BetriebsstromBetriebsstrom
Der Betriebsstrom (Hilfsenergie) einer Heizungsanlage, die der Heizkostenabrechnung unterliegt, gehört zu den Betriebskosten und sollte durch einen separaten Stromzähler gemessen werden. Betriebsstrom benötigen die Regelung des Heizkessels oder eines Wärmetauschers (Fernwärme), Regelung einer Solaranlage, Öldruckpumpe, Gebläse, Zündeinrichtungen, Umwälzpumpen, Mischermotoren, Brauchwasserladepumpe, Zirkulationspumpe, ggf. ein Heizband. Schätzungen oder eine Pauschale in Höhe von 3-5% werden häufig so abgerechnet, jedoch erscheint bei sinkendem Elektroenergiebedarf der Anlagentechnik und steigenden Brennstoffkosten eine prozentuale Pauschale nicht mehr gerechtfertigt. Eine solche Schätzung ist außerdem nach geltender Rechtsauffassung nicht akzetabel.
. Wärmedämmung bedeutet Verbrauchsreduzierung. Was nicht verbraucht wird, muss auch nicht bereitgestellt werden.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 09.06.2005 | 42835 x gelesen


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