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» Wärmedämmung » Hausbau » Passivhaus ›PrinzipDie Prinzipien eines Passivhauses | Sehr guter Wärmeschutz | Passivhäuser sind besonders gut wärmegedämmt. Die Dämmschichtdicken von Polystyrol≡Polystyrol≡ Polystyrol ist ein Kunststoff, der in einer langen Prozesskette mit einer Reihe giftiger Zwischenprodukteder aus Erdöl hergestellt wird . So genannte Monostyrole (stark giftig) polymerisieren zum ungiftigem Polystyrol. Geschäumt ist Polystyrol ein sehr guter Dämmstoff. , Mineralwolle≡Mineralwolle≡
Mineralfasern werden zu Matten verfilzt, die in unterschiedlicher Dicke und Ausführung für verschiedene Wärmedämmmaßnahmen zur Verfügung stehen. Je nach Anteil der Ausgangsprodukte (verschiedene Steine und Erden) spricht man auch von Steinwolle., Zellulosedämmstoff≡Zellulosedämmstoff≡ Zellulosedämmstoff ist ein einblasfähiger Dämmstoff, der überwiegend aus nicht verkauften Zeitungen hergestellt wird. Zellulosedämmstoff ist kapillar leitfähig, hat eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität und eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Besonders gut eignet sich Zellulosedämmstoff für die Wärmedämmung im Dachgeschoss (Zwischensparrendämmung), in und auf Decken und bei der Innendämmung. oder Pur-Schaum sind mit 25 bis 40 cm sehr stark. Diese Dämmstoffstärke hat mit herkömmlichen Vorstellungen also nichts mehr gemein. Die Dämmstoffe, sieht man einmal von Vakuum-Isolierungen ab, bleiben jedoch gleich. Ziel ist es, einen Wärmedurchgangskoeffizient≡Wärmedurchgangskoeffizient≡ U-Wert, früher k-Wert, Einheit: W/(m²K), Watt pro Quadratmeter und Kelvin; Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein Maß für die Wärmemenge, die durch ein Bauteil von einem m² Fläche in Abhängigkeit von der Zeit und dem Temperaturunterschied von der warmen zur kalten Seite abfließt. Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils, desto besser ist das Wärmedämmvermögen. Kleine Wärmedurchgangskoeffizienten erreicht man mit Baustoffen geringer Wärmeleitfähigkeit bzw. durch Erhöhung ihrer Stärke.(en) der Außenwand zu erzielen, der kleiner 0,15 W/m2K ist. Dabei kommt es auf die wärmebrückenfreie und luftdichte Konstruktion und Ausführung an. | | Kompaktheit | Passivhäuser sind so kompakt wie möglich zu konstruieren. Praktisch muss mit der umbaute Raum mit einem Minimum an Oberfläche erzielt werden | | Südorientierung und Verschattungsfreiheit | Das Passivhaus muss solare Einstrahlungen so gut wie möglich nutzen. | | Sehr gute Werte für Fenster und Verglasungen | Passivhäuser weisen einen hohen Anteil von Sonnenwärmegewinnen durch entsprechende Verglasungen auf. Die Verglasungen erreichen Wärmedurchgangskoeffizienten von kleiner 0,7 W/m2K mit einem Energiedurchlassgrad≡Energiedurchlassgrad≡ Der Energiedurchlassgrad (g-Wert) zeigt an, wieviel Strahlungsenergie, die auf eine Glasscheibe trifft, durch diese hindurchgeht. Da es sich um die Betrachtung der gesamten Energiemenge handelt - unabhängig von der Wellenlänge der Strahlung - spricht man auch von Gesamtenergiedurchlassgrad. größer 50%. Der Wärmegewinn der nach Süden zeigenden Verglasungen übersteigt damit im Winter die Verluste. Herkömmliche Rahmenkonstruktionen sind dafür ungeeignet. Neue Verbundmaterialien für die Fensterrahmen erreichen ebenfalls Wärmedurchgangskoeffizienten von kleiner 0,7 W/m2K. Bedeutsam ist auch der Wärmeverlust des Glasrandverbundes herkömmlicher Scheiben. Fenster für Passivhäuser haben auch dafür eine spezielle Lösung. | Luftdichtheit≡Luftdichtheit≡ Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art. des Gebäudes≡Gebäude≡ Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche. | Ein Passivhaus benötigt eine hohe Luftdichtheit, um die Lüftungsverluste und das Bauschadensrisiko so gering wie möglich zu halten und eine hohe Behaglichkeit≡Behaglichkeit≡ Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend. zu sichern | | Vorerwärmung der Frischluft | Die kalte Frischluft kann im Winter über einen Erdreich-Wärmetauscher in das Haus geführt werden; so wird die Luft vorerwärmt. | Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft ≡Abluft≡ Die Abluft ist die aus einem Raum oder einer Wohnung abströmende bzw. über ein Abluftventil abgesaugte Luftmenge (verbrauchte Luft). Im Gegensatz zur Zuluft hat die Abluft im Winter eine erhöhte Temperatur, weshalb es energetisch interessant ist, die Wärmemenge von der Luft zu trennen und der kalten Zuluft oder einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur weiteren Nutzung zuführen. Auch die Luft, die mit einer Küchenabzugshaube abgesaugt wird stellt Abluft dar. Diese ist jedoch mit zahlreichen Fettpartikeln behaftet. | Passivhäuser benötigen eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage mit einer hochwirksamen Wärmerückgewinnung≡Wärmerückgewinnung≡ Mit Wärmerückgewinnung bezeichnet man einen Vorgang, bei dem Wärme, die ansonsten z.B. mit der Abluft oder dem Abwasser das Haus ungenutzt verlässt, zurückgewonnen wird. Die Wärmerückgewinnung macht energetisch Sinn, sofern die dafür aufgewendete Hilfsenergie (meist Strom für elektrische Antrieb) die zurückgewonnne Wärmemenge nicht erreicht oder gar übersteigt (primärenergetisch).. Der Wärmerückgewinnungsgrad sollte mehr als 80 % betragen. Dabei darf der jährliche Stromverbrauch der Ventilatoren für ein Einfamilienhaus nicht über etwa 400 kWh≡kWh≡ Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen. liegen. | | Zonierung | Durch Anordnung der Räume mit niedrigem Temperaturbedarf nach Norden und zueinander werden die Verluste gering gehalten. | Erwärmung des Brauchwassers mit teilweise regenerativen Energien≡Energie≡ Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule. | Mit Solarkollektoren≡Solarkollektor≡ Der Solar- oder Sonnenkollektor ist wichtigster Bestandteil einer Solarwärmeanlage zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder Lufterwärmung. Der Solarkollektor nimmt direkte und diffuse Solarstrahlung auf und wandelt sie mit dem im Inneren des Kollektors befindlichen Absorber in nutzbare Wärme (Warmwasser, Warmluft) um. Man unterscheidet hauptsächlich den Flachkollektor und den Vakuumröhrenkollektor. oder auch mit Wärmepumpen≡Wärmepumpe≡ Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt. wird die Energie für die Warmwasserversorgung gewonnen. Kurze Rohrleitungen sind Voraussetzung um auf Zirkulationseinrichtungen≡Zirkulationseinrichtung≡ Die Zirkulationseinrichtung sorgt in einer zentralen Warmwasserversorgung dafür, dass an den Zapfstellen auch wirklich warmes Wasser austritt, wenn der Zapfhahn geöffnet wird. Dazu führt die Zirkulationseinrichtung dass sich in der Warmwasserleitung abgekühlte Wasser über die separate Zirkulationsleitung wieder dem Speicher zu. Mittels einer Zirkulationspumpe wird so ausreichend temperiertes Speicherwasser zu den Zapfstellen transportiert. Die Zirkulation des Wassers muss temperatur-, zeit- oder anforderungsabhängig gesteuert werden, damit in Zeiten mit geringem Warmwasserbedarf die Zirkulation nicht zu unnötigen Wärmeverlusten und entsprechendem Stromverbrauch führt. verzichten zu können. | | Energiesparende Haustechnik | Einsatz der sparsamsten Haushaltgeräte, Verzicht auf unnötige Hausgeräte |
© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 25.03.2003 | 2734 x gelesen
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