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Übersicht

 
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Den Wasserdampfgehalt der Luft begrenzen! Übersicht

Wasserdampf in der Luft kann man nicht sehen, nicht riechen, kaum fühlen und doch beeinflusst er die BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
. Erst wenn Wasserdampf kondensiert, zeigt sich, dass er vorhanden war. Für eine angemessene Reaktion ist es vielleicht schon zu spät. Die Verschlechterung der WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
hat eingesetzt, ein Bauschaden ist kaum noch aufzuhalten, das Schimmelpilzwachstum ist nicht zu stoppen...

Eine vernünftige Reaktion auf einen Wasserdampfüberschuss ist einfach, aber schwer zu machen. Vor der richtigen Reaktion steht eine verwirrende Vielzahl von Begriffen: relative und absolute Feuchtigkeit, Sättigung, Kondensatausfall, TaupunktTaupunkt
Der Taupunkt ist ein temperaturabhängiger Zustand, bei dem Luft keinen Wasserdampf mehr aufnehmen kann, da die Sättigungsgrenze erreicht ist. Dies entspricht 100 % relative Luftfeuchte. Wird die Lufttemperatur verringert, z. B. durch Abkühlung an kalten Wänden, kondensiert Wasserdampf aus. Das ausgeschiedene Kondensat erhöht die Bauteil- und/oder die Oberflächenfeuchte. Bei Brennwertkesseln wird der Wasserdampftaupunkt bewusst unterschritten, um durch die Tauwasserbildung am Abgaswärmetauscher die Verdampfungswärme zurückzugewinnen. In feuchteempfindlichen Schornsteinen darf die Taupunkttemperatur der Abgase nicht erreicht oder unterschritten werden, weil sonst die Schornsteinwange feucht wird und ggf. versottet (Schornsteinversottung).
...
Und eine Vielzahl unterschiedlicher Meinungen - da wird von "wandernden Taupunkten" berichtet und hartnäckig behauptet "Heizungsluft sei zu trocken". Auch "atmende Außenwände" spielen eine Rolle und damit nichts passiert, "soll man die Dämmung doch besser hinterlüften".

All dies hat mit dem Verständnis oder besser den Missverständnissen zum Thema Wasserdampf zu tun und zeigt, dass die Beschäftigung mit dieser Materie offensichtlich nicht ganz so einfach ist.

Was wir auf jeden Fall wissen ist, dass Wasser beim Erhitzen verdampft. Wir wissen auch, dass schon bei Zimmertemperatur eine wischnasse Oberfläche in kurzer Zeit abgetrocknet ist. Das Wasser verdampft demnach auch bei geringeren Temperaturen als 100 °C, allerdings langsamer. Dabei wird es - für das Auge unsichtbar - von der Luft aufgenommen. Wasserdampf ist deshalb in der uns umgebenden Luft immer in einer bestimmten Menge vorhanden. Neben der natürlichen, mit der Außenluft in die Wohnung transportierten Wasserdampfmenge wird durch die menschlichen Aktivitäten der Luft zusätzlich Wasserdampf, teilweise in sehr großen Mengen, zugeführt. In einem 4-Personen-Haushalt werden pro Tag je nach Tätigkeit und Nutzerverhalten etwa 8 bis 15 (!) Liter Wasser in Form von Wasserdampf freigesetzt.

Wasserdampfabgabe bei verschiedenen Vorgängen

Wasserdampfabgabe Vorgang Wasserfreisetzung in Form von Wasserdampf
Mensch, durch Atmung, Transpiration, je nach Aktivität leichte Tätigkeit (Büroarbeit)ca. 0,05 Liter pro Stunde
mittlere Tätigkeit (Einkaufen)ca. 0,15 Liter pro Stunde
schwere Tätigkeit (Hausarbeit)ca. 0,25 Liter pro Stunde
Badezimmer Badenca. 0,7 Liter pro Stunde
Duschenca. 2,6 Liter pro Stunde
Küche Kochen0,5 bis 1 Liter pro Stunde
Wäschetrocknen, geschleudert Verdunstung0,1 Liter Pro Stunde
Pflanzen, Blumen Verdunstung0,01 Liter pro Stunde

Die Luft kann aber nicht unbegrenzt Wasserdampf aufnehmen. Wenn es für die Luft zu viel wird, bilden sich winzig kleine Tröpfchen. Nebelschwaden oder kleine Wölkchen sind zu sehen oder es entsteht ein Niederschlag. Bei Großmutter gab es noch Eisblumen zu bewundern - niedergeschlagener, gefrorener Wasserdampf.

»› Schimmelpilz statt Eisblumen

Auch wenn beim Duschen die Spiegel beschlagen und an der Fensterscheibe das Wasser herunterläuft, ist ein solcher Zustand, die Sättigungsgrenze, erreicht.

»› Beispiele: Bierflasche, Brillenträger, Wäschetrockner

Aber es gibt auch Situationen, wo man nasse Spiegel und Wände erwartet, aber nichts passiert. Kann es an den verwendeten Materialien liegen, die in der Lage sind Feuchtigkeitsspitzen zu puffern?

»› Beeinflussen Materialien die Luftfeuchte?

Leider haben wir kein Sinnesorgan, welches uns zu hohe Luftfeuchtigkeitswerte signalisiert. Aber es gibt eine geeignete, preiswerte Hilfe: Ein Hygrometer...

»› Wozu braucht man Hygrometer?
»› Wie man Hygrometer behelfsmäßig eicht

Vielfach wird gesagt: "Aber früher hat es doch auch funktioniert, da gab es noch atmungsaktive Wände, heute wird ja alles dicht gemacht... " Eine weit verbreitete Auffassung, aber ein Vorurteil, das jeder Grundlage entbehrt: Denn Wände tragen nicht zu einer nennenswerten Begrenzung der Luftfeuchtigkeit bei.

Eine wichtige Frage tritt dabei immer wieder auf:

»› Was ist Wasserdampfdiffusion?

Und man begegnet noch einem weiteren Vorurteil: Zentralheizungsluft sei zu trocken, es sei sinnvoll die Luft zu befeuchten. Die Praxis zeigt uns das Gegenteil. Vorurteile, die zu verhängnisvollen Fehlhandlungen führen.

»› Luftfeuchte begrenzen durch atmungsaktive Wände?
»› Ist zentralbeheizte Luft zu trocken?

siehe auch

»› Der Wasserdampfgehalt beeinflusst die Behaglichkeit - Optimale Luftfeuchtigkeitswerte
»› Keller trocknen im Sommer?
»› Kalte Luft trockener als warme Luft?
»› Luftschadstoffe in Innenräumen, Übersicht

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 25.03.2003 | 24311 x gelesen


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