Bookmarken bei: Mr. WongBookmarken bei: WebnewsBookmarken bei: YiggBookmarken bei: LinkarenaBookmarken bei: Del.icio.usBookmarken bei: Google   Information
Web heiz-tipp
Login

Ratgeber
» Heizung
» Warmwasserbereitung
» Erneuerbare Energien
» Lüftung
  » Grundlagen
    » Luftfeuchte
       › Übersicht
       › Schimmelpilz 
       › Beispiele
       › Materialeinfluss
       › Hygrometer
       › Hygrometereichung
       › Wasserdampfdiffusion
       › Zentralheizungsluft
       › Keller trocknen
       › Kalte Luft ist trocken!
» Wärmedämmung
» Wasser sparen
» Strom sparen
» Heizkosten

E-Cartoon
Cartoons auf heiz-tipp.deCartoons auf heiz-tipp.de

Lexikon
ABCDEFGHIJKLMNO
PQRSTUVWXYZÄÖÜ

Interaktive Ratgeber
 Zu viel, zu teuer geheizt?
 Verbrennen Sie gerne Geld?
 Lohnt sich Modernisierung?
 Gibt's Zuschuss oder Kredit?
 Welches Heizsystem ist o.k.?
 Beispiele in meiner Nähe?
 Stromfresser Pumpen
 Wirklich sparsam gekühlt?
 Nur Wärme, wenn's nötig ist?
 Welcher Energieausweis?
 Stromverbrauch einschätzen
 Belastung durch Urlaubsflieger?

Zuletzt im Forum
 Casino online
 Kaufen Sie einen echten deutschen Führerschein online(https://schnellerfuhrerschein48
 Kaufen Sie einen Führerschein online(https://schnellerfuhre)
 Kaufen Sie einen echten deutschen Führerschein online(https://schnellerfuhrerschein48rs.de)Kaufen Si
 Kaufen Sie einen echten deutschen Führerschein online(https://schnellerfuhrersch

Umfrage
Ich wünsche mehr
Produktinformationen
konkrete Arbeitsanleitungen
praktische Beispiele
zu Preisen und Kosten
zu neuen Technologien
Fördermittelinformationen

Externe Nachrichten
 IWR-Kalender
 Nachrichten diverser Seiten

einen Schritt zurück  Hilfe  einen Schritt vorheiz-tipp.de: Ratgeber    
» Lüftung » Grundlagen » Luftfeuchte 

Schimmelpilz

 
...das passt zum Thema  
 Service:
-Beratung per eMail

 

Schimmelpilz statt Eisblumen

Kühlt sich normal warme Raumluft an einer kalten Bauteiloberfläche ab, kann die Oberfläche feucht werden. Ursache ist der Anstieg der relativen LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³.
(siehe »› Kalte Luft trockener als warme Luft?) bis auf die SättigungsgrenzeSättigungsgrenze
Luft kann Wasserdampf bis zur Sättigung aufnehmen. Wird die Sättigungsgrenze überschritten, muss überschüssiger Wasserdampf als Kondensat ausgeschieden werden. Die Sättigungsgrenze ist temperaturabhängig.
. Leider erkennt man die Kondenswasserbildung auf einer Wand nicht sofort, da man ja durch die Wand nicht hindurchsehen kann. Fenster dagegen, besonders solche mit einer Einscheibenverglasung, beschlagen sichtbar und signalisieren: Hier ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch. Einerseits wirkt also das Beschlagen von Fensterscheiben wie ein Indikator, andererseits wie ein "Entfeuchtungsvorgang".

Abbildung: Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV, Hannover

Neue Fenster mit guten Wärmedämmeigenschaften stehen für die sichtbare Kondensation und Entfeuchtung nicht mehr „zur Verfügung". Während die OberflächentemperaturenOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
der Glasscheiben also steigen, bleiben die Temperaturen der Wandoberflächen in ungedämmten Häusern und Wohnungen zurück. Bestimmte Außenwandbereiche treten nun zunächst als durchfeuchtete Fläche, später als verschimmelte Oberfläche "optisch in Erscheinung". Besonders kritisch kann es in Raumecken, im Bereich der Scheuerleiste oder hinter Schränken werden. Dort sind die Temperaturen besonders niedrig. Was das Fenster noch durch Beschlagen anzeigt, wird bei den undurchsichtigen Wänden häufig erst zu spät erkannt.

Früher kannte man KondensatKondensat
Kondensat entsteht, wenn ein zuvor gasförmiges Medium durch Temperaturabsenkung Tröpfchen bildet. Das Kondensat von Wasserdampf wird Tauwasser, Kondenswasser oder Schwitzwasser genannt. Beim Erreichen der Sättigungsgrenze durch Temperaturrückang kann Luft den Wasserdampf nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen. Dies geschieht zuerst an kühleren Oberflächen (z.B. Fensterscheibe, Spiegel) bzw. kühleren Bereichen im Bauteil. Bei Brennwertheizgeräten entsteht Kondensat bei der Abkühlung des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes und führt zur Verbesserung des Nutzungsgrades. Das Kondensat aus Öl-Brennwertheizgeräten muss vor der Einleitung in die Kanalisation neutralisiert werden, wenn nicht schwefelarmes Heizöl genutzt wird.
-Sammelkästen, die vor der Sohlbank des Fensters angebracht waren. Zutreffenderweise hat man sie auch Wasserschubladen genannt. Das von den Fenstern ablaufende KondenswasserKondenswasser
Kondenswasser ist das Wasser (auch Kondensat, Tauwasser genannt), welches durch Erreichen der Sättigungsgrenze infolge Temperaturabsenkung von Wasserdampf entsteht. Kondenswasser entsteht auch in einem Brennwertheizkessel.
(„Luftentfeuchtungswasser") lief über eine Vertiefung in der Sohlbank durch ein Röhrchen in ein Zinkkästchen, welches dann von Zeit zu Zeit ausgeschüttet werden musste. Leider ist mit dem aus Energiespargründen begrüßenswerten Verschwinden von Einfachfenstern auch die Entfeuchtungsfunktion in Vergessenheit geraten. Daher sind auch kaum noch Eisblumen (Auffrieren von Kondenswasser auf der Scheibe) zu beobachten.

Die Feuchtigkeit in den Wänden verschlechtert eine ohnehin zu schwache WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
weiter. Dies wiederum führt zu einem weiteren Absinken der Oberflächentemperatur. An den betroffenen Stellen schlägt sich mehr und mehr Raumluftfeuchtigkeit nieder, SchimmelpilzSchimmelpilz
SchimmelpilzBeim Schimmelpilz handelt es sich um Mikroorganismen, die kein Chlorophyll besitzen und daher auch keine Substanzen durch Photosynthese bilden. Die Existenz der Schimmelpilze beruht auf dem Abbau toter organischer Materie. Schimmelpilze bilden eine riesige Gruppe verschiedener Arten mit sowohl "guten" (u. a. Camembert-Käse) als "schlechten" (u. a. Allergieauslöser) Eigenschaften. Die Schimmelpilze und ihre Sporen findet man überall (Erdboden, auf abgestorbenen Pflanzen, Lebensmitteln, Wohnbereich). Bei Vorlage bestimmter Bedingungen (Feuchtigkeit, Nahrungsgrundlage) kommt es auch auf Baustoffen zum Wachstum spezifischer Arten.
stellt sich ein und wächst - ein Teufelskreis.

In einem solchen Raum wird die BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
infolge der niedrigen Oberflächentemperaturen empfindlich beeinträchtigt durch

Und die HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
steigen.

siehe auch

»› Schimmelpilz, Übersicht

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 17.03.2005 | 22839 x gelesen


Druckbare Version Druckbare Version    Diesen Ratgeber empfehlen Diesen Ratgeber empfehlen
Geben Sie hier ein Stichwort zur Suche nach ergänzenden Informationen ein:
  

  heiz-tipp.de gibt Ihnen auch gern individuelle Tipps und beantwortet konkrete Fragen. Nutzen Sie dazu unseren Service, z.B. die Beratung per eMail

[ Zurück ]
Preise vergleichen für
StromGas