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Beispiele: Bierflasche, Brillenträger und Wäschetrockner

Sie nehmen eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank. Wie Sie wissen, beschlägt die herausgenommene Flasche in bestimmten Situation schnell. KondenswasserKondenswasser
Kondenswasser ist das Wasser (auch Kondensat, Tauwasser genannt), welches durch Erreichen der Sättigungsgrenze infolge Temperaturabsenkung von Wasserdampf entsteht. Kondenswasser entsteht auch in einem Brennwertheizkessel.
sammelt sich auf der Oberfläche. Offenbar hat die Raumluft durch Abkühlung an der kalten Flaschenoberfläche überschüssige Feuchtigkeit abgegeben. In unmittelbarer Nähe der Flaschenoberfläche hat sich die Luft abgekühlt und dabei die SättigungsgrenzeSättigungsgrenze
Luft kann Wasserdampf bis zur Sättigung aufnehmen. Wird die Sättigungsgrenze überschritten, muss überschüssiger Wasserdampf als Kondensat ausgeschieden werden. Die Sättigungsgrenze ist temperaturabhängig.
überschritten. Was zu viel ist, ist zu viel.

Brillenträger erleben diesen Zusammenhang in einer etwas anderen Art. Wenn sie aus einer kalten Umgebung kommen, beschlägt die Brille, sobald sie einen warmen Raum betreten. Auch hier kühlt sich die warme Raumluft an den noch kalten Brillengläsern rasch ab. Die in der warmen Raumluft befindliche Wasserdampfmenge ist für die unmittelbar über den Brillengläsern abgekühlte Luft zu viel. Der überschüssige Wasserdampf kondensiert zu kleinen Wassertröpfchen auf dem Brillenglas. Da sich die Brillengläser im Gegensatz zur Bierflasche jedoch rasch erwärmen, verschwindet der Beschlag ebenso schnell wie er gekommen ist. Das TauwasserTauwasser
Tauwasser (Kondenswasser, Kondensat) entsteht durch Kondensation von Wasserdampf bei Überschreitung der Sättigungsgrenze bzw. Unterschreitung der Taupunkttemperatur. Während bei Brennwertkesseln der Tauwasserausfall ausdrücklich erwünscht ist, macht ein Tauwasserausfall in Baukonstruktionen unerwünschte Probleme. Es besteht dann z.B. in Dämmstoffen die Gefahr der Durchfeuchtung, von Fäulnis angrenzender Holzbaustoffe oder der Schimmelbildung. Für die Schimmelbildung auf inneren Wandoberflächen ist die Bildung von Tauwasser nicht erforderlich. Hier reicht bereits eine hohe Luftfeuchtigkeit im Grenzbereich von 80%.
ist wieder in Wasserdampf übergegangen, weil sich auch die Luft unmittelbar über den Brillengläsern wieder erwärmt hat.

Das Prinzip der Kondensation von überschüssigem Wasserdampf macht man sich bei Wäschetrocknern auf Kondensationsbasis zunutze. Zunächst wird mit aufgewärmter Luft (hohe Aufnahmekapazität für Wasserdampf) die Wäsche getrocknet. Anschließend kühlt man die stark wasserdampfhaltige Luft wieder ab, wobei das Wasser kondensiert und aus der Maschine entfernt werden kann.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 25.03.2003 | 32410 x gelesen


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