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Materialeinfluss

 
...das passt zum Thema  

 

Materialien gleichen kurzzeitige Schwankungen der Luftfeuchtigkeit aus

Die Höhe der LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³.
wird vor allem durch die Lüftung beeinflusst. Baustoffe und Materialien der verwendeten Einrichtungsgegenstände spielen dagegen eine Rolle beim kurzzeitigen Ausgleich der Schwankung der Luftfeuchtewerte.

In Räumen mit einem hohen Anteil wasserdampfaufnahmefähiger Materialien steigt die relative Luftfeuchtigkeitrelative Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit gibt den Anteil der momentan vorhandenen Luftfeuchtigkeit bezogen auf den maximal möglichen Luftfeuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Die relative Luftfeuchte ist eine temperaturabhängige Größe. Sie steigt bei gleich bleibendem Wasserdampfgehalt (absolute Luftfeuchte) wenn sich die Lufttemperatur verringert und umgekehrt. Der Wert der relative Luftfeuchte wird durch ein Hygrometer angezeigt.
langsamer an. Erst bei hohem LuftwechselLuftwechsel
Luftwechsel sind erforderlich, damit die Raumluft zur Sicherung einer hygienische Luftqualität in bestimmten Abständen ausgetauscht bzw. erneuert wird. Abgebaut werden muss dabei der Gehalt an Wasserdampf, Kohlendioxid und von Luftschadstoffen. Wie oft die Luft pro Stunde ausgewechselt wird, gibt die Luftwechselrate bzw. Luftwechselzahl an.
spielt das Material keine Rolle mehr. Bildquelle: Impulsprogramm Hessen

In Räumen, die bis zur Decke gefliest sind und mit vielen Kunststoffmöbeln, Feuchtraumpaneelen usw. ausgestattet sind, steigt die Raumluftfeuchtigkeit schnell an. Die SättigungsgrenzeSättigungsgrenze
Luft kann Wasserdampf bis zur Sättigung aufnehmen. Wird die Sättigungsgrenze überschritten, muss überschüssiger Wasserdampf als Kondensat ausgeschieden werden. Die Sättigungsgrenze ist temperaturabhängig.
der Raumluft wird rasch erreicht. An kühleren Oberflächen bilden sich Kondenswassertröpfchen.

Materialien wie unversiegelte mineralische Kalk- und Gipsputze sowie Papiertapeten, Holz und Naturfasern können große Mengen Wasserdampf "zwischenlagern". Sie dämpfen durch die Einlagerung des Wasserdampfes Feuchtigkeitsspitzen in der Raumluft, wie sie z.B. beim Duschen auftreten. Aber sie bauen die Feuchtigkeit nicht ab, wie manchmal behauptet wird. Die gepufferte Feuchtigkeit muss durch einen Lüftungsvorgang immer wieder abgeführt werden. Ansonsten wäre die Aufnahmekapazität irgendwann erschöpft.

Die wohltuende Wirkung dieser Zwischenspeicherung kann man auch in einem kleinen, aber entsprechend gestalteten Badezimmer erleben. Der Spiegel würde sofort beschlagen, wenn nicht eine große Oberfläche wasserdampfaufnehmender Materialien zur Verfügung stünde. Befinden sich Fliesen nur im Spritzwasserbereich und wird der Kalkputz nur mit einer einfachen Papiertapete tapeziert, beschlägt bei normaler Nutzung der Spiegel nicht. Wird an die Decke eine unversiegelte Brettschalung angebracht, bestehen Regale und Borde aus unbehandeltem Holz, entsteht auch bei ausgiebigem Duschen kein KondensatKondensat
Kondensat entsteht, wenn ein zuvor gasförmiges Medium durch Temperaturabsenkung Tröpfchen bildet. Das Kondensat von Wasserdampf wird Tauwasser, Kondenswasser oder Schwitzwasser genannt. Beim Erreichen der Sättigungsgrenze durch Temperaturrückang kann Luft den Wasserdampf nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen. Dies geschieht zuerst an kühleren Oberflächen (z.B. Fensterscheibe, Spiegel) bzw. kühleren Bereichen im Bauteil. Bei Brennwertheizgeräten entsteht Kondensat bei der Abkühlung des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes und führt zur Verbesserung des Nutzungsgrades. Das Kondensat aus Öl-Brennwertheizgeräten muss vor der Einleitung in die Kanalisation neutralisiert werden, wenn nicht schwefelarmes Heizöl genutzt wird.
. Anschließend wird richtig, d.h. kurz, aber intensiv und mehrmals hintereinander gelüftet. Dazu wird im Winter das Fenster für 2 - 4 Minuten weit geöffnet. Nach dem Schließen des Fensters lässt man die eingeflossene Kaltluft ca. 15 min aufheizen. Danach wird das Fenster erneut für 3 Minuten weit geöffnet. Diesen Vorgang wiederholt man 3 bis 4 mal. So kommen die Luftfeuchtigkeitswerte auf ca. 55 % herunter (auch im Badezimmer empfiehlt es sich ein HygrometerHygrometer
Haarhygrometer.jpgEin Hygrometer ist ein Messgerät zur Anzeige der relativen Luftfeuchtigkeit. Sie sollte im Winterhalbjahr 55 % nicht übersteigen. Hygrometer sind unverzichtbare Messgeräte im Wohnbereich, da wir keine Sensoren für zu niedrige, aber meist zu hohe Luftfeuchtigkeit besitzen. Elektronische Hygrometer sind heute preiswert zu haben und hinreichend genau, vor allem aber schnell in der Anzeige. Omas Haarhygrometer muss man nicht wegwerfen, es sollte jedoch, wie alle Zeigerhygrometer, 2-4 mal im Jahr nachgestellt werden.
aufzuhängen).

siehe auch

»› Wozu braucht man Hygrometer?
»› Wie man Hygrometer behelfsmäßig eicht
»› Luftfeuchte begrenzen durch atmungsaktive Wände?

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 25.03.2003 | 17301 x gelesen


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