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Hygrometer

 
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Wichtiges Messgerät zur Bestimmung der relativen Luftfeuchtigkeit

Die Höhe der relativen LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³.
kann gemessen werden. Dazu wird ein HygrometerHygrometer
Haarhygrometer.jpgEin Hygrometer ist ein Messgerät zur Anzeige der relativen Luftfeuchtigkeit. Sie sollte im Winterhalbjahr 55 % nicht übersteigen. Hygrometer sind unverzichtbare Messgeräte im Wohnbereich, da wir keine Sensoren für zu niedrige, aber meist zu hohe Luftfeuchtigkeit besitzen. Elektronische Hygrometer sind heute preiswert zu haben und hinreichend genau, vor allem aber schnell in der Anzeige. Omas Haarhygrometer muss man nicht wegwerfen, es sollte jedoch, wie alle Zeigerhygrometer, 2-4 mal im Jahr nachgestellt werden.
benutzt.

Die Abbildung zeigt ein einfaches Hygrometer mit der Anzeige 57 % relative Luftfeuchtigkeitrelative Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit gibt den Anteil der momentan vorhandenen Luftfeuchtigkeit bezogen auf den maximal möglichen Luftfeuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Die relative Luftfeuchte ist eine temperaturabhängige Größe. Sie steigt bei gleich bleibendem Wasserdampfgehalt (absolute Luftfeuchte) wenn sich die Lufttemperatur verringert und umgekehrt. Der Wert der relative Luftfeuchte wird durch ein Hygrometer angezeigt.
. Die Normalgrenzen sind allerdings falsch angegeben. 70 % sind zu hoch (siehe auch »› Der optimale Wasserdampfgehalt der Raumluft). Leider findet man Hygrometer im Gegensatz zu ThermometernThermometer
Thermometer sind Messgeräte zur Bestimmung der fühlbaren Temperatur eines Mediums. Für die Erfassung der Oberflächentemperatur eines Baustoffes benötigt man ein Infrarotthermometer, welches die vom Baustoff abgegebene Strahlungswärme erfasst.
und Barometern nur in wenigen Haushalten. Dabei gibt uns ein Hygrometer eine für die Luftqualität bedeutsame Information.

Ein Hygrometer zeigt an, wie viel Feuchtigkeit in der Raumluft im Verhältnis zum höchstmöglichen Wert enthalten ist. Der abgelesene Wert ist die Höhe der relativen Luftfeuchtigkeit in Prozent.

Die Raumlufttemperatur beträgt 20 °C. Am Hygrometer wird ein Wert von 60 % abgelesen. Das bedeutet, dass der momentane Wasserdampfgehalt 60 % der bei 20 °C maximal möglichen Wasserdampfmenge der Luft beträgt. Absolut gesehen sind das 10,5 Gramm Wasser pro Kubikmeter dieser Luft. Maximal könnte die Luft bei 20 °C aber 17,5 Gramm Wasser aufnehmen, was 100 % entsprechen würde. Luft von 20 °C mit 60 % Luftfeuchte könnte also noch 7 Gramm Wasser aufnehmen, bevor ihre SättigungsgrenzeSättigungsgrenze
Luft kann Wasserdampf bis zur Sättigung aufnehmen. Wird die Sättigungsgrenze überschritten, muss überschüssiger Wasserdampf als Kondensat ausgeschieden werden. Die Sättigungsgrenze ist temperaturabhängig.
erreicht wäre.

Hygrometer sind nicht teuer. Einfache Ausführungen kosten 8,- EUR bis 12,- EUR. Man bekommt sie beim Optiker, in Fotohäusern, auch in einigen Baumärkten. Allerdings sollte man darauf achten, dass sich das Hygrometer eichen lässt.

Hinweis: Der optimale Wert behaglicher, bauschadensfreier Raumluftfeuchte liegt bei 35 % bis 55% (»› Der optimale Wasserdampfgehalt der Raumluft).

siehe auch

»› behelfsmäßige Eichung von Hygrometern

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 09.06.2006 | 44608 x gelesen


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