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Luftwechselrate

 
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Die optimale Luftwechselrate

Die LuftwechselrateLuftwechselrate
Die Luftwechselrate (oder Luftwechselzahl) beziffert, wie oft die Raumluft pro Stunde komplett gegen frische Außenluft ausgetauscht wird. Für eine hygienische Luftqualität ist eine Luftwechselrate von 0,5 bis 1 je nach Nutzung, Belastung und Raumgröße erforderlich.
beziffert, wie oft die Luft in einem Raum pro Stunde komplett ausgetauscht wird.

Die Meinungen über die notwendige Luftwechselrate zur Sicherung einer hygienischen Luftqualität gehen allerdings auseinander. Überwiegend empfehlen die Lufthygieniker die Luft in einem Raum etwa alle 1 bis 2 Stunden auszutauschen. Das entspräche dann einer Luftwechselrate von 0,5 bis 1.

Der notwendige LuftwechselLuftwechsel
Luftwechsel sind erforderlich, damit die Raumluft zur Sicherung einer hygienische Luftqualität in bestimmten Abständen ausgetauscht bzw. erneuert wird. Abgebaut werden muss dabei der Gehalt an Wasserdampf, Kohlendioxid und von Luftschadstoffen. Wie oft die Luft pro Stunde ausgewechselt wird, gibt die Luftwechselrate bzw. Luftwechselzahl an.
zur Verringerung des Kohlendioxidgehaltes und zur Reduzierung des Wasserdampfgehaltes der Raumluft korrespondiert nicht mit dem sich selbst einstellenden Luftwechsel bei Selbstentlüftung.

Abbildung: isofloc

Bezogen auf eine Person bestimmen die anerkannten Regeln der Technik (DIN-Normen) einen Frischluftbedarf von 30 m3 pro Stunde. Bei einem 25 m2 großen Raum entspricht dies etwa einem notwendigen Luftwechsel von 0,5. Übrigens, für ausreichend Sauerstoff ist auch bei deutlich niedrigeren Luftwechselraten gesorgt.

Ausschlaggebend für die Bestimmung der erforderlichen Luftwechselrate wäre die Einhaltung maximaler Grenzwerte von Problemstoffkonzentrationen. Der KohlendioxidKohlendioxid
Eigentlich Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farbloses, ungiftiges Gas. Es ist schwerer als Luft. Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung aller kohlenstoffhaltigen Brennstoffe unter Hinzufügung von Sauerstoff (O2) zu CO2, wobei Wärme freigesetzt wird. Kohlendioxid spielt eine zentrale Rolle beim Pflanzenwachstum (Photosynthese), ist aber in der Luft lediglich mit einem gegenwärtigen Anteil von knapp 0,04 Vol% vertreten. Die jährliche Zunahme durch menschliche Aktivitäten beträgt nach Wikipedia 2 ppm. Das Gas ist undurchlässig für langwellige Wärmestrahlung, wodurch erträgliche Temperaturen an der Erdoberfläche erreicht werden. Eine erhöhte Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre wird neben anderen Gasen für eine globale Erwärmung verantwortlich gemacht. Eine Reduzierung der CO2-Emissionen könnte u.a. durch verbesserte Wärmedämmung, durch kohlenstoffarme Brennstoffe, durch den Ausbau der Nutzung von Biomasse erreicht werden.
-Anteil (»› Kohlendioxid) der Luft ist geeignet, die erforderliche Luftwechselrate zu bestimmen, ist die Konzentration von CO2 doch abhängig von Aufenthalt und der Aktivität der Menschen. Allerdings ist die Ermittlung des CO2-Gehaltes der Luft nicht so einfach und ausgesprochen teuer. Diese Technik bleibt daher größeren Objekten wie z.B. Theatern oder Kongresszentren vorbehalten. Als praktische Leitgröße für den erforderlichen Luftwechsel in der Wohnung ist der Feuchtegehalt (»› Wasserdampfgehalt) der Luft zweckmäßiger. Denn die LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³.
ist ebenfalls abhängig von der Nutzung (Wasserdampf durch Duschen, Waschen, Kochen, Atmung, Trocknung) und sie ist recht einfach mit dem HygrometerHygrometer
Haarhygrometer.jpgEin Hygrometer ist ein Messgerät zur Anzeige der relativen Luftfeuchtigkeit. Sie sollte im Winterhalbjahr 55 % nicht übersteigen. Hygrometer sind unverzichtbare Messgeräte im Wohnbereich, da wir keine Sensoren für zu niedrige, aber meist zu hohe Luftfeuchtigkeit besitzen. Elektronische Hygrometer sind heute preiswert zu haben und hinreichend genau, vor allem aber schnell in der Anzeige. Omas Haarhygrometer muss man nicht wegwerfen, es sollte jedoch, wie alle Zeigerhygrometer, 2-4 mal im Jahr nachgestellt werden.
zu ermitteln.

Höhere Luftwechselraten als 1 werden manchmal unter dem Gesichtspunkt der intensiven Abfuhr von LuftschadstoffenLuftschadstoffe
Luftschadstoffe sind Stoffe, die entweder durch menschliche Tätigkeit (z.B. gezielte Verbrennung zur Wärmeerzeugung) in die Umgebungsluft abgegeben werden oder durch natürliche Vorgänge entstehen und dabei zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit des Menschen bzw. der Umwelt führen.
empfohlen. Der wirksamste Schutz vor Luftschadstoffen ist primär jedoch nicht ein verstärkter Luftaustausch, sondern die Vermeidung und Beseitigung solcher Freisetzungsquellen (»› Luftschadstoffe).

Bei Vorhandensein einer Einzelofenheizung und älteren, undichten Fenstern ist das Erzielen hoher Luftwechselraten auf natürliche Weise kein Problem. Hier liegen infolge der Undichtigkeiten und des Zugpotenzials des Schornsteins im Winter bis zu 5 Luftwechsel pro Stunde vor - und damit wesentlich mehr als notwendig. Bei neuen dichten Fenstern und Zentralheizung ist diese Art der natürlichen Lüftung stark reduziert - man darf sagen, sie funktioniert nicht mehr (»› Warum Fensterlüftung nicht zufriedenstellend funktioniert). Ohne bewusstes, aktives Lüften werden höchstens Luftwechsel von 0,3 - im Durchschnitt 0,1 erreicht. D.h. in zehn Stunden wird die Luft lediglich einmal ausgetauscht! Das ist entschieden zu wenig!

Mit 0,5 bis 1 Luftwechsel pro Stunde wird je nach Nutzung und Tätigkeit die Feuchtigkeitsabfuhr, der Kohlendioxid-Grenzwert und die Frischluftzufuhr sichergestellt. Einen Luftwechsel zu erreichen, der weder zu gering noch zu groß ausfällt, ist das Ziel hygieneorientierter Lüftung.

Der Luftwechsel bringt selbstverständlich einen Energieverlust mit sich, da die ausgetauschte Luft eine bestimmte Wärme hat. Gelingt es, den Luftwechsel auf das hygienisch erforderliche Maß zu begrenzen, ist auch der lüftungsgebundene Energieverlust (»› Lüftungswärmebedarf) auf ein Minimum reduziert.

So wie die Wärmeabgabe des Heizkörpers sollte auch der Luftwechsel entsprechend dem Bedarf genau eingestellt werden (können).

siehe auch

»› Warum sich die Luftqualität verschlechtert hat
»› Warum Fensterlüftung nicht zufriedenstellend funktioniert

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 09.06.2005 | 70179 x gelesen


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