Die Erdgasnutzung hat eine lange Tradition. Schon um 2000 v. Chr. soll Erdgas≡Erdgas≡
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub. in China zum Beheizen von Salzsolepfannen genutzt worden sein. Im Mittelalter gab es in Italien bereits Rohrleitungen für den Transport von Erdgas, das für Heiz- und Leuchtzwecke verwendet wurde.
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Erdgas wird vor dem Transport in Pipelines aufbereitet und getrocknet, um Wasser, flüssige Kohlenwasserstoffe≡Kohlenwasserstoffe≡ Kohlenwasserstoffe sind chemische Verbindungen aus den Elementen Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H). Kohlenwasserstoffe sind überwiegender Bestandteil fossiler und biogener Brennstoffe (z. B. von Erdgas bzw.Methan CH4). und Feststoffe zu entziehen. Zum Verbraucher gelangt es nicht auf direktem Wege. Zwischengeschaltet sind riesige unterirdische Speicher, um Schwankungen des Bedarfs und eventuelle Havarien ausgleichen zu können. Von diesen Speichern geht es in Hochdruckleitungen, über Druckminderer und schließlich in den "gelben" Niederdruckleitungen zum Abnehmer mit einem Druck von etwa 23 mbar≡mbar≡ mbar ist die Abkürzung für millibar. Das mbar ist ein 1000stel bar und eine Maßeinheit für den Druck. Ein mbar entspricht einem hPa. . |
Die heute bekannten Vorräte lassen eine sichere Förderung von mindestens 60 Jahren zu. Darüber hinaus werden ständig neue Quellen geortet. In Deutschland angebotenes Erdgas kommt u. a. zu 35 % aus Russland, 20 % aus Norwegen und 20 % aus den Niederlanden.
Die Wärmeentwicklung bei der Verbrennung von Erdgas ist u. a. abhängig von der Gaszusammensetzung. Lesen Sie dazu »› Erdgas, chemisch und physikalisch.
Die gelieferte Erdgasmenge wird mit Hilfe von Gaszählern ermittelt, die eichpflichtig sind. Die meisten Gasversorger rechnen die gelieferte Menge thermisch ab, d. h. sie beziehen sich auf den Energiegehalt pro m3. Diese Umrechnung bereitet mitunter Schwierigkeiten (»› Wie setzt sich der Erdgaspreis zusammen?), ist aber zweckmäßig, weil der tatsächliche Energiegehalt des Gases zur Abrechnung kommt.
Die Erdgasnutzung wird manchmal mit Sicherheitsbedenken abgelehnt. Erdgas jedoch selbst ist ungiftig im Gegensatz zum Stadtgas, gewonnen aus der Erhitzung von Kohle. Erdgas ist geruchlos, weshalb dem Gas zur besseren Wahrnehmung ein Geruchsstoff beigemischt wird. Lassen Sie sich das vorbereitet Merkblatt ausdrucken: »› Was tun bei Gasgeruch? - Merkblatt. Bei bestimmter Konzentration in der Luft ist das Gemisch allerdings explosiv. Die Beachtung bestimmter Sicherheitsvorschriften und die Einhaltung von Wartungsintervallen verringert ein mögliches Restrisiko ebenso wie die sorgfältige Verlegung der Gasleitungen.
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Möglichkeiten der Verlegung von Gasleitungen: freiliegend auf Abstand (rechts); unter Putz ohne Hohlraum; in Schächten und Kanälen(links), die belüftet oder mit einem geeigneten Baustoff formbeständig und dicht verfüllt sein müssen. Eine Gasleitung kann nachträglich auch in Schlitzen und Nischen an der Außenwand verlegt werden. Die Nutzung eines stillgelegten Schornsteines oder eines Belüftungsschachtes ist ebenfalls möglich. |
Beachten Sie die Checkliste: »› Gas-Installation Sicherheits-Check .
Gasgeräte müssen heute umfangreiche Prüfungen bestehen, bevor sie verkauft und eingebaut werden dürfen. Erkennbar sind diese Sicherheits-Checks an den Prüfzeichen. Bis 1995 trugen alle zugelassen Gasgeräte das DVGW-Prüfzeichen≡DVGW-Prüfzeichen≡
Das DVGW-Prüfzeichen ist eine Prüfzeichen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V., Josef-Wirmer-Str., 53123 Bonn. und das Zeichen für Geprüfte Sicherheit (GS). Seit 1996 wird die Einhaltung der grundlegenden Sicherheitsanforderungen mit dem CE-Zeichen≡CE-Zeichen≡
Das CE-Zeichen ist ein europäisches Produktkennzeichnen. Es bestätigt die Einhaltung bestimmter EU-Vorschriften, z. B. von Sicherheitsrichtlinien. Das CE-Zeichen ist jedoch kein Qualitätszeichen oder Siegel und bescheinigt auch nicht die Umweltverträglichkeit. Heizkessel z. B. dürfen seit 1996 ohne CE-Zeichen nicht mehr in Betrieb genommen werden, was jedoch nichts über ihren Wirkungsgrad sagt. bestätigt. Zusätzlich wird mit dem DVGW≡DVGW≡
Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.-Qualitätszeichen bestätigt, dass deutsche Standards eingehalten werden.
Für die Verlegung von Gasleitungen und die Aufstellung von Gas-Geräten gibt es die Technischen Regeln des DVGW. Die Installation von Gas-Leitungen und Gas-Geräten ist nur speziell dafür zugelassenen Handwerksbetrieben gestattet. Diese Liste wird bei den regionalen Gas-Versorgern geführt.













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