Normalerweise muss man sich mit der Funktionsweise einer Solaranlage nicht unbedingt beschäftigen. Schließlich erwartet man ein reibungsloses Funktionieren im Hintergrund. Und bei auftretenden Schwierigkeiten wird ohnehin der Monteur gerufen. Doch Solarenergie ist einfach zu kostspielig, um leichtfertig den Ertrag eines Jahres durch Wartungs≡Wartung≡ Eine Wartung umfasst die Überprüfung und ggf. Wiederherstellung der Betriebbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Regelung und anderen Werten einer technischen Anlage, wie z.B. einer Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlage. Neben allgemeinen Wartungstätigkeiten, wie die Überprüfung von Betriebsdrücken, oder der Funktionsfähigkeit von Sicherheitseinrichtungen gibt es für jede Anlage spezielle Wartungsaufgaben. Die für die Wartung entstehenden Wartungskosten dürfen im Rahmen der Heizkostenabrechnung keine Reparaturkosten, z.B. für das Auswechseln von Teilen oder Baugruppen, enthalten.
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| Abbildung: Energieagentur NRW |
Die Sonnenstrahlen erwärmen das Wasser im Solarkollektor≡Solarkollektor≡
Der Solar- oder Sonnenkollektor ist wichtigster Bestandteil einer Solarwärmeanlage zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder Lufterwärmung. Der Solarkollektor nimmt direkte und diffuse Solarstrahlung auf und wandelt sie mit dem im Inneren des Kollektors befindlichen Absorber in nutzbare Wärme (Warmwasser, Warmluft) um. Man unterscheidet hauptsächlich den Flachkollektor und den Vakuumröhrenkollektor.. Steigt die Temperatur über den Wert im unteren Teil des Brauchwasserspeichers, schaltet sich die Umwälzpumpe≡Umwälzpumpe≡
Die Umwälzpumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe zum Transport von Heizungswasser, Sole- oder Solarflüssigkeit. Der Elektroenergieverbrauch einer Umwälzpumpe ist vor allem deshalb nicht zu unterschätzen, weil sie oft zu groß (Anschlussleistung) dimensioniert wird. Bei modernen Umwälzpumpen (Hocheffizienzpumpen) passt sich das Fördervolumen und damit die elektrische Leistung dem Wärmebedarf an. Voraussetzung für den Einsatz solcher optimierterPumpen ist ein hydraulischer Abgleich. in der Solarstation zu. Das im Kollektor≡Kollektor≡
Ein Kollektor ist ein Wärmesammler, z.B. ein Solarkollektor der die Wärme der Solarstrahlung aufnimmt und an die Solarflüssigkeit übergibt, ein Erdreichkollektor, der dem Erdreich Wärme entzieht und an die Sole übergibt oder ein Luftkollektor, der solare Wärme an vorbeiströmende Luft übergibt. erwärmte Wasser fließt über die Rohrleitung durch den Wärmetauscher≡Wärmetauscher≡
Ein Wärmetauscher (auch Wärmeübertrager) ist ein Gerät, das Wärme eines Mediums an ein anderes oder das gleiche Medium übertragen kann, ohne dass sich die Medien dabei vermischen. Wärmetauscher findet man u. a. in Warmwasserspeichern in Form von gewickelten Rohren oder Rohrbündeln zur Übertragung der Heizwasserwärme an das Trinkwasser. In Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden z. B. Kanalwärmetauscher zur Entwärmung der Abluft und Übertragung der Wärme an die kältere Zuluft eingesetzt. des Speichers. Dabei erwärmt sich durch Wärmeübertragung≡Wärmeübertragung≡
Wärme wird von einem zum anderen Körper bzw. Medium übertragen durch Konvektion, Wärmeleitung und/oder Wärmestrahlung. auch das Speicherwasser. Abgekühlte Solaranlagenflüssigkeit wird erneut dem Kollektor zugeführt. Dieser Vorgang vollzieht sich solange bis die Speichertemperatur höher ist als die Kollektortemperatur .
Solaranlagenflüssigkeit und Speicherwasser sind also verschieden voneinander. Man spricht deshalb auch vom Solarkreis und vom Trinkwasserkreis. Meist ist die Flüssigkeit im Solarkreis auch Wasser, dem aber ein Frostschutzmittel≡Frostschutzmittel≡
Zum Schutz vor Frostschäden kann das Wasser in Kreisläufen der Heizungs- und Solartechnik mit einem Frostschutzmittel versetzt werden. Ähnlich wie im Kühlerkreislauf eines Autos verhindert das Mittel bei niedrigen Temperaturen das Einfrieren. Meist wird ungiftiges Propylenglykol verwendet. Eine Ausnahme bilden Systeme, die ohne Solarstrahlung "trocken" fallen (drain-back-Technik) und Systeme, die im Winter leer sind. zugesetzt wurde. Sonst müsste man bei Frostgraden das Wasser aus der Solaranlage ablassen. Einige Anlagenkonzepte nutzen diese Möglichkeit (drain-back-Verfahren) und erzielen damit einen höheren Ertrag. Allerdings sind damit höhere Anlagekosten verbunden. Außerdem steigt das Risiko von Funktionsstörungen durch Montagefehler (Luft in der Anlage, stehendes Wasser).
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| Prinzipdarstellung der Wirkungsweise einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung mit Nachheizung über den Heizkessel,
Abbildung: Solvis Braunschweig |












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