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Anforderungen an Anlagen zur Warmwasserbereitung

 
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Was kann man von einer Anlage zur Warmwasserbereitung erwarten?

Warmwasserbadezimmer der Römer Die Wanne war mit Marmorplatten ausgekleidet. Die senkrechten Tonröhren an den Wänden dienten der WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
. Foto: heiz-tipp
  • Erwärmtes Wasser steht in der erforderlichen Menge, gleichmäßig und ohne Wartezeit zur Verfügung

Warmes Wasser soll nach dem Öffnen des Zapfhahnes schnell in der gewünschten Temperatur zur Verfügung stehen. Nicht akzeptieren werden Sie das Wegfließen größerer Mengen Wassers, welches sich in der Leitung abgekühlt hat. Das ausfließende Warmwasser soll darüber hinaus eine gleichmäßige Temperatur aufweisen, auch bei schwankenden Entnahmemengen. Wie störend und auch verschwenderisch ist das notwendige Nachregeln der Auslauftemperatur, wenn man unter der Dusche steht, nur weil die Brause bei schwankender Entnahme mal zu heißes, mal eiskaltes Wasser spendet.

Vielfach wird die Meinung vertreten, das vor allem die Füllzeit für ein Wannenvollbad interessiert. Mehr als 10 Minuten würden im allgemeinen als zu lange Wartezeit nicht akzeptiert. Lange Füllzeiten sind zweifellos unangenehm, vor allem auch, weil dabei höhere Abkühlverluste auftreten. In den meisten Beratungsfällen wird hingegen die schnelle Verfügbarkeit von ausreichend temperiertem Wasser, insbesondere an der Küchenzapfstelle als wichtigstes Komfortkriterium empfunden. Besonders ärgerlich ist, wenn man in der Küche zwar viel, aber eben lange Zeit nur lauwarmes Wasser bekommt. Häufige Folge: zentrale Warmwasserbereitungssysteme werden komplettiert durch dezentrale Anlagen unter der Spüle. Und dies sind dann hohe Stromkosten verursachende kleine Boiler.

  • Die Temperatur des warmen Wassers ist leicht einstellbar

Die Temperatur des warmen Wassers sollte leicht und ohne gehobene Programmierkenntnisse einzustellen sein. Das gilt für die zu wählende Speichertemperatur bzw. die Auslauftemperatur von Durchlauferhitzern ebenso wie für die Temperatur des Wassers am Zapfhahn. So können Sie Einfluss nehmen auf geringen Energieverbrauch, die Verkalkungsneigung, die Wasserhygiene und wechselnde Kapazitätsanforderungen. Ist eine Veränderung der Warmwassertemperatur zu kompliziert bzw. zu aufwendig, wird erfahrungsgemäß eine einmal gefundene Einstellung beibehalten, auch wenn sich diese Einstellung als ungünstig erweisen sollte.

  • Die Anlage ist betriebssicher

Selbstverständlich muss die Warmwasserbereitungsanlage unter allen denkbaren Umständen betriebssicher sein. Von der Anlage dürfen keine Gefahren für Leben und Gesundheit ausgehen. Eine Brand- und Explosionsgefahr, die Gefahr des Stromschlages und eine Verbrühung durch zu heißes Wassers muss ausgeschlossen sein.

  • Das erwärmte Wasser ist hygienisch einwandfrei

Die hygienische Qualität des warmen Wassers darf nicht schlechter sein als die des kalten Wassers. Probleme können für Sie von den sogenannten LegionellenLegionellen
Die legionella pneumophila ist ein Bakterium, welches fast in jedem Wasser in kleinen Konzentrationen vorkommt. Es gilt als Verursacher der sogenannten Legionärskrankheit. Legionellen vermehren sich bei Temperaturen um 30 °C bis 40 °C in stehendem Wasser (z.B. im Warmwasserspeicher). Oberhalb von 55 °C stirbt der Erreger jedoch schnell ab. Legionellenhaltiges Wasser kann nach heutigem Erkenntnisstand unbedenklich getrunken werden. Wird der Erreger jedoch über feinste Wassertröpfchen (Aerosole, z. B. durch feinverstäubende Duschköpfe) eingeatmet, können fiebrige Atemwegserkrankungen auftreten, die im schlimmsten Fall bis zum Tod führen. Vorsicht ist deshalb auch bei Zimmerspringbrunnen geboten.
ausgehen. Die Erreger der Legionärskrankheit können im kalten Wasser generell in geringen Konzentrationen nachgewiesen werden. Durch die Art der Warmwasserbereitung und die erreichten Temperaturen kann aber das Wachstum der Legionellen beschleunigt oder gebremst werden. Umfangreiche Informationen zu dieser Thematik erhalten Sie in : »› Gibt es ein Legionellen-Infektionsrisiko?

  • Die Warmwasserbereitung ist energiesparend und umweltfreundlich

Sie möchten einen Beitrag zur Verringerung der Umweltbelastung durch Energieverbrauch leisten. Sie erreichen dieses Ziel ohne Einsatz von Geld, indem Sie auf einen geringen Warmwasserverbrauch achten und niedrige Temperaturen bei der Warmwassererzeugung bzw. Speicherung einstellen. Geld müssen Sie in Gerätetechnik investieren, um höchste WirkungsgradeWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
bei geringster Umweltbelastung zu erreichen. Die Warmwasserbereitung sollte dann auch eine Solaranlage unterstützen. Für die Deckung der Restenergie insbesondere im Winter sollten Brennstoffe mit geringer Umweltbelastung eingesetzt werden.

  • Die Wassererwärmung erfolgt kostengünstig

Ihr langfristiges Ziel ist natürlich auch, das benötigte Warmwasser  möglichst kostengünstig zu erhalten. Folgende Faktoren beeinflussen den Preis für Ihr warmes Wasser:

siehe auch

»› Checkliste: Worauf müssen Sie bei der Planung einer Warmwasseranlage achten?
»› Besser zentral oder dezentral mit Warmwasser versorgt?

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 24.02.2006 | 50321 x gelesen


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