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| Prinzipieller Aufbau eines Gas-Durchlauferhitzers |
Bei einem Durchlauferhitzer wird nur die gerade benötigte Wassermenge, sozusagen im "Durchlauf" erwärmt. Ein Warmwasservorrat wie bei einem Speicher wird nicht angelegt. Durchlauferhitzer haben daher kaum nennenswerte Wärmeverluste im Stillstand. Andererseits sind Wärmeverluste bei der Erzeugung der Wärme seien es nun direkte (Gas-Durchlauferhitzer) oder indirekte (Elektro-Durchlauferhitzer) Verluste unvermeidbar.
Die an der Zapfstelle pro Minute entnehmbare Warmwassermenge ist bei einem Durchlauferhitzer gegenüber einem Speicher geringer. Sie hängt nicht wie bei einer Warmwasserbereitung mittels Speicher vom Wasserdruck, sondern von der Wärmeleistung des Durchlauferhitzers ab. Die Wassermenge, die pro Minute mit einer Temperatur von ca. 40 °C von einem Durchlauferhitzer bereitet werden kann, entspricht etwa der halben Wärmeleistung. Ein Durchlauferhitzer mit 18 kW Leistung≡Leistung≡
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie. bringt es also auf etwa 9 Liter pro Minute Warmwasser. Will man damit eine Badewanne füllen, sind schon etwa 15 min. einzuplanen.
Bei der Durchflusserwärmung (Therme≡Therme≡
Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung., Pufferspeicher≡Pufferspeicher≡
Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser (nicht Trinkwasser!). Pufferspeicher werden eingesetzt zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Verbrennung (Festbrennstoffe), zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme (Holzheizungen, Solaranlagen). Pufferspeicher können drucklos (Material auch Kunststoff) oder (überwiegend) mit Heizungsanlagenvordruck (Stahl) betrieben werden.) wird die Auslauftemperatur bei konstanter Leistung des Wärmeerzeugers≡Wärmeerzeuger≡
Ein Wärmeerzeuger ist ein zentrales Element einer Heizungsanlage. Hier wird meist durch Verbrennung eines Energieträgers Wärme in der gewünschten bzw. benötigten Menge erzeugt und an das Wärmeverteilungssystem übergeben. Moderne Wärmeerzeuger wie z.B. Brennwertgeräte, Holzvergaserkessel oder Pelletskessel besietzen einem hohen Wirkungsgrad. Auch die Wärmepumpe, bei der mit Hilfe einer speziellen Kompressionsmaschine aus niedrig temperierter Umweltwärme höher temperierte Nutzwärme erzeugt wird, ist ein Wärmeerzeuger. durch Durchflussmengenänderung oder durch Leistungsanpassung des Wärmeerzeugers geregelt .
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Durchlauferhitzer können mit Einschränkungen auch mehrere Zapfstellen versorgen, Quelle: ASEW |
Der Anschluss mehrerer Zapfstellen an einem Durchlauferhitzer ist prinzipiell möglich. Bei gleichzeitigem Betrieb kommt es jedoch zu einer Aufteilung der vom Durchlauferhitzer bereitgestellten Warmwassermenge auf die Zapfstellen je nach Öffnungsstellung der Hähne. Als Folge können erhebliche Auslauftemperaturschwankungen auftreten.
Durchlauferhitzer stehen für Erdgas≡Erdgas≡
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub., Flüssiggas≡Flüssiggas≡
Zu den Flüssiggasen zählen Propan und Butan sowie ein Gemisch aus beiden. Flüssiggas fällt bei der Erdöl- und Erdgasgewinnung und in Raffinerien gasförmig als Nebenprodukt an. Durch Komprimierung wird das Gas verflüssigt und in diesem Zustand transportiert und gelagert. Flüssigas hat einen Heizwert von 6,8 bis 7,2 kWh/l je nach Zusammensetzung. und Elektroenergie zur Verfügung.












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