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Leistungszuschlag für Warmwasserbereitung

 
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Ist ein Zuschlag auf die Wärmeleistung des Heizgerätes notwendig?

Im Ein- und Zweifamilienhaus, gebaut nach der EnergieEinsparVerordnungEnergieEinsparVerordnung
Die EnergieEinsparVerordnung (kurz EnEV) regelt seit dem 1.10.2007 die einzuhaltenden Mindestanforderungen für den baulichen Wärmeschutz und heizungstechnische Anlagen sowohl für Wohngebäude als auch für Nichtwohngebäude. Die Verordnung regelt auch die Ausstellung von Energieausweisen. Seit dem 18.03. 2009 ist eine Änderungsverordnung zur EneV von 2007 verabschiedet, die eine Reihe von verschärften Anforderungen enthält. Vorläufer der EnEV von 2007 war die EnEV aus dem Jahre 2002, die ihrerseits die Wärmeschutzverordnung von 1995 ersetzt hat.
, bewegt sich die erforderliche maximale LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
des Heizgerätes für die Raumheizung zwischen 6 und etwa 18 kW. Ein Parallelbetrieb von Heizung und Warmwasserbereitung ist bei solch kleinen Leistungen kaum möglich und daher nicht sinnvoll.

Mindestkesselleistung bzw. HeizleistungHeizleistung
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. 
zur Warmwasserbereitstellung bei einem bestimmten Warmwasserwärmebedarf

Ein Zuschlag für die Warmwasserbereitung sollte bei einstufigen Kesseln bzw. ThermenTherme
Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung.
nicht gegeben werden, um eine Überdimensionierung des Heizgerätes für den überwiegenden Heizbetrieb im Teillastbetrieb zu vermeiden.

Man nutzt statt dessen das Prinzip der VorrangschaltungVorrangschaltung
Die Vorrangschaltung (oder Warmwasser-Vorrangschaltung) räumt der Aufheizung von Warmwasser gegenüber dem Heizbetrieb Vorrang ein, d. h., zuerst wird warmes Wasser bereitet, danach geheizt. Realisiert wird diese gebräuchliche Schaltungsart mit einem Thermostatschalter oder Temperaturfühler am Warmwasserspeicher und einem Zwei-Wege-Ventil bzw. durch das Einschalten der Brauchwasserladepumpe und Abschalten der Heizungsumwälzpumpe.
. Dabei wird die volle Wärmeleistung des Heizgerätes bei Bedarf für die Warmwasserbereitung eingesetzt. Während dieser Zeit wird kein warmes Heizungswasser in das Rohrsystem der Heizungsanlage abgegeben, d.h. die Raumwärmezufuhr unterbrochen. Dazu wird entweder ein Zwei-Wege-Ventil, also eine Weiche, in Richtung Brauchwasserspeicher umgestellt oder die zusätzlich erforderliche BrauchwasserladepumpeBrauchwasserladepumpe
Die Brauchwasserladepumpe pumpt Heizungswasser vom Heizkessel durch den Wärmetauscher eines Warm- bzw. Brauchwasserspeichers. Sie wird zugeschaltet, wenn die voreingestellte Temperatur im Warmwasserspeicher unterschritten und somit Wärmebedarf signalisiert wird. Eine andere Möglichkeit der Beladung des Brauchwasserspeichers besteht allerdings darin, ein so genanntes Zwei-Wege-Ventil einzusetzen. Dadurch kann die Heizungsumwälzpumpe bei Bedarf die Funktion der Brauchwasserladepumpe mitübernehmen (Warmwasser-Vorrangschaltung). Während der Ladzeit wird jedoch keine Heizwärme mehr in die Heizkörper transportiert, weshalb bei großem Warmwasserbedarf in Mehrfamilienhäusern die Lösung mit Zwei-Wege-Ventil nicht geeignet ist.
eingeschaltet. Die Heizkörper kühlen allerdings in der Zeit der Speicherbeladung ab. Es ist daher zweckmäßig, die Beladung des Speichers auf bestimmte Zeiträume des Tages zu konzentrieren. So kann der Speicher mittels Programmierung z.B. nur in den frühen Nachmittagsstunden beladen werden und eine Überschneidung mit der Heizung ist ausgeschlossen. Bei einer Fußbodenheizung bemerkt man diese Störung wegen der Trägheit der großen Speichermasse des Heizestrichs kaum.

Bei geringer Heizgeräteleistung ist allerdings die genaue Bestimmung der Größe des Warmwasserspeichers von besonderer Bedeutung.

Das Heizgerät für ein Zweifamilienhaus wurde für maximal 11 kW ausgelegt, da diese Leistung zur Deckung des Raumwärmebedarfes ausreicht.  Bei zu geringer Speichergröße (unter 30 Liter pro Person) wird es sicher Engpässe geben. Hier sollte ein ausreichend groß dimensionierter Speicher (mind. 40 Liter pro Person, bei nur 2 bis 3 Personen etwa 50 Liter pro Person) gewählt werden. Dieser Speicher kann in den heizfreien Zeiten, z.B. am Vormittag oder am frühen Nachmittag (durch entsprechende Programmierung der Regelung einstellbar) mit der zur Verfügung stehenden Wärmeleistung von 11 kW beladen werden. In den übrigen Zeiten ist dann eine Speicherbeladung unmöglich, so dass keine Störungen in der Versorgung mit Raumwärme auftreten.

Geringeren Einfluss auf die Größe des Warmwasserspeichers haben Heizgeräte mit Leistungsmodulation, z.B. Gas-Brennwertheizgeräte. Diese Geräte geben unterschiedliche Wärmeleistungen je nach Bedarf ab. Die präzise Anpassung an den WärmebedarfWärmebedarf
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.
für Raumheizung ist unwesentlich.

Bei einem Gerät mit einer modulierenden Leistungsabgabe zwischen 4 und 18 kW wird zum Beispiel für die Raumheizung nur der Bereich von 4 bis 11 benötigt. Für die Warmwasserbereitung steht die Endleistung von 18 kW zur Verfügung. Der Speicher kann kleiner ausfallen (30 bis 40 Liter pro Person). Das Prinzip der Warmwasservorrangschaltung wird aber auch bei einer solchen Anlage angewendet. 

Bei hohem und gleichzeitigem (mehrere Zapfstellen) oder kurz nacheinanderliegenden Warmwasserbedarfes (mehrere Vollbäder) muss die Speicherkapazität des Speichers und ggf. auch die Endleistung des Heizgerätes höher gewählt werden. Will man den Speicher nur einmal am Tag beladen, muss das Volumen mindestens dem gesamten Tagesbedarf entsprechen. Mehr- oder Minderbedarf kann man über die Wahl der Warmwassertemperaturen korrigieren.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 03.03.2005 | 40571 x gelesen


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