Eine Beheizung des Warmwasserspeichers kann auch elektrisch mit einem Elektro-Heizeinsatz erfolgen. Dazu wird praktisch ein großer Tauchsieder mit einer hohen Leistung≡Leistung≡
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie. in einen Speicher eingeschraubt. Ein Thermostat≡Thermostat≡
Ein Thermostat, genauer ein Thermostatschalter, schaltet bei einer am Thermostat eingestellten Temperatur einen Kontakt oder ein Ventil. Thermostate werden in der Heizungstechnik als mechanische Thermostate mit einem Bimetall, mit Dehnstoff oder als elektronische Thermostate mit einem Temperaturfühler und einem Schaltltrelais eingesetzt. Bei einem Warmwasserspeicher z.B. schaltet ein Anlagethermostat, wenn die eingestellte Solltemperatur von 60°C unterschritten wird, die Speicherladepumpe ein, wodurch eine Erwärmung des Speicherwassers erfolgt. Thermostatventile am Heizkörper sorgen für eine Konstanthaltung der Raumtemperatur. regelt die Speichertemperatur. Die elektrische Anschlussleistung≡Anschlussleistung≡
Die Anschlussleistung weist den Leistungsbedarf des bzw. der angeschlossenen Geräte/s an die Strom- oder Gasversorgung aus. Ein Gas-Heizkessel mit 18 kW Anschlussleistung entnimmt pro Stunde dem Gasnetz etwa 1,8 m³ Erdgas. Ein Elektrodurchlauferhitzer mit einer Anschlussleistung von 21 kW entnimmt im Maximalbetrieb bei einer Spannung von 400 Volt Drehstrom (drei Phasen) jeder Phase etwa 17,5 Ampere Strom. des Heizeinsatzes wird auf die Speichergröße, den Bedarf und die mögliche bzw. gewünschte Aufheizdauer abgestimmt.
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Der Einsatz von Strom≡Strom≡ Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers. zur Wärmeerzeugung mit einer Anschlussleistung von mehr als 2 kW (sprich kiloWatt) ist über den Installateur beim Stromnetzbetreiber zu beantragen. |
Strom für die Warmwasserbereitung zu nutzen, ist im Allgemeinen mit recht hohen Kosten verbunden, wenn nicht auf günstigeren Niedertarif , z.B. Nachtstrom≡Nachtstrom≡
Mit Nachtstrom bezeichnet man Strom für spezielle Anwendungen, wie Nachtstromspeicherheizgeräte bzw. die Warmwasserbereitung, der vertragsabhängig, z.B. in einer Zeit zwischen 22.00 und 6.00 zu günstigerem Preis bezogen werden kann. In einigen Gebieten Deutschlands wird ein Nachtstromtarif (Schwachlast) z.B. ab 22.00 Uhr auch für alle anderen Anwendungen angeboten, womit jedoch meist auch eine geringfügige Erhöhung des Strompreises im Normalzeitraum verbunden ist (Mengengrenze beachten!)., zurückgegriffen werden kann. Wird ausschließlich Nachtstrom genutzt, muss die Erwärmung des am Tage insgesamt benötigten Wassers normalerweise in der Zeit von 22 Uhr abends bis 6 Uhr früh realisiert werden. Das erfordert größere Speicher als bei einer Ergas- oder Öl-Anlage, bei der der Speicher auch am Tage nachgeheizt werden kann. Kleinere Speicher sind jedoch auch bei der Nachtsstromnutzung möglich, wenn am Tage kostengünstig nachgeheizt werden kann. Von einigen Stromversorgern werden dazu spezielle Preismodelle angeboten.
Anlagen zur Warmwasserbereitung, die im Sommerhalbjahr mit Nachtstrom betrieben werden um die Heizungsanlage abschalten zu können, haben heute ihre Existenzberechtigung verloren. Voraussetzung ist allerdings, dass moderne Niedertemperatur- bzw. Brennwertheizgeräte≡Brennwertheizgerät≡
Ein Brennwertheizgerät ist ein Heizkessel bzw. eine Therme, das bzw. die in der Lage ist, den Brennwert, also den vollständigen Energieinhalt eines Brennstoffes zu nutzen. Die dazu erforderliche Rückgewinnung der Verdampfungswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes wird durch besondere konstruktive Maßnahmen im Gerät realisiert. Diese haben eine maximale Kondensation des Wasserdampfes zum Ziel. Die Energieeinsparung liegt je nach Brennstoff gegenüber Niedertemperatur-Heizkesseln bei 10 % bis 15 %. mit ihren geringen Bereitschaftsverlusten eingesetzt werden.
Anders ist es jedoch, wenn eine Zentralheizungsanlage nicht vorhanden ist oder die Wohnräume mit Elektro-Einzelspeicher-Heizungen auf Nachtstrombasis beheizt werden. Dann ist auch die zentrale Warmwasserbereitung auf Nachtsstrombasis meist eine wirtschaftliche Alternative zu elektrischen Durchlauferhitzern oder dezentralen Einzelspeichern. Voraussetzung ist allerdings, dass eine langfristige Lösung gesucht wird, da sie mit etwas höheren Investitionskosten≡Investitionskosten≡ Bei den Investitionskosten (auch Anschaffungskosten genannt) handelt es sich betriebswirtschaftlich gesehen um die Nettokosten der Anschaffung einer Maschine, einer Immobilie oder Teilen davon. Umsatzsteuer, Zinsen, Versicherungen sind nicht Bestandteil der Investitionskosten, während die Montagekosten oder Zulassungskosten dazu gehören.
Indirekt beheizte Warmwasserspeicher der meisten Hersteller von Gas-, Öl-, oder Holzheizungsanlagen bieten die Möglichkeit, eine Elektrozusatzheizung nachzurüsten. Diese Option kann von Interesse sein, wenn eine Solaranlage den überwiegenden Teil der Wassererwärmung übernimmt, eine andere Möglichkeit der erforderlichen Nacherwärmung aber nicht besteht bzw. nicht sinnvoll erscheint. Inwieweit diese Lösung wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, ist eher fraglich, kann aber im Einzelfall untersucht werden.












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