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Zeitschaltuhr

 
...das passt zum Thema  
 Forum: Zentralversorgung

 

Zirkulationseinrichtung durch Zeitschaltuhr

Die Reduzierung der Laufzeit einer Zirkulationspumpe beeinflusst den Jahresstromverbrauch. Beschränken Sie daher die Laufzeit der Pumpe auf jene Zeiten des Tages, in denen üblicherweise Warmwasser benötigt wird - also z.B. von 6 bis 8 Uhr, 11 bis 13 Uhr und 18 bis 20 Uhr. Statt 24 Stunden läuft die Pumpe, wie im Beispiel angegeben, nur etwa 6 Stunden. Es werden etwa 75 % der Elektroenergiekosten für die Pumpe eingespart. Diese Möglichkeit zum Energiesparen ist aber nicht nur empfehlenswert, sondern sogar in der HeizanlagenverordnungHeizanlagenverordnung
Die inzwischen veraltete Heizanlagenverordnung enthielt Vorschriften zum Betrieb, der Auslegung und der Regelungstechnik von Heizungsanlagen und der Wärmedämmung von Rohrleitungen. Die Heizanlagenverordnung iwurde übernommen in die am 1.2.2002 in Kraft getretene EnergieEinsparVerordnung (EnEV). Wesentliche Aspekte sind von der seit 1.10.2007 geltenden Neufassung der Energieeinsparverordnung übernommen worden.
vorgeschrieben. Bei recht eindeutigen Nutzungszeiten für Warmwasser innerhalb des Haushaltes kann man die Einschaltdauer der Pumpe noch weiter reduzieren. 

Mechanische Schaltuhr mit Einschaltintervallen von 15 Minuten; links der Schiebeschalter für den Dauerbetrieb. Die Kosten einer einfachen Zeitschaltuhr liegen bei etwa 7 bis 15 €. Digitale Uhren mit erweiterten Programmiermöglichkeiten kosten geringfügig mehr. 

Der Einbau einer Zeitschaltuhr ist einfach und preiswert. Jede bestehende Anlage ist nachrüstbar. Zeitschaltuhren benötigen vergleichsweise eine sehr geringe zusätzliche Elektro-Energiemenge. Wird eine ZirkulationseinrichtungZirkulationseinrichtung
Die Zirkulationseinrichtung sorgt in einer zentralen Warmwasserversorgung dafür, dass an den Zapfstellen auch wirklich warmes Wasser austritt, wenn der Zapfhahn geöffnet wird. Dazu führt die Zirkulationseinrichtung dass sich in der Warmwasserleitung abgekühlte Wasser über die separate Zirkulationsleitung wieder dem Speicher zu. Mittels einer Zirkulationspumpe wird so ausreichend temperiertes Speicherwasser zu den Zapfstellen transportiert. Die Zirkulation des Wassers muss temperatur-, zeit- oder anforderungsabhängig gesteuert werden, damit in Zeiten mit geringem Warmwasserbedarf die Zirkulation nicht zu unnötigen Wärmeverlusten und entsprechendem Stromverbrauch führt.
nachträglich eingebaut oder erneuert, kann man auch eine Zirkulationspumpe mit integrierter Zeitschaltuhr einsetzen. 

Einige moderne Heizungsregelungen bieten den Komfort einer Programmierung der Laufzeit der Zirkulationspumpe ebenfalls. 

Für Mehrfamilienhäuser ist der Einbau einer Zeitschaltuhr allerdings nur bedingt geeignet, da man die Mieter nicht auf bestimmte Warmwassernutzungszeiten verpflichten kann. Für die Nachtabschaltung z.B. zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ist aber eine einfache Schaltuhr einsetzbar (gemeinsam besprechen).

Achten Sie trotz einer elektroenergiesparenden Zeitschalteinrichtung auf gute, lückenlose WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
der warmwasserführenden Rohre
. Die Dämmstoffstärke soll mindestens Rohrdurchmesser aufweisen (siehe auch »› Rohrwärmedämmung).



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 03.07.2008 | 8417 x gelesen


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