Eine besondere Variante der Trockenestrichsysteme stellen Klimaböden dar. Hier werden keine Heizungsrohre, sondern spezielle mit Heizwasser durchflossene Platten oder Paneele auf der Wärmedämmung≡Wärmedämmung≡
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten. verlegt. In letzter Zeit wird der Begriff "Klimaboden" teilweise auch für relativ flache Trockensysteme verwendet, um den Vorteil gegenüber Nasssystemen - eine etwas schnellere Aufheizgeschwindigkeit - besser herauszustellen.
Klimaböden sind teilweise sehr flach. Bei einem Systemanbieter werden nur 5 mm hohe, mit Heizwasser durchströmte Kunststoffpaneele mit Last verteilenden Stahlplatten (2 mm) abgedeckt (VELTA). Zur gesamten Aufbauhöhe kommt hier noch die Dämmschicht.
Bei einem anderen, 25 mm hohen System ist die Dämmung bereits integriert. Profilierte Dämmplatten mit integrierter Wärmeleitlamelle werden auf den Boden geklebt. Nach dem Einlegen des Heizungsrohres in die Rille der profilierten Dämmplatte wird alles mit einer wärmeleitenden Vergussmasse für Industriefußböden beschichtet (PEDOTHERM 25 mm).
ROTH dagegen nutzt einzelne vorgefertigte Module, die mit einer 23 mm starken Wärmedämmschicht versehen sind. Ohne Oberboden kommt man auf einen Systemaufbau von 33 mm. So entstehen tatsächlich gut wärmeverteilende, flache und trägheitsarme Systeme. Klimaböden dieser oder ähnlicher Art eignen sich für Niedrigenergiehäuser und Altbausanierungen gleichermaßen. Der Preis für solche Systeme ist allerdings recht hoch und liegt deutlich über Nasssystemen.
Vorteile:
- sehr geringe Bauhöhe
- geringe Masse/kleine Trägheit
- kurze Aufheizzeiten (Einzelraumregelungen haben hier wirklich Sinn)
- niedrige Vorlauftemperaturen≡Vorlauftemperatur≡
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers. wie bei Nasssystemen - kurze Bauzeiten, da keine Aushärtephasen
Nachteile:
- hoher Preis
- keine Speichermasse












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