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Selbstregeleffekt der FBH

Fußbodenheizungen haben doch einen Selbstregeleffekt wird häufig behauptet. Deshalb könne es gar nicht zur Überhitzung von Räumen kommen. Was ist bei sachlicher Betrachtung von dieser Aussage zu halten? 
...das passt zum Thema  
 Service:
-Beratung per eMail
 Forum: Wärmeverteilung

 

Gibt es einen Selbstregeleffekt bei Fußbodenheizungen?

Einleuchtend ist, dass sich die Wärmeabgabe reduziert , wenn der Temperaturunterschied zwischen Raumtemperatur und Oberfläche des heizenden Fußbodens kleiner wird - und umgekehrt.

Daraus könnte man ableiten, dass die Raumtemperatur nicht höher steigen kann als die OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
des Fußbodens. Aber die Wärmeabgabe reduziert sich eben nur und kommt erst auf dem mehr oder weniger hohen Niveau der Oberflächentemperatur zum Erliegen. Es ist einleuchtend, wenn daher die Bedeutung möglichst niedriger Oberflächentemperaturen hervorgehoben werden muss. Das setzt allerdings geringe HeizlastenHeizlast
Die Heizlast ist jene Heizleistung, die einem Raum ständig zugeführt werden muss, um eine Temperatur im Raum von z. B. 20 °C konstant zu halten. Sie muss demnach genauso groß sein, wie die Summe der Wärmeverluste aus Wärmeleitung (Transmissionswärmebedarf) und Lüftung(Lüftungswärmebedarf). Die rechnerische Grundlage ist die DIN EN 12831.
, also gute WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
voraus.

Einfluss hat auch die Bauweise des GebäudesGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
. Eine massive Konstruktion mit schweren Wänden und Decken kann sehr viel Wärme, auch Überschusswärme, aufnehmen, ohne dass es im Raum zu einer nennenswerten Temperaturerhöhung kommt. Die Selbstregelung ist also nicht nur abhängig von der "Übertemperatur" des Fußbodens, sondern auch von seiner und der Masse des übrigen Baukörpers. Voraussetzung ist allerdings, dass die Speichermasse nicht selbst schon warm ist. Insofern steht der - wenn auch nur gering temperierte - Fußboden einer Fußbodenheizung als wärmeaufnehmende Speichermasse in der Heizperiode kaum zur Verfügung. Das hat Bedeutung für einen weiteren, den Selbstregeleffekt beeinflussenden Aspekt. Denn in der Praxis hat man es mit zusätzlichen WärmequellenWärmequelle
Eine Wärmequelle ist ein Medium, welches erwünscht oder unerwünscht Wärme über verschiedene Übertragungswege abgibt. Eine nutzbare Wärmequelle für den Wärmeentzug durch eine Wärmepumpe ist z. B. Grundwasser, das Erdreich oder die Umgebungsluft.
zu tun. Dazu gehört die

Der Einfluss solcher "Störgrößen" ist abhängig von der Größe der Räume, den wärmedämmenden Eigenschaften der Wände, Fenster, Fußböden und Decken und wiederum der Bauweise.

Steht eine große Speichermasse zum "Einlagern" von Überschusswärme aus Störgrößen zur Verfügung, wird der Anstieg der Raumlufttemperatur gebremst. Gleichzeitig wird die Wärme von Störgrößen besser genutzt. Und zur thermisch wirksamen Baumasse gehört natürlich auch der Heizestrich.

Fazit:

  • In schlecht wärmegedämmten, massiven Gebäuden ist die Heizlast groß. Die Wärmezufuhr aus der Fußbodenheizung wird überwiegen - andere Quellen haben je nach Jahreszeit, Fenstergröße usw. eine mehr oder weniger große Bedeutung. Die Fußboden-Oberflächentemperatur ist relativ hoch. Der Selbstregeleffekt funktioniert teilweise sehr schlecht.
  • In sehr gut wärmegedämmten, massearmen Gebäuden hat man eine geringe Heizlast. An vielen Tagen des Jahres, insbesondere in der Übergangszeit, können die Abwärmequellen und die Sonneneinstrahlung die Heizlast allein decken. Die Fußbodenoberflächentemperatur aber ist gering. Wegen der geringen Speichermasse des Gebäudes funktioniert der Selbstregeleffekt im Winter schlechter als in der Übergangszeit. Die Speicherfähigkeit eines tiefer temperierten Fußboden ist dann größer, er kann mehr Wärme von "Störgrößen" aufnehmen. In leichten Gebäudekonstruktionen ist der Einsatz von Nassestrichsystemen zweckmäßig, um die speicherwirksame Baumasse zu vergrößern.
  • In sehr gut wärmegedämmten, schweren Gebäuden hat man ebenfalls eine geringe Heizlast. Auch hier können die Abwärmequellen und die Sonneneinstrahlung die Heizlast an vielen Tagen des Jahres, insbesondere in der Übergangszeit, allein decken. Die Fußbodenoberflächentemperatur ist auch in diesem Fall gering. Der Selbstregeleffekt funktioniert auch im Winter, da die gesamte Baumasse Wärme aus Störgrößen aufnehmen kann. Hier können auch die massearmen Klimaböden mit ihrer schnelleren Aufheizgeschwindigkeit gut genutzt werden.


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 28.08.2004 | 33467 x gelesen


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