Bookmarken bei: Mr. WongBookmarken bei: WebnewsBookmarken bei: YiggBookmarken bei: LinkarenaBookmarken bei: Del.icio.usBookmarken bei: Google   Information
Web heiz-tipp
Login

Ratgeber
» Heizung
  » Wärmeverteilung
    » Fussbodenheizung
      » Grundlagen
         › Grundlagen FBH, Übersicht
         › Vor- u. Nachteile
         › Heizlastdeckung
         › Oberflächentemperatur
         › Selbstregeleffekt
         › Temperaturregelung
         › Verlegeart
         › Wärmedämmung 
         › Trittschalldämmung
         › Rohrverschlammung
         › Hydraulischer Abgleich
         › Energieeinsparung
» Warmwasserbereitung
» Erneuerbare Energien
» Lüftung
» Wärmedämmung
» Wasser sparen
» Strom sparen
» Heizkosten

E-Cartoon
Cartoons auf heiz-tipp.deCartoons auf heiz-tipp.de

Lexikon
ABCDEFGHIJKLMNO
PQRSTUVWXYZÄÖÜ

Interaktive Ratgeber
 Zu viel, zu teuer geheizt?
 Verbrennen Sie gerne Geld?
 Lohnt sich Modernisierung?
 Gibt's Zuschuss oder Kredit?
 Welches Heizsystem ist o.k.?
 Beispiele in meiner Nähe?
 Stromfresser Pumpen
 Wirklich sparsam gekühlt?
 Nur Wärme, wenn's nötig ist?
 Welcher Energieausweis?
 Stromverbrauch einschätzen
 Belastung durch Urlaubsflieger?

Zuletzt im Forum
 Warum scheitern so viele Existenzgründer?
 Neue Serien Ideen
 Event Catering für mein Firmenevent
 Wo finde ich Etikettensystem?
 Günstige Glaswolle für Kellerdämmung

Umfrage
Ich wünsche mehr
Produktinformationen
konkrete Arbeitsanleitungen
praktische Beispiele
zu Preisen und Kosten
zu neuen Technologien
Fördermittelinformationen

Externe Nachrichten
 IWR-Kalender
 Nachrichten diverser Seiten

einen Schritt zurück  Hilfe  einen Schritt vorheiz-tipp.de: Ratgeber    
» Heizung » Wärmeverteilung » Fussbodenheizung » Grundlagen 

Wärmedämmung von FBH

 
...das passt zum Thema  
 Service:
-Beratung per eMail
 Forum: Wärmeverteilung

 

Wärmedämmung unterhalb der Heizung, Anforderungen

Die Fußbodenheizung muss zur Vermeidung von Wärmeverlusten nach unten und zu den Seiten sehr gut wärmegedämmt sein.

Im Neubau (GebäudeGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
) sollte die Wärmedämmschicht unter FlächenheizungenFlächenheizung
Bei einer Flächenheizung sind Heizungswasser führende Rohrleitungen im Fußboden (Fußbodenheizung), der Wand (Wandheizung) oder der Decke (Deckenheizung) verlegt. Durch große wärmeübetragende Fläche kann mit niedrigen Heizwassertemperaturen geheizt werden, was Vorteile für die Brennstoffausnutzung ergibt. Durchgängig eingesetzte Flächenheizung sind auch Voraussetzung für den effektiven Einsatz von Wärmepumpe(n) oder Solarheizsystemen (solare Heizungsunterstützung). Flächenheizungen haben bei richtiger Dimensionierung einen hohen Behaglichkeitswert. Die Konvektionsleistung ist gering.
oberhalb nicht bzw. geringer beheizter Räume oder dem Erdreich einen WärmedurchgangskoeffizientWärmedurchgangskoeffizient
U-Wert, früher k-Wert, Einheit: W/(m²K), Watt pro Quadratmeter und Kelvin; Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein Maß für die Wärmemenge, die durch ein Bauteil von einem m² Fläche in Abhängigkeit von der Zeit und dem Temperaturunterschied von der warmen zur kalten Seite abfließt. Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils, desto besser ist das Wärmedämmvermögen. Kleine Wärmedurchgangskoeffizienten erreicht man mit Baustoffen geringer Wärmeleitfähigkeit bzw. durch Erhöhung ihrer Stärke.
(en) von kleiner gleich 0,25 W/m2K aufweisen. Die Forderung ist erfüllt, wenn Dämmstoffe, die eine WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
von 0,035 W/m2K besitzen, in einer Stärke von 14 cm eingebaut werden. Dabei sind Dämmstoffe, die bereits im Rohfußbodenaufbau enthalten sind, mit zu berücksichtigen. Um hohe Fußbodenaufbauten zu umgehen, können direkt unter den Heizrohren spezielle WärmedämmstoffeWärmedämmstoff
Ein Wärmedämmstoff ist ein Material mit sehr geringer Wärmeleitfähigkeit. Die wärmedämmende Wirkung beruht auf der im Wärmedämmstoff eingeschlossenen ruhenden Luft (Hohlräume, Kammern). Als Wärmedämmstoffe werden Baustoffe mit einer Wärmeleitfähigkeit kleiner 0,1 W/mK bezeichnet (Zum Vergleich: Polystyrol 0,04 W/mK - Holz um 0,18 W/mK - Normalziegelstein 0,5 W/mK)
mit extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeiten (z. B. »› Polyurethan) verwendet werden. Dadurch kann mit geringeren Schichtdicken - allerdings zu einem deutlich höheren Preis - die notwendige WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
erzielt werden. Zu beachten ist, dass die Wärmedämmstoffe auch eine bestimmte Festigkeit aufweisen müssen (Zusammendrückbarkeit).

Es dürfen generell nur Dämmstoffe verwendet werden, die eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung besitzen. Sie müssen dicht gestoßen und auf ebenen Untergrund verlegt werden. Hohlstellen sind unbedingt zu vermeiden. Ihre Dichte sollte mindestens 20 kg/m³ betragen. Achtung: PolystyrolPolystyrol
Polystyrol ist ein Kunststoff, der in einer langen Prozesskette mit einer Reihe giftiger Zwischenprodukteder aus Erdöl hergestellt wird . So genannte Monostyrole (stark giftig) polymerisieren zum ungiftigem Polystyrol. Geschäumt ist Polystyrol ein sehr guter Dämmstoff. 
für Außenwand oder Dachdämmsysteme mit einer Rohdichte von 15 kg/m³ (PS 15 SE) erfüllt diese Anforderung nicht!

Für den Einbau einer Fußbodenheizung im Altbau werden keine Mindestwerte verlangt. Dafür gilt die DIN 4725 mit teilweise recht veralteten Werten. Es ist empfehlenswert sich am Grenzwert für Neubauten zu orientieren. Für die Begrenzung des Wärmedurchganges zu gleichtemperierten Räumen gilt nach DIN ein einzuhaltender Wärmedurchgangskoeffizient von 1,3 W/m2K. Dafür reicht schon eine Schichtdicke von 20 mm eines Dämmstoffes der WärmeleitfähigkeitsgruppeWärmeleitfähigkeitsgruppe
Kurzform WLG; Wärmedämmstoffe mit gleicher oder ähnlicher Wärmeleitfähigkeit werden einer Wärmeleitfähigkeitsgruppe zugeordnet. Der Aufdruck auf Verpackungen, z. B. WLG 040, weist auf einem Dämmstoff mit der Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mK hin.
035. Doch dieser Dämmwert ist nach heutigen Gesichtspunkten zu knapp bemessen. Um mögliche Einsparpotentiale durch konsequente EinzelraumtemperaturregelungEinzelraumtemperaturregelung
Mit Einzelraumtemperaturregelung bezeichnet man die Möglichkeit, die Raumtemperatur nur eines einzelnen Raumes unabhängig von der Temperatur anderer Räume zu regeln. Am einfachsten geschieht dies mit Thermostatventilen, für die es auch programmierbare Aufsätze gibt. Für Hotels, Schulen, Behörden o.ä. können Raumtemperaturregelungen, die von einem Zentralgrät programmierbar sind, eingesetzt werden. Die Leistung der Heizkörper wird dabei mittels thermischem Stellantrieb verändert, die von einem Bus-System angesteuert werden (Installations-Bus). Eine flinke und fein regelbare Einzelraumtemperaturregelung ist ein wichtiger Beitrag zur Energieeinsparung.
voll nutzen zu können, wären Dämmstoffstärken von mindestens 50 mm empfehlenswert.



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 04.03.2005 | 25121 x gelesen


Druckbare Version Druckbare Version    Diesen Ratgeber empfehlen Diesen Ratgeber empfehlen
Geben Sie hier ein Stichwort zur Suche nach ergänzenden Informationen ein:
  

  heiz-tipp.de gibt Ihnen auch gern individuelle Tipps und beantwortet konkrete Fragen. Nutzen Sie dazu unseren Service, z.B. die Beratung per eMail

[ Zurück ]
Preise vergleichen für
StromGas