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Energieeinsparung

Fußbodenheizungen werden als energiesparend angesehen. Diese Aussage wird vor allem aus der niedrigen Temperatur des Heizungswassers abgeleitet. Aber ist diese Überlegung ohne Einschränkungen richtig? 
...das passt zum Thema  
 Service:
-Beratung per eMail
 Forum: Wärmeverteilung

 

Energieeinsparung durch die Fußbodenheizung?

Zweifellos reduzieren geringe Heizwassertemperaturen die Verluste bei der Wärmeerzeugung und Verteilung. Für den Einsatz von WärmepumpenWärmepumpe
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.
und die Solarenenergienutzung zur Heizungsunterstützung sind niedrige Heizwassertemperaturen sogar Voraussetzung.

Fußbodenheizungen sind jedoch nicht an sich sparsamer. Sie haben auch energetische Nachteile. Infolge der geringen Geschwindigkeit bei der Aufheizung werden gewünschte Temperaturänderungen u. U. zu spät wirksam. Die Wärme wird dann zu einem Zeitpunkt abgegeben, bei dem kein Bedarf mehr besteht.

Die Wärmeabgabe über den Fußboden kann auch zu unerwünschten Wärmeverlusten nach unten bzw. zur Seite führen (mangelhafte oder zu geringe WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
). In schlechten wärmegedämmten GebäudenGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
kann die Fußbodenheizung sogar höhere Verluste aufweisen als eine Radiatorenheizung.

Auf keinen Fall gibt es Einspar-Vorteile bei der recht beliebten Mischinstallation einer Fußbodenheizung im Erdgeschoss und Radiatoren im Obergeschoss. Bei dieser Installationsart richtet sich die für Verluste besonders verantwortliche KesselwassertemperaturKesselwassertemperatur
Mit Kesselwassertemperatur bezeichnet man die Temperatur des Heizungswassers in einem Heizkessel. Üblicherweise muss die Höhe der Kesselwassertemperatur mindestens dem Wärmebedarf bzw. der Auslegungstemperatur des Heizungssystems entsprechen und darf nach unten die Taupunkttemperatur der Abgase nicht unterschreiten. Bei modernen Heizkesseln mit gleitender Temperaturregelung (z.B. Niedertemperatur-Heizkessel und Brennwert-Heizkessel) darf sich die Kesselwassertemperatur auch dem minimalen Heizwärmebedarf anpassen und die Taupunkttemperatur unterschreiten (bei einem Brennwertheizkessel sogar gewollt).
immer nach dem Temperaturbedarf der Radiatoren. Und diese ist in der Regel wesentlich höher als bei der Fußbodenheizung.

Werden alle Kriterien beachtet kann ist ein wenn auch geringer energetischer Vorteil der Fußbodenheizung vorhanden:



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 28.08.2004 | 28288 x gelesen


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