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Entstehung Kondenswasser

 
...das passt zum Thema  

 

Wie viel Kondenswasser entsteht?

Theoretisch entsteht bei der Verbrennung von ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
eine Wasserdampfmenge, die zu 0,16 l Wasser pro kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
kondensiert. Das entspricht etwa 1,6 Liter pro m³ verbranntem Erdgas der Gasqualität H. Praktisch erreicht man diesen Wert nicht. Obwohl die Bestwerte unter optimalen Bedingungen bei etwa 0,14 l/kWh liegen, rechnet man im Schnitt nur mit etwa 0,06 Liter KondensatKondensat
Kondensat entsteht, wenn ein zuvor gasförmiges Medium durch Temperaturabsenkung Tröpfchen bildet. Das Kondensat von Wasserdampf wird Tauwasser, Kondenswasser oder Schwitzwasser genannt. Beim Erreichen der Sättigungsgrenze durch Temperaturrückang kann Luft den Wasserdampf nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen. Dies geschieht zuerst an kühleren Oberflächen (z.B. Fensterscheibe, Spiegel) bzw. kühleren Bereichen im Bauteil. Bei Brennwertheizgeräten entsteht Kondensat bei der Abkühlung des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes und führt zur Verbesserung des Nutzungsgrades. Das Kondensat aus Öl-Brennwertheizgeräten muss vor der Einleitung in die Kanalisation neutralisiert werden, wenn nicht schwefelarmes Heizöl genutzt wird.
pro kWh. In einem erdgasbeheizten Einfamilienhaus erhält man so 7 bis 12 Liter Kondensat pro Tag oder je nach Hausgröße und WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
1500 bis 3000 Liter Wasser pro Heizperiode!

Vergleicht man diese zunächst gewaltig erscheinende Kondenswassermenge mit dem Abwasseranfall am Tag von etwa 100 Liter pro Person, erweisen sich rund 10 Liter Kondensat pro Tag als recht unbedeutend. Mit Eimern geht es dennoch nicht. Ein Anschluss an die Hauskanalisation sollte schon in der Nähe sein.

Vermeiden Sie den Einsatz von Kondensathebepumpen. Solche Pumpen werden notwendig, wenn der Kondensatabfluss des Heizgerätes unterhalb der Abwassereinleitungssohle liegt. Solche Pumpen sind nicht gerade billig, benötigen BetriebsstromBetriebsstrom
Der Betriebsstrom (Hilfsenergie) einer Heizungsanlage, die der Heizkostenabrechnung unterliegt, gehört zu den Betriebskosten und sollte durch einen separaten Stromzähler gemessen werden. Betriebsstrom benötigen die Regelung des Heizkessels oder eines Wärmetauschers (Fernwärme), Regelung einer Solaranlage, Öldruckpumpe, Gebläse, Zündeinrichtungen, Umwälzpumpen, Mischermotoren, Brauchwasserladepumpe, Zirkulationspumpe, ggf. ein Heizband. Schätzungen oder eine Pauschale in Höhe von 3-5% werden häufig so abgerechnet, jedoch erscheint bei sinkendem Elektroenergiebedarf der Anlagentechnik und steigenden Brennstoffkosten eine prozentuale Pauschale nicht mehr gerechtfertigt. Eine solche Schätzung ist außerdem nach geltender Rechtsauffassung nicht akzetabel.
und verlangen WartungWartung
Eine Wartung umfasst die Überprüfung und ggf. Wiederherstellung der Betriebbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Regelung und anderen Werten einer technischen Anlage, wie z.B. einer Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlage. Neben allgemeinen Wartungstätigkeiten, wie die Überprüfung von Betriebsdrücken, oder der Funktionsfähigkeit von Sicherheitseinrichtungen gibt es für jede Anlage spezielle Wartungsaufgaben. Die für die Wartung entstehenden Wartungskosten dürfen im Rahmen der Heizkostenabrechnung keine Reparaturkosten, z.B. für das Auswechseln von Teilen oder Baugruppen, enthalten.
- Kosten, die den Nutzen des Brennwertheizgerätes wieder in Frage stellen. Überprüfen Sie, ob man das Heizgerät nicht eine Etage höher anbringen kann. Es gibt so viele Varianten verschiedener Abgasführungen, dass es kaum eine Möglichkeit gibt, die es nicht gibt.

siehe auch

»› Muss das Kondenswasser wie Sondermüll entsorgt werden?
»› Bauliche Möglichkeiten der Abgasführung

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 24.02.2003 | 102348 x gelesen


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